Der neue Patterson ist spannend - wie immer - und kommt doch nicht an die Alex-Cross-Reihe heran. Viele Personen, die den Fortgang der Geschichte jeweils aus ihrer Position erzählen. Wenn nicht die ersten beiden Seiten der Kurz-Vorstellung dienen würden, hätte man sehr schnell den Überblick verloren, insbesondere dann, wenn man das Buch nicht in "einem Rutsch" durchliest.
Es geht um einen relativ erfolglosen weißen Anwalt, der die Verteidigung eines des Mordes verdächtigten Schwarzen übernimmt und dafür in seinem normalen weißen Umfeld angefeindet wird. Ein zartes Techtelmechtel spielt auch noch am Rande eine Rolle.
Es ist ein typischer Patterson, immer sehr kurze Kapitel, mir persönlich hat das Ende nicht gefallen, obwohl es sehr überraschend war. Das mag allerdings jeder Leser anders empfinden.
Viel Spaß bei der Lektüre!