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Süden und der Luftgitarrist [Taschenbuch]

Friedrich Ani
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. November 2003 --  
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Kurzbeschreibung

1. November 2003
Bei der ersten Stadtmeisterschaft im Luftgitarrespielen ist Südens Kollege Martin Heuer nach der Vorrunde zweit-bester Teilnehmer - da ist plötzlich sein härtester Konkurrent unauffindbar. Gemeinsam mit Süden und dem Team vom Dezernat 11 macht sich Heuer auf die Suche: Sie finden einen Abschiedsbrief und eine Frau, die taub ist und alles versteht, aber nichts sagen will ... »Spannend, einfühlsam und lebensnah!« (Welt am Sonntag)


Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur (1. November 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426620758
  • ISBN-13: 978-3426620755
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 254.801 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er arbeitete als Reporter, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem Tukan-Preis für das beste Buch des Jahres der Stadt München. Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman "Süden und der Luftgitarrist". 2011 erschien bei Droemer der Roman "Süden", der mit dem Deutschen Krimi Preis 2011 ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien "Süden und das heimliche Leben" im Knaur Taschenbuch. Friedrich Ani lebt in München.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In Luftsprüngen durch Südens Welt 23. Oktober 2003
Von medimamma
Format:Taschenbuch
Während der Luftgitarrist-Meisterschaft in München verschwindet einer der Teilnehmer kurz vor dem Finale. Süden und sein Arbeitskollege machen sich auf die Suche und "finden" noch mehr verschwundene Menschen... Faszinierend ist Anis Schreibstil. Das ist schon fast Poesie, Luftsprünge durch das alltägliche Leben eines Beamten in der Vermisstenstelle München. Streckenweise bleibt das Buch sachlich, wie ein Bericht, das passt zum Krimi. Aber immer wieder malt der Autor Bilder vor die Augen seines Lesers, bis hin zum Bruder des Luftgitarristen, der einen gelben Hut und eine Sonnenbrille trägt. Die Stimmung, die Ani erzeugt, geht weit über die "normale" Krimistimmung hinaus. Das ist Literatur!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unspektakulär, aber dennoch spannend 23. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Bei der deutschen Ausscheidung zur Weltmeisterschaft der Luftgitarristen steht Tabor Südens Kollege und Freund Martin Heuer im Finale. Leider ist sein härtester Konkurrent unauffindbar. Gemeinsam mit Süden und dem Team vom Dezernat II macht sich Martin Heuer auf die Suche nach TheVagabond. Und wieder schafft es Friedrich Ani auf eine sehr unspektakuläre Art und Weise den Leser mitzunehmen auf die Suche. Hier fließt kein Blut, es gibt keine Verfolgungsjagden, es wird nicht geschossen und nicht gestochen, gemeuchelt oder sonst wie gemordet. Und dennoch ist das extrem spannend, was Friedrich Ani hier veranstaltet. Tabor Süden stellt Fragen, aber noch lieber hört er zu. Und kratzt damit eine Schicht nach der anderen von der Makulatur des Lebens, und zwar so lange, bis er fündig wird.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlicher Krimi !!! 21. März 2004
Format:Taschenbuch
Der Krimi ist so ungewöhnlich wie der Auslöser der story: das Luftgitarre-Spielen. Weitere Überraschungen folgen, wobei die Probleme eines vermissten Profi-Fußballers gerade aktuelle Bedeutung in der Bundesliga erlangt haben. Das Gespann Süden/Ani macht neugierig und Lust auf mehr Krimis dieser Reihe. Zu Recht mit Krimipreisen ausgezeichnet.
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2.0 von 5 Sternen Luftnummer 9. Dezember 2012
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Die Idee mit der Luftgitarrenmeisterschaft war schon gut, aber ansonsten gab es wieder die gleichen Schwächen wie in den beiden vorangegangenen Büchern. Der Stil ist zu schwülstig, die Handlung zu dünn und die Typen etwas zu kaputt. Kaputte Typen kann ich auch bei Fauser finden, aber der konnte schreiben! Beim (für mich) nunmehr dritten Ani wiederholt sich zudem vieles, was beim ersten Buch vielleicht noch neu und auf skurile Art liebenswürdig war. Ein weiterer Ani wird nicht mehr dazukommen.
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3.0 von 5 Sternen wenig Spannung - eher Zwischenmenschliches 17. Oktober 2012
Von Linus P.
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Krimi „Süden und der Luftgitarrist“ von Friedrich Ani handelt von dem Kommissar Tabor Süden, der mit seinem Kollegen einen Vermisstenfall löst.
Das Werk hat eine klare Struktur und ist gut zu lesen – doch an manchen Stellen werden Sachverhalte sehr langatmig und gedehnt dargestellt und an diesen Stellen fehlt es – jedenfalls meiner Ansicht nach – an Spannung. Man darf also kein großes, spannendes Rätselraten um den wahren Täter erwarten – „Süden“ beschäftigt sich eher mit zwischenmenschlichen Spannungen.
Beim ersten Lesen kann auch für Verwirrung sorgen, dass die Erzählung plötzlich abschweift und eine ganze Weile lang einen scheinbar nebensächlichen Sachverhalt schildert.
Mir persönlich hat der Roman nicht sehr gefallen, wer aber mit der spannungsarmen Darstellung keine Probleme hat, dem kann man das Buch empfehlen.
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Format:Taschenbuch
Ich habe zuvor noch nie von Friedrich Ani gelesen oder gehört. Aber den Titel und den ersten Satz fand ich spannend, also nahm ich das Buch mit.

