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Kundenrezensionen

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am 23. Oktober 2003
Während der Luftgitarrist-Meisterschaft in München verschwindet einer der Teilnehmer kurz vor dem Finale. Süden und sein Arbeitskollege machen sich auf die Suche und "finden" noch mehr verschwundene Menschen... Faszinierend ist Anis Schreibstil. Das ist schon fast Poesie, Luftsprünge durch das alltägliche Leben eines Beamten in der Vermisstenstelle München. Streckenweise bleibt das Buch sachlich, wie ein Bericht, das passt zum Krimi. Aber immer wieder malt der Autor Bilder vor die Augen seines Lesers, bis hin zum Bruder des Luftgitarristen, der einen gelben Hut und eine Sonnenbrille trägt. Die Stimmung, die Ani erzeugt, geht weit über die "normale" Krimistimmung hinaus. Das ist Literatur!
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am 4. Mai 2016
»Süden und der Luftgitarrist« ist Band 10 der Tabor Süden - Krimireihe und gleichzeitig bereits mein 11. Buch von Friedrich Ani.
Mit seinen nur 190 Seiten war es recht flott gelesen und durch Anis unverwechselbaren Stil kam der Lesegenuss auch nicht zu kurz.

Von Luftgitarristen habe ich bisher noch kaum etwas gehört - also viel vorstellen konnte ich mir unter diesem Begriff nicht. Ich fand es also interessant zu lesen, was man beim Luftgitarrespielen macht, wie es dazu kommen kann und ja ... spannend war auch die Tatsache, dass zu diesem Hobby sogar Meisterschaften stattfinden.

Nun ist es so, dass Süden und seine Kollegen Sonja Feyerabend und Martin Heuer den plötzlich verschwundenen Final-Luftgitarren-Kontrahenten von Martin Heuer suchen, da dieser aus unerfindlichen Gründen einfach nicht mehr auftaucht.
Was ich an diesem Teil der Reihe besonders hervorheben kann: Martin ist sehr involviert, was die Befragungen des Umfelds vom untergetauchten Edward Loos betrifft. Normalerweise ist Südens Kollege und bester Freund nämlich eher am Rande präsent, aber da es sich hier um einen seiner Luftgitarristen-Kollegen handelt, ist seine Aktivität nur allzu verständlich.

~ Nichts fiel mir in meinem Beruf schwerer, als Fragen zu stellen, und seien sie noch so schlicht, ich hörte lieber zu. Zuhören war ergiebiger, das hatte ich in meinen mehr als zwanzig Jahren bei der Kriminalpolizei gelernt. ~
(S. 16)

Die drei machen sich also an die Arbeit, laufen von Person zu Person, befragen und vernehmen und schnell wird klar: da ist ja noch jemand verschwunden - und zwar schon viel länger als Edward Loos: dessen Halbbruder.

Südens und Martins Befragungsmethoden sind immer wieder eine Wucht für mich: gänzlich ungewöhnlich, zum Grinsen, zum Wundern, aber scheinbar sehr effektiv. Dass Fragenstellen nicht wirklich zu Südens Lieblingsbeschäftigungen zählt, wusste ich schon, aber dass man durchs einfache Zuhören wirklich so viel aus den Menschen herausbekommt bzw. herauslesen kann, finde ich bemerkenswert.

Und so führt eben eines zum anderen, allein durch die Besuche und durch das Anhören der Leute geht was weiter in der Suche. Das ist so typisch für Anis Charaktere!

~ Letztendlich reduzierte sich unsere Arbeit in vielen Fällen auf das Gespür für die Vibrationen am Rande eines Schweigens und die leisen Echos der Lügen, mit denen wir täglich konfrontiert wurden. ~
(S. 12)

Geschrieben ist das Ganze wie immer mit einer melancholischen Poesie, die begeistern kann, und am Ende wurde es für mich sogar noch sehr traurig, aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.
Punkten können hier wieder eindeutig die Charaktere, die nicht nur anders, nein, sogar recht speziell und unverwechselbar sind. Die Handlung an sich ist gar nicht unbedingt das Interessante an diesem Roman, es sind mehr die selbstverlorenen Figuren und ihre spannenden Leben, die fesseln können, je mehr man davon erfährt. Kaum ein Autor schafft es besser, einem seine Charaktere so nah zu bringen, wie Ani. Finde ich toll!
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am 29. August 2013
Ich habe dieses Buch zum Glück nicht gekauft, sondern bekam es zum Welttag des Buches 2012 geschenkt. Gleich vorweg, ich habe bis etwa Seite 100 gelesen, danach habe ich entnervt aufgegeben.

