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Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen
 
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Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen [Restexemplar] [Gebundene Ausgabe]

Gunnar Heinsohn
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Orell Fuessli; Auflage: N.-A., Nachdr. (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3280060087
  • ISBN-13: 978-3280060087
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 16 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 82.576 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gunnar Heinsohn
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Pressestimmen

"Ich bin davon überzeugt, dass ein Buch des deutschen Genozidforschers Gunnar Heinsohn zur Pflichtlektüre von Politikern und Feuilletonisten gemacht werden sollte: "Söhne und Weltmacht." Darin wird der Zusammenhang zwischen Menschenproduktion und Gewaltpolitik durchleuchtet. Es darf in keiner Diskussion mehr fehlen, weil die aktuellen Konflikte nur im Licht dieser Analysen transparent werden." (PETER SLOTERDIJK im Kölner Stadt-Anzeiger, 1.8.2006)

Kurzbeschreibung

Nicht Religionen, Stammesfehden oder Armut sind die Hauptgründe für die weltweit anwachsende Eskalation des Terrorismus. Vielmehr sorgt ein übergroßer Anteil von Jugendlichen an der Gesamtbevölkerung für tödliche Kämpfe. Vor allem die sohnesreichen Gebiete des Islam mit seiner Verachtfachung von 150 auf 1200 Millionen Menschen in den letzten 100 Jahren bieten ein immenses Reservoir gewaltbereiter Krieger.

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179 von 183 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Söhne und Weltmacht. Terror im Aufstieg und Fall der Natione, 18. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen (Gebundene Ausgabe)
Gunnar Heinsohn, Leiter des Instituts für Völkermordforschung an der Universität Bremen, vertritt mit seinem vorliegenden Buch im Bereich der Terrorismusforschung eine neuartige und zugleich frappierende These: Nicht religiöser Fanatismus oder steigende Armut seien die eigentlichen Ursachen für den wachsenden internationalen Terrorismus, sondern der Überschuss an Jugendlichen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.
Seiner Untersuchung nach steigt die Wahrscheinlichkeit von Gewaltausbrüchen, wenn die so genannten „youth bulges" - eine überproportionale Ausbuchtung von Jugendlichen an der Bevölkerungspyramide - mehr als 30 Prozent erreichen!
So einfach diese These auch klingen mag, Heinsohn unterlegt sie mit historischem Faktenmaterial: Von der Hexen- sprich Hebammenverfolgung in der Frühen Neuzeit, um den Feudalherrschern nach der Pest wieder eine hohe Untertanenanzahl zu sichern, über die „Secundones" - die zweitgeborenen spanischen Söhne des 15. und 16. Jahrhunderts - die in der Neuen Welt ihr Glück suchten und zu blutigen Kolonialisten wurden, bis hin zu den amerikanischen und europäischen „youth bulges" im 19. Jahrhundert, mit denen der Westen damals ein Viertel der Weltbevölkerung stellte und die von einer gewaltigen islamischen Geburtenrate in den letzten 50 Jahren abgelöst wurde. Derzeit leben in den islamischen und afrikanischen Staaten rund 300 Millionen junger Männer im Alter von 15 und 30 Jahren bei einer Gesamtzahl von rund zwei Milliarden Menschen. Dies sei nach Heinsohn ein idealer Nährboden für die Rekrutierung von Kämpfern und Terroristen, da nicht auf Grund von „Armut und Mangelernährung" Terroristen rekrutiert werden. „Um Brot wird gebettelt. Getötet wird für Status und Macht. Die zukünftigen youth bulges werden von den Strategen gerade deshalb als internationale Bedrohung gefürchtet, weil die große Mehrheit von ihnen nicht um das nackte Überleben kämpfen muß, sondern Kraft, Zeit und Freiheit ... für mehr hat." Deshalb interessieren sich Strategen vorrangig erst nach einer eventuellen Hungerbeseitigung für das immer wahrscheinlicher werdende Konflikt- und Kriegsszenario: „So kalt das anmutet, vor den Hungernden haben sie keine Angst. Je erfolgreicher jedoch der Kampf gegen Hunger und Analphabetentum verläuft, desto kampfeslustiger werden die nach oben strebenden jungen Männer. Die allgemeine Hoffnung auf das Ende der Kriege durch den Endsieg im Krieg gegen den Hunger gilt den Strategen als liebenswerteste und zugleich naivste der Illusion. Wohl nirgendwo liegen Kriegs- und Friedensforscher weiter auseinander."
Abgeschlossen wird Heinsohn`s Untersuchung mit einem nüchternen Plädoyer für eine stabilisierende europäische Einwanderungspolitik.
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94 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Buch hätte mehr Beachtung verdient., 17. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen (Gebundene Ausgabe)
Der Verfasser ist ein Mann mit Kenntnissen, Einsichten und Schlußfolgerungen, die von einer beträchtlichen geistigen Unabhängigkeit zeugen, von der man lernen kann. Zwar ist mit dem Jugendüberschuß, der Eigentumstheorie und der Hexenverfolgung die Zahl der Faktoren, die er als wesentlich für den Ablauf der Geschichte ansieht, sehr begrenzt, jedoch dürfte er mit dem Jugendüberschuß einen entscheidenden Sachverhalt für die Entstehung von Kriegen, Bürgerkriegen und Völkermord in seiner Bedeutung begriffen haben. Zentraler Dreh- und Angelpunkt des Buches ist deshalb auch eine Tabelle, in der der gegenwärtige Anteil an Jugendlichen und die absolute Einwohnerzahl heute und in Zukunft nicht nur in Beziehung gesetzt werden, sondern auch die sich daraus ergebende Kriegsgefahr (im Iran, in Nepal usw.) vorhergesagt wird. Leider dürfte der Verfasser damit recht behalten. Sein Arbeit steht damit, ebenso wie die von Eckart Knaul und Hartmut Dießenbacher mit dem (im Kaufpreis leider zu hohen, aber bemerkenswerten) Buch „Kriege der Zukunft. Die Bevölkerungsexplosion gefährdet den Frieden" in der wissenschaftlichen Tradition des Franzosen Gaston Bouthoul, dessen Hauptwerk 1972 mit „Kindermord aus Staatsraison. Der Krieg als bevölkerungspolitischer Ausgleich" ins Deutsche übersetzt worden war
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Horizonterweiternde Literatur!, 7. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Söhne und Weltmacht: Terror im Aufstieg und Fall der Nationen (Gebundene Ausgabe)
Ein stabiles auf mehreren Sockeln stehendes Fundament bestehend aus historischen Fakten, statistischen Werten, ökonomischen Gesetzten und politischen Ereignissen und Tendenzen trägt die These dieser philosophischen Abhandlung:

