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Produktinformation
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Da auch Tante Erika den Pechvögeln keinen Unterschlupf gewährt, gibt es nur noch eines: ab in den Keller. Dort hausen sie auf Luftmatratzen, und Albert fährt einmal am Tag, einen alten Filzhut tief in die Stirn gezogen, zum Hamstern in den Supermarkt. Ein Einbrecher wirft ihn aus den eigenen vier Wänden und bändelt auch noch mit seiner Tochter im Heizungskeller an. So tief kann ein mittelständischer Parvenü sinken, nur um die polierte Wohlstandsfassade nicht anzukratzen. Doch hier unten scheinen alle Dinge Kopf zu stehen. Hier wird der Spießer zum Abenteurer wider Willen. Hier steigert sich die groteske Situation zur gigantischen Farce. Die selbst auferlegte Dramaturgie der Familie Bursche muss ihren Lauf nehmen bis zum bitteren Ende. Erst als der neue Wintergarten brennt, küssen sich Herr und Frau Bursche wieder und Albert hat eine zündende Idee.
Mit der bissigen Satire Südsee, eigene Insel hat Regisseur Thomas Bahmann ein amüsantes Debüt in der Tradition von Nach fünf im Urwald vorgelegt, das leider im Kino nicht so recht zünden wollte. Ein eher konventionell gefilmter Streifen, der aber durch eine rasante Dramaturgie besticht und mit wirklich komischen Pointen gespickt ist. Herbert Knaup spielt den Loser mit magergesichtiger Lakonie, Ben Becker seine Paraderolle -- den durchtriebenen Fiesling. Und Franka Potente hat einen ganz kleinen, aber gelungenen Gastauftritt. Ein Film für alle, bei denen es in diesem Urlaub für die Südsee nicht reicht. --Frank Kukat
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