Ein uraltes, noch dazu christliches Buch, in antiquiertem Sprachduktus...kann es mir helfen?!?
Diese Frage stellte ich mir vor Jahren... und staunte nicht schlecht, als es sich im Handumdrehen zu meinem Dauerbegleiter und Seelentröster Nummer 1 in diesen dunklen Stunden entwickelte. Was Johannes vom Kreuz beschrieb, das fühlte ich trotz der "Zeitbarriere" sofort, hatte auch mit meinem Erleben zu tun, war nicht etwa "altmodisch katholisch" oder auch nur fremd.
Dann allerdings - einige Jahre später - las ich in einem anderen Buch nur einen einzigen schlauen Satz: "Depressionen treten auf dem spirituellen Weg immer dann auf, wenn die Verbindung zur Erde und zum "Erdhaften" verloren gegangen ist."
Dieser Satz bringt augenblicklich Licht ins Dunkel,... womöglich auch für andere, die sich in der Finsternis mit diesem Buch trösten. Es ist nur EIN Aspekt des Problems, aber einer, der - wie ich beobachte - bezeichnenderweise oft vergessen wird und den ich in diesem Buch leider sehr vermisse. In dieser Hinsicht sind Autor und Buch eben doch ein Spiegel ihrer Zeit.
Trotzdem sehr empfehlenswert, für all jene, die zu dem Buch "hinfinden"!