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Sämtliche Werke [Broschiert]

Franz Kafka
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch EUR 25,00  
Broschiert, 2006 --  

Kurzbeschreibung

2006
Ein Jugendlicher, der sich in einem hyperrealistisch-phantastischen "Amerika" durchschlagen muß; ein Bankangestellter, der sich in einen unerbittlichen "Prozeß" verwickeln läßt; ein Landvermesser, der auf seinem Weg ins Schloß nicht nur im Schnee einer magischen Landschaft steckenbleibt: In seinen Romanen genauso wie in seinen Erzählungen und Aphorismen, die hier neben unbekannteren Texten komplett abgedruckt werden, hat Franz Kafka die Physiognomie des 20. Jahrhunderts entworfen. So kompakt wie in diesem Buch wurde Kafkas Welt noch nie präsentiert: Von der "Beschreibung eines Kampfes" über das "Urteil", die "Verwandlung" und den "Brief an den Vater" bis zu den Erzählungen des "Hungerkünstler"-Bandes enthält dieses Buch das Gesamtwerk eines Autors, der die literarische Moderne geprägt hat wie kein anderer. Dieser Band bietet im Vergleich zu den Einzelbänden eine Preisersparnis von 37%.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Produktinformation

  • Broschiert: 1008 Seiten
  • Verlag: Parragon (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1405475986
  • ISBN-13: 978-1405475983
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 15 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.136.923 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Mehr über den Autor

Bedrohlich und unheimlich wirkt sie oft, die Prosa Franz Kafkas (geboren 1883 in Prag). Ihre Wirkung scheint dem Wesen des von Selbstzweifeln geplagten Schriftstellers zu entspringen, der sein ganzes Sein immerfort hinterfragte und in ständigem Konflikt mit seinem Vater lebte. Der jüdische Kaufmann hatte Franz veranlasst, Jura zu studieren. Der Sohn arbeitete bis zu seiner Erkrankung an Tuberkulose als Wirtschaftsjurist. Als Schriftsteller erlangte Kafka mit der Erzählung "Das Urteil" erstmals öffentliche Anerkennung. Es folgten Werke wie "Die Verwandlung" und "Der Prozess", die zu den bedeutendsten der Weltliteratur zählen. Der Autor wollte, dass man nach seinem Tod (1924) sein Werk vernichtet. Sein Freund Max Brod entsprach diesem Wunsch nicht.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

1883
Franz Kafka wird am 3. Juli als erstes Kind von Julie Kafka, (geb. Löwy, 1856-1934) und Hermann Kafka (1852-1931) in Prag geboren. Hermann Kafka war der tschechich erzogene Sohn eines jüdischen Fleischers und betrieb einen Laden für modische Accessoires ("Galanteriewaren"); Julie Kafka war die deutsch erzogene Tochter eines jüdischen Brauereibesitzers. Die beiden Brüder Georg (1885-87) und Heinrich (1887-88) sterben früh. Von den drei Schwestern Gabriele (Elli, verh. Hermann, 1889-1942?), Valerie (Valli, verh. Pollak, 1890-1942?) und Ottilie (Ottla, verh. David, 1892-1943), die alle in Auschwitz ermordet wurden, wird die Jüngste zu seiner besonderen Vertrauensperson innerhalb der Familie.

1889-1893
Besuch der "Deutschen Volks- und Bürgerschule", einer deutschen Knabenschule, am Prager Fleischmarkt.

1893-1901
Besuch des "Altstädter Deutschen Gymnasiums" im Kinsky-Palais; Abitur. Im August 1901 verläßt Kafka zum ersten Mal Böhmen und reist mit seinem Lieblingsonkel Siegfried Löwy nach Norderney und Helgoland.

1901-1906
Jurastudium an der Deutschen Universität in Prag; Promotion zum Dr. iuris.
Zwischenzeitlich studiert Kafka ein Semester Germanistik und besucht kunsthistorische Vorlesungen.

1902-1904
Briefwechsel mit dem Schulfeund Oskar Pollak (1883-1915); darin die älteste erhaltene Erzählung, die vertrackte Geschichte vom schamhaften Langen und dem Unredlichen in seinem Herzen (Dezember 1902) und die Ankündigung, "ein Bündel" vorzubereiten, in dem "nichts fehlen" wird als die "Kindersachen": "Du siehst, das Unglück sitzt mir von früh an auf dem Buckel" (6. 9. 1903).

1902
Erste Begegnung mit Max Brod (1884-1968), der zu seinem engsten Freund und Vertrauten werden wird.

1904-1905
Die früheste erhaltene umfangreichere Prosaarbeit, die erste Fassung der Novelle Beschreibung eines Kampfes, entsteht.

