Kundenrezensionen

11
2,8 von 5 Sternen
Süden und der Straßenbahntrinker (Knaur TB)
Format: TaschenbuchÄndern
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juli 2014
Um eins voraus zu schicken: Ich mag langsame Krimis mit literarischem Anspruch und ich habe nichts gegen schräge Typen und noch schrägeren Humor einzuwenden. Und ich hatte gehofft, all dies in diesem Buch zu finden. Tatsächlich gab es eine verwirrende Handlung, unglaubwürdige Personen und sinnlose Dialoge, die nicht zum Fortgang der Geschichte passten. Eine eigentlich gute Idee wurde in meinen Augen einfach nicht richtig ausgearbeitet. Wenn ich es nicht besser wüsste, hätte ich den Autor für einen Anfänger gehalten, der einfach sein Handwerk (noch) nicht beherrscht. Ich habe mich mit viel Mühe durch das Buch gekämpft und war am Ende ratlos.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. März 2009
Das Buch ist eigenwillig, was einen gewissen Reiz ausmacht, aber letzlich nicht ganz überzeugend. Warum der Kommissar überhaupt in seinem Urlaub diesen Fall übernimmt und große Energie aufwendet, diesen Nicht-Vermißten zu finden, versteht man im Grunde ebenso wenig wie die Frage, warum ihm der Fall, nachdem er zum (vermeintlichen) Mordfall geworden ist, nicht aus der Hand genommen wird. Daß das merkwürdige Verhalten des Jeremias Holzapfel eine gewisse Faszination auf den Kommissar (und den Leser) ausübt, mag man dabei zugestehen. Irgendwie ist an der Geschichte trotz des nicht unerheblichen Aufgebots an Personen und Komplikationen "zuwenig dran". Am Ende hinterläßt der Krimi (?) eine gewisse Ratlosigkeit beim Leser.

Was mir bei Anis Büchern (ich lese gerade ein zweites) zudem wiederholt auffällt und mich sehr stört, ist eine gewisse Schludrigkeit. So widerspricht sich dieses Buch bei den Aussagen, welcher Kollege den Kommissar ursprünglich angerufen hat, woher er den Vornamen einer Zeugin kennt, die vorher nur mit dem Nachnamen genannt wurde etc.

Für Münchner wegen des Lokalkolorits noch einigermaßen lesenswert, für Nicht-Münchner eher nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2012
War ich beim ersten Roman von Friedrich Ani noch hin- und hergerissen, so fällt mir dieses Mal das Urteil leicht. Das Buch ist sehr konfus, die Personen extrem unrealistisch und die Handlung äußerst dünn. Schlecht geschrieben ist es darüber hinaus noch. Im Nachhinein vollkommen unverständlich hatte ich mir auch noch ein drittes Buch von Ani bestellt. Ich habe es nicht geschafft, das Buch fertigzulesen.
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am 19. Oktober 2014
Das war wieder so klar, dass Süden sogar in seinem Urlaub einem Fall nachgeht, der ja eigentlich
keine Vermissung ist, denn Jeremias Holzapfel ist ja scheinbar wieder da. Irgendwas findet
Süden an Jeremias aber merkwürdig, deswegen weigert er sich (sogar bei seinem Vorgesetzten),
dem Mann nicht "nachzustellen". Südens außerordentliches Gespür der Menschenkenntnis, die er
sich großteils durchs Menschenbeobachten angeeignet hat, täuscht ihn auch diesmal nicht. Mit
Jeremias stimmt etwas nicht, und Süden ist entschlossen herauszufinden, was das ist...

