"in der gemütlichen sitzecke bedecken die bilder fast die ganze wand. eines zeigt eine junge eingeborene in traditionellem schmuck. an eine schöne reise erinnern craig zwei fröhlich-bunte SAMBA-gemälde aus bahia. hart an der grenze zu kitsch und sentimentalität liegen die bilder südafrikanischer landschaften, die craig auf flohmärkten der gegend entdeckt und mit einer kombination aus neigung, ironie und sparsamkeit ausgewählt hat" - schreibt der pariser journalist desmond colborne, der für die texte zu solvi dos santos' fotoreportage verantwortlich zeichnet. "mein haus ist meine autobiographie" kristallisiert peter rich an anderer stelle des buches. müht man sich als rezensent an der notwendigen rückführung der bilder in worte, gerät man an seine grenzen: wie will man vermitteln, welche empfindung jener hund im betrachter hinterlässt, der mitten im urwaldgrün vor einem schachtisch sitzt. der naive maler henri rousseau blitzt als assoziation herein. oder jener blick aus dunkel-kühlem wohnraum hinaus in die bantry bay an der atlantikküste - sollte so nicht das paradies, bitteschön, gestylt sein? die assoziationskraft lässt den betrachter auch im stich, wenn er sich mit der behausung des künstlers ROBERT SLINGSBY auseinandersetzt. der hat sein haus um felsbrocken buchstäblich herumgebaut. diese elementarklötze tauchen überall im haus aus dem boden auf, hüfthoch, schulterhoch - unmissverständlich daran erinnernd, dass dieses haus auf dem tafelberg steht. dieses buch ist so phänomenal wie seine vorgeführten objekte.