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SACRED, Bd. 1: Die Chronik von Ancaria 1- Engelsblut
 
 
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SACRED, Bd. 1: Die Chronik von Ancaria 1- Engelsblut [Taschenbuch]

Steve Whitton
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 377 Seiten
  • Verlag: Panini Books; Auflage: 1., Aufl. (14. März 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833211490
  • ISBN-13: 978-3833211492
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 201.352 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am Anbeginn der Zeit regierte Chaos die Welt. Mit Feuer und Blut machten sich die Mächte der Finsternis Ancaria untertan, bis sie von den Alten Göttern verbannt wurden. Seitdem lauern die Gebieter der Unterwelt im Verborgenen darauf, das Land von neuem mit ihren dämonischen Horden zu überrennen, und die Zeichen mehren sich, dass dieser Zeitpunkt nicht mehr fern ist...

Seit den Tagen König Aarnums I. herrscht Frieden in Ancaria, doch während in vielen Gebieten des Reichs der Wohlstand regiert, versinken andere in bitterer Armut, darunter auch das Dorf Moorbruch, das von einer unheimlichen Bestie heimgesucht wird. Die letzte Hoffnung der verängstigten Menschen ist Zara, halb Mensch, halb Vampirin, bestrebt, Gutes zu tun, und doch beseelt vom Durst nach Blut. Gemeinsam mit dem Dieb Falk macht sich Zara daran, das Geheimnis der Bestie zu ergründen, und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur, die Ancaria ins Verderben stürzen könnte ...

Klappentext

Am Anbeginn der Zeit regierte Chaos die Welt. Mit Feuer und Blut machten sich die Mächte der Finsternis Ancaria untertan, bis sie von den Alten Göttern verbannt wurden. Seitdem lauern die Gebieter der Unterwelt im Verborgenen darauf, das Land von neuem mit ihren dämonischen Horden zu überrennen, und die Zeichen mehren sich, dass dieser Zeitpunkt nicht mehr fern ist...

Seit den Tagen König Aarnums I. herrscht Frieden in Ancaria, doch während in vielen Gebieten des Reichs der Wohlstand regiert, versinken andere in bitterer Armut, darunter auch das Dorf Moorbruch, das von einer unheimlichen Bestie heimgesucht wird. Die letzte Hoffnung der verängstigten Menschen ist Zara, halb Mensch, halb Vampirin, bestrebt, Gutes zu tun, und doch beseelt vom Durst nach Blut. Gemeinsam mit dem Dieb Falk macht sich Zara daran, das Geheimnis der Bestie zu ergründen, und kommt dabei einer Verschwörung auf die Spur, die Ancaria ins Verderben stürzen könnte ...

Ein atemberaubender Roman voller Spannung, Action und Phantasie aus der einzigartigen Welt von SACRED. Basierend auf dem PC-Game-Bestseller von Ascaron Entertainment!