1907
Hochzeitsvorbereitungen auf dem Lande (Romanfragment). Eintritt in die Versicherungsgesellschaft "Assicurazioni Generali" (Oktober 1907 bis Juli 1908).

1908
In der "Zweimonatsschrift" Hyperion erscheinen als erste Veröffentlichung Kafkas acht Prosastücke unter dem Titel "Betrachtung". Ende Juli: Eintritt in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag", wo Kafka bis zu seiner Frühpensionierung am 1. Juli 1922 angestellt bleibt.

1909
Das Gespräch mit dem Beter und das Gespräch mit dem Betrunkenen aus der Beschreibung eines Kampfes erscheinen im Hyperion. Ferienaufenthalt mit Max und Otto Brod in Riva am Gardasee; gemeinsamer Besuch der Flugwoche in Brescia. Die Aeroplane in Brescia, eine auf Anregung Brods entstandene Reportage, wird in der deutschprachigen Prager Tageszeitung Bohemia abgedruckt. - Beginn der überlieferten Tagebuchaufzeichnungen.

1910
Brod rettet das Manuskript der Beschreibung vor der Vernichtung durch den Autor. Im Tagebuch entsteht Unglücklichsein, die Schlußerzählung von Betrachtung. - Reisen nach Paris und Berlin.

1911
Freundschaft mit dem ostjüdischen Schauspieler Jizchak Löwy (1887-1942, Treblinka), dessen Truppe bis 1912 in Prag gastiert. Die Beschäftigung mit der jiddischen Theatertradition regt ihn Ende des Jahres zu seinen im Tagebuch festgehaltenen Gedanken über "kleine Litteraturen" an. Eine nicht überlieferte "erste Fassung" des Amerikaromans entsteht.

1912
Im Februar veranstaltet Kafka einen Vortragsabend mit Löwy und hält einen Einleitungsvortrag über Jargon (mit "Jargon" ist die jiddische Sprache gemeint), der, zusammen mit den Fragmenten über "kleine Litteraturen", eine der wichtigsten Äußerungen Kafkas über sein Verhältnis zur Sprache und zur Literatur darstellt.
Betrachtung, Kafkas erste Buchveröffentlichung, erscheint im Rowohlt (ab 1913: Kurt Wolff) Verlag. Am 13. August lernt er seine spätere Verlobte Felice Bauer (ab 1919 verh. Marasse, 1887-1960) bei Max Brod kennen; seinen ersten Brief an sie schreibt er am 20. September. In der Nacht vom 22. auf den 23. September entsteht Das Urteil, bis zum Ende des Monats Der Heizer, das erste Kapitel des Verschollenen ("Amerika"). Kafka schreibt Die Verwandlung und die meisten weiteren Kapitel des Amerikaromans. Bei einem "Prager Autorenabend" der Herdervereinigung am 4. Dezember trägt er öffentlich Das Urteil vor.

1913
März: erster Besuch bei Felice Bauer in Berlin. Der Heizer erscheint in der Buchreihe Der jüngste Tag, Das Urteil in dem von Brod herausgegebenen literarischen Jahrbuch Arkadia. September: Reise Wien-Triest-Venedig-Riva. Dort Affäre mit G. W. (das ist Gerti Wasner, die "Schweizerin"). Im Tagebuch (21. Oktober) erster Hinweis auf den Jäger-Gracchus-Stoff ("Im kleinen Hafen eines Fischerdorfes ..."). Zwischen Februar 1913 und Juli 1914 stagniert die literarische Arbeit. Die Beziehung zwischen Kafka und Felice Bauer entwickelt sich krisenhaft. Beginn eines intensiven Briefwechsel mit Grete Bloch (1892-1944, Auschwitz), einer Freundin Felice Bauers, die zwischen beiden vermittelt.

1914
1. Juni: Offizielles Verlöbnis mit Felice Bauer in Berlin. 12. Juli: Auflösung des Verlöbnisses im Hotel "Askanischer Hof"; Kafka spricht später vom "Gerichtshof im Hotel". Noch im Juli beginnt Kafka die Arbeit an dem Proceß-Roman; zum ersten Mal kann er außerhalb der elterlichen Wohnung in eigenen Zimmern bei seinen älteren Schwestern arbeiten. Der ausbrechende Erste Weltkrieg findet in dem Tagebucheintrag vom 2. August 1914 seinen Niederschlag: "Deutschland hat Rußland den Krieg erklärt. - Nachmittag Schwimmschule". - Oktober: Das "Oklahama"-Kapitel [!] des Verschollenen und In der Strafkolonie entstehen. Wiederaufnahme des Briefwechsels mit Felice Bauer. Dezember: Vor dem Gesetz, Der Dorfschullehrer.

