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SOL: Der Schöpfer der Ewigkeit [Taschenbuch]

Wil McCarthy , Norbert Stöbe
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2006
SOL: ein galaktisches Königreich, das von inneren Konflikten erschüttert und von äußeren Feinden bedroht wird. SOL: eine atemberaubende Reise durch dieses Reich, das sich über Tausende von Planeten erstreckt. SOL: die große Science-Fiction-Reihe von Wil McCarthy eine Space-Opera, wie sie George Lucas nicht besser erzählen könnte. SOL: in den USA auf allen Bestsellerlisten!

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 493 Seiten
  • Verlag: Heyne (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453521714
  • ISBN-13: 978-3453521711
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 853.793 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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“Nur deine Phantasie ist die Grenze” -- getreu diesem Motto öffnet Wil McCarthy neue Horizonte und überrascht seine Leser mit den wahnwitzigsten physikalischen Theorien, die die Science Fiction je hervorgebracht hat. Und das alles mit so leichter Feder, dass es eine wahre Lust ist, ihn bei seinen absurden, spekulativen Exkursen zu begleiten.

Bruno de Towaji lebt ganz allein auf einem winzigen Planeten im Kuipergürtel. Als begnadeter Physiker hat er vor siebzig Jahren eine Substanz namens Kollapsium entdeckt, die aus in stabilen Gittern angeordneten Schwarzen Löchern besteht. Mit Hilfe seiner Erkenntnisse kann nun Materie hergestellt werden, die sich beliebig formen lässt, beispielsweise zu Planeten oder Monden. Da Experimente mit Kollapsium jedoch leicht schiefgehen können -- mit unangenehmen Folgen für die Menschen im Umkreis -- hat Towaji schon vor Jahren der Zivilisation den Rücken gekehrt, um sich in Ruhe seiner Forschung widmen zu können.

Da taucht eines Tages Königin Tamre, die Herrscherin von Sol, persönlich auf Brunos kleinem Planeten auf, um ihren einstigen Höfling und Geliebten um Hilfe zu bitten. Der Ringkollapsiter, eine ehrgeizige Konstruktion, die schnellere Kommunikation und Überlichtreisen möglich machen soll, ist defekt und droht, in die Sonne zu stürzen. Bruno verspricht der Königin seine Hilfe, bereut jedoch bald schon, seinen ruhigen Zufluchtsort verlassen zu haben. Die höfischen Rituale sind ihm inzwischen fremd geworden, und so eckt er ständig nur an. Und wenn es ihm nicht rechtzeitig gelingt, den Defekt zu beheben, wird das gesamte Sonnensystem vernichtet werden.

Auf der Grundlage aktueller physikalischer Theorien entwirft der ehemalige Raketentechniker Wil McCarthy eine futuristische Welt, in der Menschen den Tod nahezu besiegt haben, sich von einem Ort zum anderen “faxen” und beliebig viele Kopien ihrer selbst herstellen können. Die hinter diesen erstaunlichen Errungenschaften steckende Technologie wird in allen Einzelheiten erläutert und erscheint dadurch glaubhaft. Dass sich das Ganze dennoch nicht wie ein trockenes Traktat liest, dafür sorgen eine Reihe sympathischer Figuren, die sich unentwegt Wortgefechte liefern und in die abstrusesten Situationen geraten. Unterhaltsame Ideen-Science Fiction -- weitere Bände sind in Vorbereitung. --Sara Riffel

Klappentext

"Grandios! Wil McCarthy ist der neue Peter F. Hamilton."
New York Times

"Dieser Autor ist eine wahre Freude: Keiner hat mich in den letzten Jahren so gefesselt wie Wil McCarthy!"
David Brin, Autor von "Copy"


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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwiespältig 3. September 2006
Ich habe das Wort zwiespältig gewählt und aus diesem Grund auch "nur" 4 Punkte vergeben, denn ich kann das Buch genausogut loben und als absolut ausgezeichnet bewerten, wie es auch als total daneben liegend zu beschreiben.

Die Handlung erstreckt sich über einen größeren Zeitraum von mehr als 20 Jahren, was bei den handelnden Personen, die eine undendlich hohe Lebenserwartung haben, keine lange Zeit ist. Die Erde als solches spielt nur entfernt als das Zentrum von SOL eine Rolle und ist zu einer umfassenden Monarchie (die Menschen wollen es so???) zurückgekehrt. Diese ist aber irgendwie als gutmütig zu bezeichnen und das Ganze nennt sich dann auch "Königinreich". Doch von dem weiblichen Regierungsstil bekommt man genausowenig mit, wie von den eigentlichen gesellschaftlichen Verhältnissen, auch wenn der Autor mit einer Wohltätigkeitsveranstaltung auf der Venus einen Versuch unternimmt, die Gesellschaft zu beschreiben. Aber genau da bleibt er wie an einigen anderen Stellen in den Anfängen einer Beschreibung stecken.

