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S.F.Sorrow

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S.F. Sorrow
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Audio-CD, 3. Januar 2005
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Januar 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Repertoire Records (H'ART)
  • ASIN: B00005NIAH
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. S.F. Sorrow Is Born
  2. Bracelets Of Fingers
  3. She Says Good Morning
  4. Private Sorrow
  5. Balloon Burning
  6. Death
  7. Baron Saturday
  8. The Journey
  9. See You
  10. Well Of Destiny
  11. Trust
  12. Old Man Going
  13. Loneliest Person
  14. Defecting Grey
  15. Mr. Evasion
  16. Talkin' About The Good Times
  17. Walking Through My Dreams
  18. Private Sorrow (Single Version)
  19. Balloon Burning (Single Version)
  20. Defecting Grey (Acetate Rec.)

Produktbeschreibungen

THE PRETTY THINGS S.-F. Sorrow CD


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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD
"S.F.Sorrow" von den Pretty Things dürfte zu den Klassikern der ewig unterschätzten Alben gehören: Obwohl völlig dem Zeitgeist entsprechend, originell und innovativ umgesetzt und voller frischer Ideen, hat dieses kleine Meisterwerk nie wirklich die Aufmerksamkeit, geschweige denn das Lob erfahren, das es eigentlich verdient hätte. Bereits die Entstehung zeigt, wie unkalkulierbar künstlerischer und kommerzieller Erfolg in der Musikbranche doch sind: "S.F.Sorrow" wurde 1968 aufgenommen, also in der kreativen Blütezeit der sechziger Jahre, und zwar in den legendären Abbeyroad-Studios, in dem kurz zuvor auch "Sgt. Peppers Lonley Hearts Club Band" von den Beatles und "The Piper At The Gates Of Dawn" von Pink Floyd aufgenommen wurden. Wer die beiden Alben kennt, weiß nicht nur, dass es sich dabei um zwei Meisterwerke des sechziger Psychedelic handelt, sondern wird auch beim Hören von "S.F.Sorrow" auf etliche musikalische Parallelen stoßen. Nur statistisch gesehen haben sich die Prettys mit ihrer Geschichte von Sebastian F. Sorrow (nur die Götter wissen wofür das F steht...) ihren Platz in der Rockhistorie gesichert, da das Album gemeinhin als erste ernstzunehmende "Rockoper" gilt, die auch The Who erst den Anstoß zu "Tommy" gab. Bei der Story handelt es sich um eine von Phil May verfasste Kurzgeschichte, die vom Lebensweg eines Außenseiters erzählt.