"youth bulges" sind, waren und werden die Haupteinflussgrößen auf das irdische Zusammenleben sein.

Ausgewogene, gründlich recherchierte historische Gegebenheiten erleuchten Zusammenhänge, die ich so nie erkannt hätte. Sowohl ökonomische als auch politische Gründe für den Status quo unserer Welt werden tiefgehend erörtert. Beispielsweise die Bedeutung des Zinses und der daraus wurzelnden Eigentumsgesellschaft für die heutigen Nationen. Zahlreiche statistische Darstellungen untermauern Annahmen des Autors. Im Zentrum der Argumentationen steht der "youth bulge". Ihm schreibt Heinsohn große Bedeutung zu. Er wird die Entwicklungen unseres Zusammenlebens maßgeblich beeinflussen, ja sogar lenken. Wie eine unaufhaltsame Welle werden junge Zweitgeborene Männer, die nach Positionen streben, unsere westlichen Zivilisationen stürmen. Ein gewisses Gefühl der Ohnmacht stellt sich bei mir ein.

Das Wesen dieses literarischen Stücks ist geprägt von Zitaten und Zahlen, was den analytischen Charakter, also die Ursachenforschung ins Zentrum des Geschehens stellt. Der Leser beginnt zu Verstehen. Bevor Heinsohn dazu kommt die Folgen einer so drastischen Völkerwanderung von hoch dynamischen jungen Männern, die nicht viel zu verlieren haben, zu skizzieren, haben sich bei mir schon Bilder grausamen Ausmaßes im Kopf gebildet. Es ist nicht immer schön zu Verstehen! Gegen Ende des Buches nehmen Gefühle des sich schützen wollens so zu, dass das Rationale in die Zweitrangigkeit abrutscht. Eine sehr unschöne Entwicklung, die sich bei einer so dunklen und bedrohlichen Zukunft wie Heinsohn sie schildert bei vielen Lesern aus meinem Bekanntenkreis breitmacht. Wenn das die Realität ist, dann will ich Euphemismus in seiner schönsten Blüte. Das Buch hat meinen Blick auf die Welt wieder um einiges geschärft. Zusammenhänge wurden plausibel, Einflussgrößen sichtbar, Probleme deutlich.

Mein Dioptrinwert wurde verbessert von 0,75 auf 0,5, um auch mal was nummerisches zu liefern.

Nicht gefallen hat mir mal ganz abgesehen von der düsteren Zukunft, die häufigen Quellenangaben mitten im Text. Die hätten Sie ruhig als Fußnote angeben können! Mein Lesefluß wurde gestört! Und: zu viele Gedanken-Striche. Ist irgendwie nervig. Note: Gut/ empfehlenswert
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