"Süden und der Strassenbahntrinker" war jetzt das 5. Buch der Tabor-Süden-Romane und mein
persönlich 4. Buch um den Vermisstenfahnder Tabor Süden, das ich gelesen habe. Da ich den
Hauptprotagonisten jetzt ja schon ein wenig kenne und einschätzen kann, hat mir das Lesen des
Buches gleich noch viel mehr Spaß gemacht als sonst, denn all die Eigenarten Südens und der
anderen bekannten Gestalten sind so einzigartig und ich liebe es einfach, genau das, Buch für
Buch wiederzuerkennen!
Südens coole Art als Kommissar und seine witzig, komischen Methoden, Leute zum Sprechen zu
bringen, begeistern mich immer wieder.
Der Antagonist Jeremias Holzapfel ist einer der eher Unsympathischen in diesem Buch,
nichtsdestotrotz hat mich sein Charakter höchst neugierig werden lassen. Die Entwicklung der
Geschichte, also Südens Aufdecken des eigenartigen Verhaltens von Jeremias Holzapfel war für
mich sehr spannend mitzuverfolgen.
Den Schluss finde ich wunderbar zufriedenstellend gelungen, denn es sind keine Fragen offen
geblieben. Auf alles gab es eine Antwort - und das ist mir sehr wichtig (auch für eine gute
Bewertung), denn so ein ratloses Zuklappen am Ende eines Buches finde ich immer so
unbefriedigend!