Soviel zur Historie, viel wichtiger ist jedoch die Musik: Akustikgitarren und Sitars leiten den Opener "S.F.Sorrow Is Born" ein, orchestrale Klänge malen das Stück in leicht bombastischen Farben aus, dazu der einfach göttliche Satzgesang der Prettys, der auch das nächste Stück "Bracelets Of Fingers" bestimmt.
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Format: Audio CD
Mein ewiges Lieblingsalbum und schlichtweg das beste Album, das ich jemals gehört habe. Und ich habe einen breiten Geschmack und eine große Platten/CD-Sammlung. Perfekt auskomponierte, durchwegs brilliante Songs werden durch eine (auf der Hülle abgedruckte) Kurzgeschichte verbunden - die Poesie und die Sprachgewalt sind m. E. absolute Lyrik und Literatur . Musikalisch verbinden "The Pretty Things" - bis dato eine wilde und böse Garagenband - Beatles mit Pink Floyd. Kein Wunder, haben die Pretties "S.F.Sorrow" zeitgleich mit diesen beiden Bands in Abbey Road aufnehmen können. Die Sitar, die auf einigen Songs zu hören ist, gehörte George Harrison; die Pretties konnten das komplette Equipment der anderen Bands benutzen. Unverständlich, warum dieses Album kein Bestseller wurde. PS: Nach dem ursprünglich letzten Song "Loneliest Person" sollte man eine kleine Hörpause einlegen; die Bonus-Songs sind aber durchwegs Königsklasse in Sachen Psychedelic.
Schön, dass es diese immer exsessive und hart am Anschlag agierende Band immer noch gibt - und immer noch bewegende und mitreißende Konzerte gibt - besonders in Deutschland.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich liebe die Musik der Pretty Things im Grunde genommen aufgrund ihrer ersten beiden Alben. Da spielen sie richtig dreckigen rotzigen Blues, wesentlich besser als die Rolling Stones in ihrer frühen Phase. Als ich irgendwo gelesen habe, dass Tommy von The Who gar nicht die erste Rockoper war, sondern S.F. Sorrow von den Pretty Things, war ich überrascht. Ich kannte S.F. Sorrow nicht. Nun habe ich dieses Album kennengelernt. Musikalisch ist es m.E. mit den beiden ersten Alben nicht zu vergleichen. Es ist psychedelische Popmusik, die mich durchaus an das erste Album von Pink Floyd "Piper at the gates of dawn" erinnert. Richtig gut. Da werden Erinnerungen wach. Und obwohl ich die Bluessachen besser finde, gefällt mir S.F. Sorrow auch sehr gut. Ich kann dieses Album den Leuten empfehlen, die auf psychedelische Popmusik stehen, wie "Piper" von Pink Floyd oder "Sergeant Pepper" von den Beatles oder "Pictures of matchstick men" von Status Quo. S.F. Sorrow ist ein sehr gutes Konzeptalbum. Die Gruppe erzählt darin die Geschichte des jungen Mannes S.F. Sorrow, aber es ist m.E. überhaupt keine Rockoper. Oper-Elemente, wie sie bei Tommy reichlich enthalten sind, fehlen hier völlig. Als Oper-Elemente bezeichne ich die Art der Instrumentierung von Tommy. Who haben es geschafft eine Musik zu spielen, die oftmals orchestral klingt. Das ist erstaunlich, weil Who Tommy damals sehr oft nahezu komplett live gespielt haben, also nur mit ihren eigenen Instrumenten, ohne zusätzliche Musiker. Außerdem enthält Tommy Stücke, in denen bestimmte musikalische Themen wiederholt oder variiert werden, wie in klassischen Opern. Solche Elemente fehlen bei S.F. Sorrow. Und damit will ich S.F.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Audio CD
Das Jahr 1968 hat viele bahnbrechende Alben herausgebracht: Music In A Doll´s House von Family, das Weiße Album der Beatles, White Light/White Heat von Velvet Underground - nur um ein paar zu nennen. S.F.Sorrow von den Pretty Things, bis heute von vielen unterschätzt, gehört ebenfalls in diese Reihe. Die Pretties wurden so ab 1966/67 langsam psychedelisch, aber ihr erstes Album aus dieser Phase, Emotions(1967), war zum Teil noch unbeholfen und deutlich schwächer als Sorrow.
Zuallererst sollte gesagt werden, dass es keine einfache Musik ist. Es ist Musik ohne Grenzen, Musik, die aus den tiefsten verborgenen Löchern des menschlichen Unterbewusstseins zu kommen scheint...zumindest hört sie sich so an. Dabei fängt das Album mit dem Song "S.F.Sorrow Is Born" noch eher harmlos an. Trotzdem ein guter Anfang. "Bracelets Of Fingers" ist da schon wesentlich verzwickter und unschlüssiger, ein typisches Dokument der tiefsinnigen englischen Psychedelia aus den späten Sechzigern. Die Anfangsharmonien machen deutlich, von wem Queen zu ihren typischen Harmoniegesängen inspiriert wurden. Toller Song! "She Said Good Morning" ist wieder ein geradliniger Acidrock-Song, auch sehr gut. "Private Sorrow" und das rasante und einzigartige "Balloon Burning" sind psychedelische Meisterwerke, die ihresgleichen suchen. Der nächste Song, "Death", ist ein ganz langsames Stück, und dabei so tiefsinnig und erschreckend wie ein Song überhaupt nur sein kann. "Baron Saturday" ist ein verrücktes, irgendwie groteskes Stück, ebenfalls großartig. "The Journey" und "Trust" sind wunderschöne Songs, weniger tiefsinnig als die vorigen. "I See You" ist wieder ein Meisterwerk.
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