Habe die Lampe nun seit mehreren Wochen und bin restlos begeistert.
Da mein Weg zur Arbeit mit dem Rad ca. 9 KM durch den Wald führt, hatte ich mir bereits vor geraumer Zeit die Sigma Mirage EVO + EVO X Pro, die damals bei vielen Tests sehr gut abgeschnitten hat, zugelegt. Mir persönlich war es damit im Wald jedoch etwas zu dunkel und unsicher, sodass ich dann doch weiter mit dem Auto fuhr.
Hatte dann lange mit mir gehadert, ob ich es nun doch nochmal mit einer neuen Lampe ausprobieren sollte. Da ich Triathlet bin und irgendwie auf meine Radkilometer kommen muss, hatte ich als Alternative nach der Arbeit im Keller auf die Rolle zu gehen - was ich hasse. Also habe ich investiert.....
Doch nun zur Lampe:
Die Lampe wird am Lenker befestigt und sitzt dort fest, ohne zu verrutschen. Auf der kleine (aber große) XL-Akku wird einfach mit einem sicher sitzenden Klettverschluss befestigt.
Die Lampe leuchtet mit 100, 70 und 30 Prozent und hat eine Blinkfunktion. Als ich die Lampe das erste Mal einschaltete, war ich hellauf begeistert. Noch mehr begeistert war ich, als ich merkte, dass die Lampe beim Einschalten erst auf 30 % stand.
Im Wald selbst kann man sich tatsächlich auf das Werbebild auf der Homepage bzw. auf der Verpackung (Ausleuchtung in Wald) verlassen. Der Weg ist locker 100 Meter hell und vor allem gleichmäßig ausgeleuchtet. Muss aber zugeben, dass ich dennoch zumeist mit den 100 % fahre. Habe den XL-Akku und dieser hält in diesem Betrieb, zumindest bei den herbstlichen Temperaturen, locker 5-6 Stunden.
Je dunkler es ist, umso besser kommt dann auch die Wirkung der Lampe zum Tragen.
Es hat aber schon seinen Grund, dass die Lampe nicht für den Straßenverkehr zugelassen ist. Wenn die Straßen sowieso ausgeleuchtet sind, ist eine solche Lampe völlig überflüssig und dient nicht zum Schutz sondern sie blendet den Gegenverkehr extrem. Besonders deutlich wird dies, wenn einem im Wald ein anderer Radfahrer entgegen kommt. Wenn man keinen Streit möchte, bietet es sich an, das Licht kurz abzudecken oder kurzfristig direkt vor sich auf den Boden zu Richten. Ansonsten wird es für den anderen wirklich lebensgefährlich. Erfahrungsgemäß gehört einem aber der Wald bei Dunkelheit fast alleine.
Insgesamt alle Daumen hoch und absolut empfehlenswert für den Wald. Für die Straße nicht notwendig. Eine Investition die sich gelohnt hat. Da fährt man auf dem Heimweg gerne so manchen Extratrainingskilometer durch den dunklen Wald.