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Einleitungssatz
Der Geruch des Todes, der über dem Feld lag, war schwer und überwältigend - erdig, bitter und dennoch von verstörender Süße. Lesen Sie die erste Seite
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irgendwie anders ... 8. März 2005
Von Ein Kunde
... als ich mir einen Roman zu SACRED vorgestellt habe. Das war mein Fazit nach der Lektüre des ersten Bandes der Chroniken von Ancaria. Als begeisterter Fan des PC-Spiels war ich überaus gespannt, was Autor Steve Whitton wohl aus der Vorlage machen würde und hatte mit einem wahren Schlachtengemälde gerechnet, denn im Prinzip ist SACRED ein Hack'n'Slay - Adventure, daher hatte ich Entsprechendes erwartet, aber weit gefehlt. Steve Whitton hat aus SACRED einen sehr vielschichtigen, abenteuerlastigen Roman gebastelt mit Tendenzen zur Charakterstudie. Hört sich trocken an, ist es aber überhaupt nicht. Aus den ingesamt 6 Charakteren des Spiels hat sich der Autor exemplarisch eine herausgegriffen (zum Glück war es ausgerechnet die Vampirin :-)) und um sie herum eine sehr spannende und unterhaltsame Story entwickelt, die im Grunde eine der vielen Quests aus dem Spiel sein könnte. Ganz klare Stärke des Romans ist aber tatsächlich die Hauptprotagonistin Zara. Im Spiel fand ich sie total geheimnisvoll - zunächst natürlich wegen dem was sie ist - aber auch wegen der vielen Hinweise, die sie verbal fallen lässt. Man vermutet einfach, dass in ihrer Vergangenheit eine Unmenge passiert sein muss und man wird furchtbar neugierig, was das wohl gewesen sein könnte. Und genau diese Neugier wird durch diesen Roman befriedigt. Zaras Vergangenheit wir durchsichtiger, man erfährt, wie sie zum Vampir wurde und warum sie nun plötzlich für das Gute kämpft. Trotzallem ist sie nach wie vor, tief in ihrem Inneren eine Bestie, die nur darauf wartet, ans Tageslicht gelassen zu werden und mit diesem Motiv spielt Steve Whitton nahezu meisterhaft. Ständig im Widersteit zwischen diesen beiden Welten, wird Zara von armen Dörflern um Hilfe gebten, die von einer furchterregenen Bestie bedroht werden. Die Hintergründe sind aber bei weitem verstrickter und mysteriöser als es zunächst den Anschein hat. Mit einem sehr witzigen Sidekick (dem Gauner Falk) kommt die Vampirin einem äußerst bedrohlichen Geheimnis auf die Spur, das ich hier natürlich nicht verraten will.
Ich kann jedem, der Sacred gerne gespielt hat, diesen Roman nur wärmsten ans Herz legen, denn diverse Hinweise im Buch sind noch viel gehaltvoller, wenn man die Referenz im Spiel kennt. Trotzdem würde ich aber auch behaupten wollen, dass Fans von Fantasy Romanen oder generell Vampiren dieses Buch auch ohne den Spiel- Zusammenhang genießen können, denn dazu hat Whitton der Untoten viel, viel Leben :-) eingehaucht. Leider ist das Buch ein Zweiteiler(?). Sprich, man wird nun ziemlich auf die Folter gespannt. Ich hoffe, der Verlag lässt uns nicht zu lange warten!
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ich kann mich den meisten Vorrednern nur anschließen, Steve Whitton ist da eine sehr bemerkenswerte Reise in das PC-Spiel-Universum von Sacred gelungen. Ich persönlich konnte mich im Spiel zwar mehr für die Seraphim begeistern, aber wie heißt es immer so schön? Watt dem eenen sin Uhl ... und gegen Ende des Buches wurde ich ja dann auch vollkommen versöhnt, denn dann tritt die Seraphim Jael auf. Bemerkenswert an "Engelsblut" ist die Sorgfalt, mit der der Autor die Zerrissenheit der Halbvampirin herausstellt. Auf der einen Seite das Tier auf der anderen Seite die geläuterte (gepeinigte) Seele, die Gutes will und dann doch oft Schrecken bringt, wenn auch meist nur für sich selbst. Die drei Hauptfiguren sind ungemein glaubhaft in Szene gesetzt und die Story braucht sich vor genreüblichen Plots nicht verstecken. Im Gegenteil. Der Spagat zwischen ansprechendem Roman und dem Spieleuniversum scheint mir sehr gut gelungen zu sein. Whitton hat in der Tat eine sehr eigentümliche Art zu schildern, allerdings fand ich seine Sprache jederzeit angemessen und ungemein passend: Kurz ... manchmal beinahe abgehackt, wenn er die peinigenden Innenansichten der Halbvampirin schildert und dann im Gegensatz dazu die zum Teil fast schon kindlich-epischen Beschreibungen der Landschaften oder die brutalen Schilderungen des Blutrausches oder des Kampfes. Zerrisssen, erschreckend. Eben wie die Halbvampirin ist. Die Parallel zu "Pakt der Wölfe" ist mir auch aufgefallen, allerdings, schienen mir die Unterschiede dann doch viel zu klar und eigenständig zu sein. Für mich ein absolut empfehlenswertes Buch und ich freue mich auf Band 2.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Björn B.
Vor nicht allzulanger Zeit bin ich auf das Buch durch die Leseprobe aus dem Internet aufmerksam geworden und dachte direkt, daß dies wohl ein äußerst interessantes wie tolles Buch sei. Ich habe mich richtig drauf gefreut, weil die Leseprobe richtig gut war, doch meine Erwartungen konnte das Buch in der Hinsicht nicht ganz erfüllen.

