Stalker: Apokalypse ist der 3. Band der Buchreihe zum Videospiel STALKER, so suggeriert es jedenfalls der Titel.
Das mag auf den ersten Blick auch so wirken, jedoch erledigen David und Alexander irgendwie schon alles was Strelok eigentlich im Spiel erst macht, obwohl Strelok auch am Rande erwähnt wird.
Das Buch ist schon, wie auch seine Vorgänger, atmosphärisch und spannend geschrieben und beschreibt die Zone recht gut und ausführlich.
Jedoch muss sich der Autor an manchen Stellen im Buch eine gewisse Vorherseebarkeit der Ereignisse vorwerfern lassen.
Glücklicherweise hat offenbar auch der Lektor seinen Job diesmal etwas ernster genommen, hat sich die Rechtschreibung im Gegensatz zu den Vorgängern deutlich verbessert.
Sehr gespannt bin ich auch auf den 4. Teil, welcher im Oktober erscheinen soll, ob der Autor hier wieder auf den bisherigen Charakteren aufbaut, Strelok vertieft oder eine andere Figur einbindet? Es darf wild spekuliert werden.
Abschliessend kann man dieses Buch durchaus empfehlen, auch wenn der Schluss sehr abrupt herbeigeführt wird, fast als wäre Bernd Frenz das Buch zu klein für die Geschichte geworden.
Wer sich daran nicht stört, findet in "Apokalypse" eine spannende Weiterführung der Ereignisse, wäre das Ende nicht so knallhart, die Story nicht so gegen die Wand gefahren, hätte sich das Buch glatt 5 Sterne verdient.