Bereits der Titel kam mir etwas lächerlich vor, aber ok, das lässt ja noch nicht auf den Inhalt schließen. In der letzten Zeit habe ich vermehrt unterschiedliche skandinavische Krimis gelesen und dachte mir, dass ich es auch mal mit einem deutschen Autor versuche, insbesondere, da Ani doch ein bekannter Name ist.

Leider hat mir die Hälfte des Buches überhaupt nicht gefallen. Zunächst war natürlich erfreulich, dass es sich hier mal nicht um einen Kommissar mit gescheiterter Existenz, Alkoholabhängig, geschieden und fettleibig handelt. Allerdings kann ich nicht sagen, wie der Kommissar den nun dargestellt ist, denn selbst nach 100 Seiten habe ich zu seiner Person keinen Zugang gefunden. Das gilt auch für alle anderen Protagonisten dieses Buches. Sie bleiben unlebendig und grau. Gewöhnlich finde ich schnell Zugang zu den Personen; man "lernt sie kennen" und leidet, fiebert und fühlt mit ihnen mit. Das ist hier nicht der Fall. Ganz im Gegenteil; bei einigen verhörten Personen habe ich regelrecht Aggressionen bezüglich ihrer schnippigen Art bekommen. Die Darsteller kommen teilweise richtig patzig und unsympathisch rüber. Weiterhin ist die Ausdrucksweise in den Verhören extrem primitiv und platt: "Weiß ich doch nicht. Nerven Sie nicht! Ich geh jetzt. Da haben die dem ... usw." überhaupt nicht mein Sprachstil. Ob das nun am Klientel der Verhörten liegt oder an Ani`s Schreibstil im Allgemeinen, weiß ich nicht. Jedenfalls dieses Gossengequatsche ist nichts für mich.

Was mich persönlich gestört hat, ist die Ich-Erzähler-Perspektive aus Südens Position. Ich bin lieber der zusehende Dritte, der das Geschehen von oben herab beobachtet als in die Rolle eines der Protagonisten zu schlüpfen. Aber das ist Geschmackssache.
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am 23. Februar 2007
Bei der deutschen Ausscheidung zur Weltmeisterschaft der Luftgitarristen steht Tabor Südens Kollege und Freund Martin Heuer im Finale. Leider ist sein härtester Konkurrent unauffindbar. Gemeinsam mit Süden und dem Team vom Dezernat II macht sich Martin Heuer auf die Suche nach TheVagabond. Und wieder schafft es Friedrich Ani auf eine sehr unspektakuläre Art und Weise den Leser mitzunehmen auf die Suche. Hier fließt kein Blut, es gibt keine Verfolgungsjagden, es wird nicht geschossen und nicht gestochen, gemeuchelt oder sonst wie gemordet. Und dennoch ist das extrem spannend, was Friedrich Ani hier veranstaltet. Tabor Süden stellt Fragen, aber noch lieber hört er zu. Und kratzt damit eine Schicht nach der anderen von der Makulatur des Lebens, und zwar so lange, bis er fündig wird.
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am 17. Oktober 2012
Der Krimi „Süden und der Luftgitarrist“ von Friedrich Ani handelt von dem Kommissar Tabor Süden, der mit seinem Kollegen einen Vermisstenfall löst.
Das Werk hat eine klare Struktur und ist gut zu lesen – doch an manchen Stellen werden Sachverhalte sehr langatmig und gedehnt dargestellt und an diesen Stellen fehlt es – jedenfalls meiner Ansicht nach – an Spannung. Man darf also kein großes, spannendes Rätselraten um den wahren Täter erwarten – „Süden“ beschäftigt sich eher mit zwischenmenschlichen Spannungen.
Beim ersten Lesen kann auch für Verwirrung sorgen, dass die Erzählung plötzlich abschweift und eine ganze Weile lang einen scheinbar nebensächlichen Sachverhalt schildert.
Mir persönlich hat der Roman nicht sehr gefallen, wer aber mit der spannungsarmen Darstellung keine Probleme hat, dem kann man das Buch empfehlen.
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am 15. Juni 2012
Ein Polizist der Vermisstenstelle mit eigenen Konflikten und Erinnerungen.

