Produktinformation
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Zwei unschuldige Nächte im April 1999 wurden Zeuge der götterdämmernden Fusion zwischen Metal-Band und Sinfonie-Orchester: Metallica und die San Francisco Symphony trafen sich zum Sound-Clash der Titanen, um das metallische Oeuvre unter der dirigierenden Hand von Michael Kamen auf eine neue Ebene zu beamen. Mit der dramatischen Wucht von über 40 Streichern wächst etwa "For Whom The Bell Tolls" zu majestätischer Größe an, läßt alle herkömmlichen Vorstellungen über Bombast und rockenden Pomp auf das Format eines Staubkörnchens schrumpfen. Waldhörner und Kesselpauken stürmen mit aller orchestralen Kraft auf "Wherever I May Roam" ein und erschaffen so bereits im Voraus den Soundtrack für jenen Moment, in dem der auferstandene John Wayne zum Laserschwert-Showdown gegen den Imperator der Galaxis antritt, während gleichzeitig auf den Ringen des Saturn ein Wagenrennen zwischem dem Terminator und Ben Hur stattfindet.
Die vier Rocker der Apocalypse lassen sich von der 80-köpfigen Klassik-Übermacht nicht einschüchtern, beschränken sich keineswegs auf Schmacht-Balladen wie "Nothing Else Matters", sondern brettern in "Battery" oder "Master Of Puppets" mit einer Erhabenheit, als habe es sich bei Beethoven und Wagner lediglich um die Wegbereiter des Speed-Metal gehandelt. An der Wende der Jahrtausende halten Metallica alle Fäden in der Hand, um die Pop-Historie neu zu schreiben: Denn wenn sie diesen Standard halten, kann man in absehbarer Zeit auch das Wörtchen "Metal" aus ihrem Titel streichen -- dann sind Metallica endgültig die größte Band der Welt. Wer hätte das gedacht angesichts der pickligen, fetthaarigen Lederjacken-Jungs, die 1983 ausgesprochen stumpf vom Cover ihres schroffen Debüt-Albums Kill 'Em All starrten? --Björn Döring
Durch das Orchester wird einfach jedem Stück eine völlig neue Klangdimension verpasst. Einfach jedes Stück, ob nun der mysteriöse "Call of Ktulu", der brutale Kriegssong "One", die Balladen "Nothing Else Matters" und "Bleeding Me", oder die Power Songs wie "Master of Puppets", "Enter Sandman", "Battery", "Of Wolf and Man" und "The Thing that should not be", einfach alle Songs klingen perfekt harmonisiert, mit einem perfekten Zusammenspiel von 108 Instrumenten. Noch besser gefällt mir da nur der neue Track "No Leaf Clover", der mit seiner Achterbahnfahrt aus einfachen, leichten Klängen und brutalem Rock einfach jeden überraschen kann.
Nachdem ich S&M jetzt gut 3 Monate höre weiß ich nur eins: Weiter so, Metallica, viel besser geht es nicht !
Das wahre Potenzial dieses Meisterstücks ist schier unerschöpflich. Von der ersten bis zur letzten Sekunde versetzt einen dieses Album in einen wahren Rausch. Das bekannte Intro, vom Orchester genial gespielt, ist nur ein Vorgeschmack. Danach kommt mit "Ktulu" ein Klassiker, den die Band zum allerersten mal komplett live spielt. Es scheint fast, als ob das Stück seinerzeit nur zu diesem Zweck geschrieben wurde. Danach folgen fast alle Klassiker, wobei man kaum ein Highlight herausheben kann, denn jedes Stück ist für sich ein eigenes Highlight.
Fazit: Für ECHTE Metallica-Fans ist dieses Album das Nonplusultra. Es handelt sich hier nicht um eine reinrassige Metal-Scheibe sondern ein vor Epik sprühendes Feuerwerk von einfach genialer Musik.
Für Neueinsteiger sei so viel gesagt: Einfach mal reinhören gibts hier nicht. Man lernt diese Musik erst nach x-mailigem Hören richtig lieben bis sie einen nicht mehr loslässt.
Für mich steht fest: Dieses Album stellt einen, wenn nicht sogar DEN Höhepunkt in der Geschichte der grossartigsten Band aller Zeiten dar. Ich liebe es wie kein anderes Album in meiner Sammlung.
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