Hauptheld Bruno de Towaji ist der genialste Physiker der Reiches und besitzt neben unermesslichen Reichtum das Privileg Geliebter der Königin gewesen zu sein. Das Privileg hat er irgendwann aufgegeben, seine Liebe allerdings nicht. Diese Liebe zu Tamra der Königin zieht ihn immer wieder an und stößt ihn immer wieder in sein selbst gewähltes und gebautes Exil zurück. Sein Ziel ist es, sich in seiner Arbeit zu verkriechen, er will das Ende der Zeit (den arc de fin) erblicken, indem er Raum und Zeit physikalisch beeinflusst.

Das er immer mal wieder in "grandioser Manier" die Welt rettet, liegt daran, dass ihn die Königing aus seinem Exil holen lässt, liegt nicht an seinen Heldentaten, sondern eher an der "richtigen" Idee zur richtigen Zeit. Manchmal hat man den Eindruck alle anderen sind irgendwie unfähig und dumm, nur dieser Bruno ist genial. Zu diesem Eindruck trägt das Minimum an handelnden Personen bei, die sich in allen Teilen immer wieder begegnen.

Was richtig gut an diesem Buch ist, sind die verschiedenen Überlegungen über die Pardoxien, die er anklingen lässt, ohne die psychologischen und gesellschaftlichen Bedeutungen auszudiskutieren - das sollte der Leser tun - oder? So begegnen sich verschiedene Kopien ein und der selben Person, die unterschiedliche Erfahrungen gesammelt haben, sogar völlig andere Persönlichkeiten werden können.

Nachdem man sich am Anfang des Buches über viel physikalische Ideen hinwegkämpfen muss (Begriffserklärungen im Anhang), beginnt es im dritten Teil richtig spannend zu werden und es wäre falsch jetzt das Ende zu verraten, denn das macht was her und ist auch nicht als Cliffhänger zum nächsten Teil angelegt. Trotzdem habe ich noch hundert Seiten vor Schluss geschwankt, ob ich das zweite Buch bestellen werde. Am Ende habe ich mich dafür entschieden, allerdings besonders in der Hoffnung dort mehr über SOL und die Menschen in diesem Reich zu erfahren. Deshalb Zwiespältig. Wer bereit ist, ein Buch zu lesen und nicht nur im Sauseschritt herunterzulesen, wer bereit ist sich Unvorstellbares auszumalen und warten kann bis die "reine" Action beginnt, der ist mit dem Buch gut beraten. Wer den schnellen Genuss mag und mehr auf logisch aufgebaute und spannende Handlungen steht, der sollte lieber die Finger von SOL lassen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen überflüssig und langweilig 29. August 2007
Kann mich anderen Rezensssionen nur anschließen. Habe mich über Wochen durch das ganze Buch gequält. Die Story ist eigentlich ziemlich simple. Genie rettet Menschheit vor Verrücktem. Die Figuren blass, viel technisches (gähn) Gequatsche. Probleme, die niemand beheben kann werden von Genie in Minuten so nebenbei gelöst. Gegen jemanden wie Hamilton ist McCarthy SORRY einfach nür ein Stümper. Lasst bloß die Finger weg!!! + kauft was Anständiges. Leider, und das obwohl ich SF liebe.
Am liebsten würde ich keinen Stern vergeben.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Die Aufmachung ist reißerisch, einige (gekaufte?) Rezensionen klangen nach intelligenter und innovativer Science Fiction.
Nichts davon traf zu! In vielen tausend Jahre betritt der Held ein Zimmer indem die "Glühbirne" (Zitat) eben aus war und zeigt derart wirres Verhalten, dass man selbst bei höchster Selbstdisziplin nicht mehr als 100 Seiten lesen kann!
Da ich mir leichtsinniger Weise auch noch gleich den zweiten Teil gekauft hatte, habe ich gehofft, dass dieser besser sei - aber weit gefehlt. Noch schlimmer! Jeder wirklich ernsthafte Science Fiction Fan kann sich hier nur vor Grauen schütteln!

Zu dem Geschriebenen "stehe ich mit meinem Namen"

Lothar Reinhold
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