Das Buch beginnt mit der Aussage, dass er erfolgreich in der Vermisstenstelle ist und dennoch seinen eigenen Vater nicht aufspüren kann.

Derart geschlagen erleben wir einen introvertierten, eher niedergeschlagenen, aber sehr engagierten Polizisten, der einen vermissten Luftgitarristen sucht. Dieser verschwindet kurz vor dem Finale des Luftgitarristenwettbewerbs, in den auch ein Kollege des Polizisten tiefer als zunächst geahnt verwickelt ist.

Aus der Geschichte um einen Vermissten wird schnell eine Familiengeschichte, immer unterbrochen durch die Gedanken und Konflikte des Polizisten, der aus der Ich-Perspektive erzählt, und seinen Beobachtungen. Der Ton ist dabei recht nüchtern, irgendwie unspektakulär, vernachlässigt aber nicht die Gefühle der Protagonisten, die einem merkwürdig nahe gehen. Der Erzähler bewertet nicht, was er sieht. Er beschreibt und überlässt die Interpretation dem Leser. Eine hohe Kunst, die viele Autoren nicht beherrschen, da sie durch den Gebrauch zu vieler Adjektive dem Leser vorschreiben, was die Protagonisten fühlen. Der klare Schreibstil ermöglicht es, sich selbst ein Bild zu machen. Als sähe man, was der Polizist sieht. Ungefärbt.

Das Buch beginnt sogar stellenweise witzig, wird dann aber doch traurig, ohne den Leser zu belasten. Vielmehr regt es zum Nachdenken an. Die Botschaft, die es vermittelt, gefiel mir, schon bevor ich das Buch ganz durchgelesen hatte.

Ohne mehr vom Inhalt verraten zu wollen, ist die Botschaft in vielerlei Hinsicht interpretierbar, es geht darum, was in Vergessenheit gerät und was nicht, und vor allem wieso nicht, dass es Menschen gibt, die man niemals vergessen wird, und dass es Menschen gibt, die einfach ihr Ding machen, unabhängig von den Blicken, die sie dafür ernten. Die Botschaft ist also irgendwo zwischen 'Manche bleiben unvergessen', 'Mach dein Ding' und 'Die Welt ist ein Volvo'.

5 Sterne, weil ich wirklich nichts finde, was ich an diesem Buch auszusetzen haben könnte.
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am 21. März 2004
Der Krimi ist so ungewöhnlich wie der Auslöser der story: das Luftgitarre-Spielen. Weitere Überraschungen folgen, wobei die Probleme eines vermissten Profi-Fußballers gerade aktuelle Bedeutung in der Bundesliga erlangt haben. Das Gespann Süden/Ani macht neugierig und Lust auf mehr Krimis dieser Reihe. Zu Recht mit Krimipreisen ausgezeichnet.
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am 29. September 2012
Ich habe zuvor noch nie von Friedrich Ani gelesen oder gehört. Aber den Titel und den ersten Satz fand ich spannend, also nahm ich das Buch mit.

Ani hat eine ganze Reihe über den Münchner Polizisten Tabor Süden geschrieben. In diesem beginnt es mit einem verschwundenen Luftgitarristen. Das Buch las sich wie eine verschriftlichte Tatortfolge. Skurrile Polizisten mit all ihren Schwächen, ungewöhnliche Milieus und das ganze gewürzt mit einem Hauch Zynismus. Gut runterlesbar und schön geschrieben. Aber nichts mit nachhaltigem Effekt.
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am 9. Dezember 2012
Die Idee mit der Luftgitarrenmeisterschaft war schon gut, aber ansonsten gab es wieder die gleichen Schwächen wie in den beiden vorangegangenen Büchern. Der Stil ist zu schwülstig, die Handlung zu dünn und die Typen etwas zu kaputt. Kaputte Typen kann ich auch bei Fauser finden, aber der konnte schreiben! Beim (für mich) nunmehr dritten Ani wiederholt sich zudem vieles, was beim ersten Buch vielleicht noch neu und auf skurile Art liebenswürdig war. Ein weiterer Ani wird nicht mehr dazukommen.
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am 22. Juli 2013
So bin ich die Krimis von Ani gewöhnt.
Spannend und unterhaltsam.
Habe den Krimi kaum beiseite gelegt und zügig durchgelesen.
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