Der geschichtliche Hintergrund von Ancaria wird zwar ab und an beleuchtet - vor allem was die Zeiten von Aarnum I. betrifft - doch mehr und mehr sind Motive und Sachen aus der realen Welt entnommen, was das Buch ein wenig ins Lächerliche zieht. Sei es, daß Zara erzählt, ihre Schwerter seien aus einem Land 'weit östlich des Meeres', was unweigerlich den Gedanken aufwirft, daß selbige aus Japan oder China sind, oder weil französische Redewendungen falsch(!!) übernommen wurden. Lächerlich wirkt es einfach in dem Sinne, daß der Kontext zwischen Ancaria und der unseren 'realen' Welt nicht abgegrenzt wird. Das PC-Spiel macht das zwar auch nicht, aber gerade durch die konsistente Welt und Story konnten diese Seitenhiebe der Atmosphäre keinen Abbruch tun. Doch diese Vermischung hier beim Buch - diese undeutliche Grenze von 'Normalität' und 'Fantasy' - führte letztenendes beim Lesen zu einem Hin und Her: Manchmal glaubt man, es sei ein Spiegel aus vergangenen Zeiten unserer Realität, manchmal ist es durch und durch ancarische Kultur, die erzählt wird. Weiterhin führen auch moderne Ausdrucksweisen in dem Buch zu dieser Erkenntnis. Was diese 'Zwietracht' am meisten fördert ist der deutlich katholisch-christliche Einfluß im Buch. So werden Themen aus der Bibel aufgegriffen, und selbst Orte und Namen daraus genannt, was deutlich zeigt, daß der Autor sich nicht die Mühe gemacht hat, die Religion der Welt Ancaria weiter zu erforschen.

Was die Übersetzung angeht, kann ich sagen: Sowohl sehr gut, als auch sehr schlecht.
Anscheinend hat das Buch nie einen Lektor gesehen, so daß sich im Buch Fehler über Fehler reihen - und das noch nicht mal wegen der Neuen Rechtschreibung. Ich weiß, daß die erste Auflage immer ein paar Fehlerchen hat, aber bisher habe ich noch nie so viele entdeckt wie in "Engelsblut". Mal werden Buchstaben ausgelassen, falsche Wörter als falsches Synonym benutzt oder die Rechtschreibung wurde ganz außer acht gelassen.

Nichtsdestotrotz sind die Szenen wirklich gut ausgearbeitet und detailliert wie fesselnd beschrieben. Vor allem die düstere Atmosphäre baut sich immer sehr gut und intensiv auf, so daß man richtig in das Buch eintaucht (bis auf wenige Ausnahmen, wie ich oben erklärte). Die Erzählweise ist recht flott, und da fast ausschließlich in der dritten Person erzählt wird, bleibt die Geschichte spannend und weicht kaum vom roten Faden ab.

Was mir persönlich am besten gefällt ist die Hintergrundgeschichte der Quasi-Protagonistin Zara. Ohne groß zu spoilern will ich nur anmerken, daß der Autor die Geschichte um die Vampirin wunderbar verpackt hat und nach und nach offenbart, so daß eben jener Mythos von Einzelgängern durchlebt werden kann. Da die Geschichte sich im fortschreitenden Verlauf immer mehr auf Zara konzentriert, werden die Nebencharakter, die im Buch auftauchen, durch die Allgegenwart und Dominanz von Zara fast erdrückt. Einzig Falk, ihr Begleiter von Anfang an, könnte noch einer zweiten Hauptrolle zugeordnet werden, doch da die Geschichte da spielt, wo Zara ist (den einzigen Szenenwechsel gibt es von dem Intro in die Einleitung) drängt sich Falk mehr oder minder in den Hintergrund, obwohl er eine nicht unwichtige Rolle im Buch spielt.

Fazit:
Ich gebe dem Buch drei von fünf Punkten:
Einen Punkt habe ich abgezogen für den unsteten Kontext und dem religiösen Einfluß, der mir arg zu schaffen gemacht hat, und einen Punkt für die (zu) vielen Fehler, die im ganzen Buch verstreut sind.

Doch will ich damit das Buch nicht schlechter machen als es ist - 'Engelsblut' ist durchaus lesenswert.
Wer sich an den Fehlern nicht stören lässt und die Geschichte von der Vampirin Zara kennenlernen will, soll dieses Buch zur Hand nehmen und es lesen. Doch wer erwartet, daß dieses Buch einem Klischee entspricht, der soll die Finger davon lassen.

"Engelsblut" hat mehr zu bieten als den typischen 08/15 Vampir:
Düster - unheimlich, aber auch romantisch - emotional.
Actiongeladen - hektisch, aber auch melancholisch - traurig, ja beinahe depressiv.
Harte Sprüche - cool, aber auch schmalzig - schön (ja an manchen Stellen fast wie ein Liebesroman ;) )

Doch was dieses Buch von anderen unterscheidet, ist die Tatsache, daß der Vampir mehr als Protagonist denn als Antagonist dargestellt wird - schließlich ist Zara in 'ihrem' ursprünglichen Sinne eine Heldin - und auch mal ein Mensch gewesen.
Doch gerade diese Mischung ist das Gelungene - das Geheimrezept - an dem Buch, was mich trotz der romantisch-emotionalen, melancholisch-traurigen (fast-depressiven), schmalzig-schönen Einlage bewegt hat, weiterzulesen!
Fast wie ein Abenteuer mit dem PC-Spiel Charakter, der Vampirin. ;)

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