Mit seinem Debütroman "Söhne der Rosen I" ist Thorsten Bonsch ein guter Einstieg gelungen.
Worum es geht:
Julian Grifter zieht kurz nach seinem Highschoolabschluss mit seinen Eltern nach Cape Orchid, Kalifornien.
Die alte, geheimnisumwitterte Nachbarsvilla erregt sofort Julians Neugier - und der Bewohner dieser Villa ist mindestens genauso interessant. Alain Blanchard - der scheinbar die meiste Zeit alleine in dieser Villa lebt.
Die beiden werden Freunde und Julian verliebt sich in den geheimnisvollen Alain.
Ob die Beiden zusammenfinden, will ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
Spannung ist jedoch auch in anderer Hinsicht geboten - es gibt viele Rätsel um Alain? Warum ist er ständig allein in der Villa? Wo sind seine Eltern? Warum wird Alains Rosentätowierung bei jeder Begegnung größer? Warum hat Julian ständig das Gefühl beobachtet zu werden?
Außerdem spitzt sich die Lage in Julians Elternhaus immer mehr zu - der Streit zwischen seinem militanten Vater und seiner verständnisvollen Mutter läuft unmittelbar auf eine Katastrophe zu.
Spannung:
Das Buch ist enorm spannend. Durch Cliffhanger und viele Andeutungen, die sich erst später auflösen, bleibt man als Leser ständig am Ball.
Im letzten Drittel des Buches überschlagen sich die Ereignisse und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Auf jeden Fall macht "Söhne der Rosen I" Lust auf die Nachfolgebände.
Innovativ:
Die Idee diese Romans ist wirklich außergewöhnlich. Auch als Vielleserin ist mir ein derartiger Plot noch nicht begegnet.
Thorsten Bonsch erschafft in "Söhne der Rosen" eine völlig neue Welt, die ihren eigenen Regeln und Gesetzen folgt.
Bonusmaterial:
Ich möchte an dieser Stelle auf www.soehne-der-rosen.com verweisen.
Die Seite ist von Thorsten Bonsch sehr liebevoll gestaltet und bietet tolles Bonusmaterial zum Buch, z. B. Scherenschnitte, die einige Szenen aus dem Roman nachstellen.