Für mich hätte das Buch gleich nochmal 200 Seiten mehr haben können. ;-) Ich denke, dass man
"den Strassenbahntrinker" bestimmt auch so lesen kann, ohne Vorkenntnisse aus anderen Tabor-
Süden-Romanen zu besitzen.
Jedenfalls war dieser Süden-Roman für mich mal wieder Lesefreude pur und ich freue mich auf
die Zeit, die ich mit dem eigensinnigen Vermisstenfahnder in Anis weiteren Büchern verbringen
darf. ☺
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am 10. September 2014
Friedrich Anis "Süden und der Straßenbahntrinker": Sein Stil ist hervorragend, sein Ermittler empathisch, seine Story rätselhaft und bewegend. Sehr lesenswert.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2002
Ganz langsam kommt dieser Roman des ganz zurecht mit dem Deutschen Krimipreis 2002 ausgezeichneten Autors Friedrich Ani in Gang: Eigentlich macht Kommissar Tabor Süden vom Vermisstendezernat gerade Urlaub, aber wir wissen ja alle: Wann hat ein Krimiheld schon wirklich Urlaub? Süden aber macht keine Kreuzfahrt wie Hercule Poirot oder Urlaub in den moorigen Highlands wie Sherlock Holmes, er bleibt einfach zu Hause. Doch da schiebt sich ein gewisser Jeremias Holzapfel in Südens Blickfeld, ein entlassener und vier Jahre untergetauchter, früher einmal sehr beliebter, Radiosprecher. Er taucht mit einem Satz auf, den man im Vermisstendezernat selten hört: "Ich bin wieder da!" Das Merkwürdige daran: Er war gar nicht vermisst...
Also taucht Süden in Holzapfels Geschichte ein und klärt langsam diverse kleine Geheimnisse um falsche Türschilder und einen mysteriösen Überfall. Neben dem in immer rasanterem Erzählfluss der Aufklärung entgegensehenden Geschichte gibt es mehrere klar, knapp und interessant geschriebene Ruhepunkte rund um laubige Laubfrösche und den wichtigsten Fall in Südens kriminalistischem Portfolio: seinen eigenen ebenfalls vermissten Vater.
Endlich ein deutschsprachiger Krimi, der sprachlich und durch Spannung überzeugen kann. Ani wird von manchen Kritikern mit Mankell verglichen, ich aber kann nur sagen: Ani schreibt in einer eigenen Klasse.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. August 2002
Ein interessanter Typ ist er schon, Hauptkommissar Tabor Süden vom Dezernat 11. Schrullig, zielstrebig, einfühlsam, versoffen. Ani baut mit diesem so gar nicht ins Klischee passenden Helden eine Figur auf, mit dem eine Identifikation wegen seiner skurrilen Ungewöhnlichkeit zwar nur sehr schwer möglich ist, der jedoch zu faszinieren weiß und der Neugier und Lust auf mehr macht. Es fällt schwer, die Story nachzuerzählen, weil eigentlich gar nicht viel spektakuläre Handlung da ist, aber trotzdem wird man beim Lesen von einer mireißenden Spannung gefangen genommen. Das Buch liest sich flüssig, die Schilderung der Charaktere ist ausgezeichnet, die Sprache ist pointiert aber unspektakulär. Eine positive Abwechslung im Krimigenre, absolut zu empfehlen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2008
Also die zwei Leser, die nur einen Stern gegeben haben, verstehe ich nicht. Es handelt sich bei diesen Büchern eben nicht um monumentale Thriller, sondern um kleine unspektaktuläre Geschichten aus dem Alltag der Stadt München, die in der Vermisstenstelle des Dezernat 11 in der Bayerstraße gelöst werden. Das Ganze ist sehr knackig und mit viel Ironie erzählt, besonders schön natürlich zu lesen, wenn man München mag oder selbst Münchner ist und die Plätze wiedererkennt, den Straßenbahnfahrten wie in diesem Buch folgen kann. Wie auch im ersten Buch wird gar niemand vermisst, hier meldet sich jemand als "wieder da", obwohl überhaupt nie vermisst, ein geistig verwirrter Mann offensichtlich, dessen Geschichte Süden auflöst inklusive Aufihupferl des einzelgängerischen Kommissars Süden mit einer Zeugin, nach dem Beischlaf zieht er sich wieder an, während er sie zu dem Fall befragt, zieht sich nach dem Gespräch über den Fall aber wieder aus. Ist doch nett! Ich lese gleich den nächsten Süden-Roman, freue mich schon drauf. Diese Bücher lesen sich zwischendurch mal schnell als Entspannung, sie sind ja nur 200 Seiten lang.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sollte der Autor im Sinn gehabt haben einen Kriminalroman zu verfassen, ist es ihm in glänzender und unnachahmlicher Weise nicht gelungen sein Ziel zu verwirklichen.
Vielmehr überzeugt er damit, eine vollkommen sinnlose, inhaltsarme und langweilige Geschichte zu entwickeln. Dabei verzichtet er auf die Konstruierung eines erkannbaren Handlungsstranges und greift auf Dialoge ohne Aussagekraft zurück.
Es gelingt ihm dieses schlechte Erzählniveau bis zum Buchende durchzuhalten und auf einen Überraschungseffekt am Romanende zu verzichten. Lediglich die Handlungscharakteren sind ganz gut und anschaulich eingefangen und können teilweise überzeugen, doch das ist bei weitem zu wenig.
Fazit: Finger weg, Kauf lohnt nicht!!!
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2003
Dieses Buch hat den deutschen Krimipreis 2002 erhalten. So wurde ich also neugierig darauf, da ich eine Vorliebe für gute Krimis habe. Ich bin jedoch sehr enttäuscht worden. Ich weiß ja nicht, welche Krimis noch bei dem deutschen Krimipreis zur Auswahl standen.
Das Buch scheint ein Drehbuch zu sein, der zum Roman umgeschrieben worden ist, mit allen Schwächen, die Billig-Fernsehkrimis so haben. Sogar die Beschreibung einzelner Szenen scheinen einen Film Drehbuch entnommen zu sein. So knallt z. B. ein Kollege von Tabor Süden, der seine Frau durch Krankheit verloren hat, ganz unvermittelt die Tür. In einem Fernsehkrimi macht sich das gut, auch wenn es sinnlos ist, der Zuschauer merkt es ja nicht, in einem Buch ist das vollkommen überflüssig. Ein anderer Kommissar stößt sich an seinem Schreibtisch, eine Szene, um einen Fernsehkrimi noch ein bisschen in die Länge zuziehen, aber vollkommen unpassend in einem Buch. Die Figuren, einschließlich die des Kommissars Tabor Süden, bleiben merkwürdig blass. Es menschelt zwar sehr in diesem Roman, das macht dieses Buch aber nicht lesenswerter. Der Ausflug in die Nachkriegsgeschichte ist für die Handlung des Krimis nicht erhellend. Warum dieser Kommissar in seinem Urlaub diesem Fall verfolgt, ist für mich nicht letztendlich plausibel dargestellt.
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