Ani hat eine ganze Reihe über den Münchner Polizisten Tabor Süden geschrieben. In diesem beginnt es mit einem verschwundenen Luftgitarristen. Das Buch las sich wie eine verschriftlichte Tatortfolge. Skurrile Polizisten mit all ihren Schwächen, ungewöhnliche Milieus und das ganze gewürzt mit einem Hauch Zynismus. Gut runterlesbar und schön geschrieben. Aber nichts mit nachhaltigem Effekt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ungewöhnlich gut 15. Juni 2012
Von Lilly
Format:Taschenbuch
Ein Polizist der Vermisstenstelle mit eigenen Konflikten und Erinnerungen.

Das Buch beginnt mit der Aussage, dass er erfolgreich in der Vermisstenstelle ist und dennoch seinen eigenen Vater nicht aufspüren kann.

Derart geschlagen erleben wir einen introvertierten, eher niedergeschlagenen, aber sehr engagierten Polizisten, der einen vermissten Luftgitarristen sucht. Dieser verschwindet kurz vor dem Finale des Luftgitarristenwettbewerbs, in den auch ein Kollege des Polizisten tiefer als zunächst geahnt verwickelt ist.

Aus der Geschichte um einen Vermissten wird schnell eine Familiengeschichte, immer unterbrochen durch die Gedanken und Konflikte des Polizisten, der aus der Ich-Perspektive erzählt, und seinen Beobachtungen. Der Ton ist dabei recht nüchtern, irgendwie unspektakulär, vernachlässigt aber nicht die Gefühle der Protagonisten, die einem merkwürdig nahe gehen. Der Erzähler bewertet nicht, was er sieht. Er beschreibt und überlässt die Interpretation dem Leser. Eine hohe Kunst, die viele Autoren nicht beherrschen, da sie durch den Gebrauch zu vieler Adjektive dem Leser vorschreiben, was die Protagonisten fühlen. Der klare Schreibstil ermöglicht es, sich selbst ein Bild zu machen. Als sähe man, was der Polizist sieht. Ungefärbt.

Das Buch beginnt sogar stellenweise witzig, wird dann aber doch traurig, ohne den Leser zu belasten. Vielmehr regt es zum Nachdenken an. Die Botschaft, die es vermittelt, gefiel mir, schon bevor ich das Buch ganz durchgelesen hatte.
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