1915
Das Blumfeld-Fragment entsteht. Kafka mietet ein eigenes Zimmer. Er trifft Felice Bauer (Mai/Juni). Die Verwandlung erscheint in der Monatsschrift Die weißen Blätter und im Dezember in Der jüngste Tag. Carl Sternheim gibt das Preisgeld für den Fontane-Preis an Kafka weiter.

1916
Kafka bemüht sich vergeblich um eine Aufhebung seiner "Reklamation", d. h. der Befreiung vom Kriegsdienst, die er als Beamter der Versicherungsanstalt genießt. Im Juli Aufenthalt mit Felice Bauer in Marienbad, im November in München, wo er In der Strafkolonie vorträgt. Von November 1916 bis Mai 1917 arbeitet Kafka in einem Häuschen in der Prager Alchimistengasse, das ihm seine Schwester Ottla zur Verfügung stellt. In den sogenannten "acht Oktavheften" (in Wirklichkeit wohl neun, da mindestens eines nicht überliefert ist) entstehen dort u. a. die Texte des Landarzt-Bandes (außer den älteren Vor dem Gesetz und Ein Traum), der Kübelreiter, das Jäger-Gracchus-Fragment, Beim Bau der chinesischen Mauer und der Nachbar.

1917
Kafka beginnt Hebräisch zu lernen. Im Juli zweite Verlobung mit Felice Bauer. August: Heftiger Bluthusten, als dessen Ursache im September Tuberkulose diagnostiziert wird. Den Ausbruch der Krankheit nimmt Kafka zum Anlaß, das Verlöbnis mit Felice Bauer endgültig zu lösen (offiziell im Dezember); letzter Brief an sie am 16. Oktober. In den Oktavheften entstehen u. a. zahlreiche Aphorismen und der Sirenen-Text (23. oder 24. Oktober). Ab September lebt Kafka für acht Monate auf dem Land bei Ottla in Zürau (Nordböhmen).

1918
Die letzten beiden Oktavhefte entstehen, darin u. a. der Prometheus-Text (Januar) und das Tempelbau-Fragment (Frühjahr). Kafka stellt ein Konvolut mit Aphorismen zusammen, das er 1920 um weitere acht Zettel ergänzt. Im Mai nimmt er seine Arbeit in der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt wieder auf. - Die militärische Niederlage der Mittelmächte beschleunigt den endgültigen Zerfall der Donaumonarchie. Am 28. Oktober wird die Tschechische Republik ausgerufen.

1919
Kafka verlobt sich mit der jüdischen Tschechin Julie Wohryzek (1891-1939). Der für November anberaumte Hochzeitstermin scheitert; die Verlobung wird im Juli 1920 aufgelöst. Kafka verfaßt den sogenannten Brief an den Vater, den dieser allerdings nie zu lesen bekommt. In der Strafkolonie erscheint im Kurt Wolff Verlag.

1920
Der Band Ein Landarzt erscheint im Kurt Wolff Verlag (mit Impressum 1919). Die Er-Aphorismen und zahlreiche Erzählungen, darunter Zur Frage der Gesetze, Die Truppenaushebung, Poseidon, Das Stadtwappen, Die Prüfung, Der Geier, Kleine Fabel und Der Kreisel, entstehen. Liebesbeziehung und Beginn des Briefwechsels mit der tschechischen Journalistin Milena Jesenská (verh. Pollak, 1896-1944, Ravensbrück), die, als erste Übersetzerin von Kafka überhaupt, einige Dichtungen Kafkas ins Tschechische überträgt.

Dezember 1920 bis August 1921
verbringt Kafka in Matliary in einem Lungensanatorium in der hohen Tatra, wo er den jungen Mediziner Robert Klopstock (1899-1972) kennen lernt, der dort auch Patient ist. Ab Ende August noch einmal zwei Monate Büroarbeit, dann Beurlaubung bis zur Pensionierung am 1. Juli 1922. Im Spätjahr verfaßt Kafka das erste der sogenannten zwei "Testamente", in denen er von dem als Nachlaßverwalter eingesetzten Max Brod die Vernichtung seines gesamten literarischen Nachlasses verlangt. Brod wird diese Testamente 1925 im Nachwort zu seiner Edition des Proceß-Romans veröffentlichen und begründen, warum er Kafkas Wunsch nicht nachgekommen ist.

1922
Februar bis August: Arbeit am Schloß-Roman. Weiterhin entstehen u. a. Erstes Leid, Fürsprech... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
36 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Was der Suhrkamp-Verlag mit dieser Kafka-Ausgabe liefert, ist ein sehr gut erschwinglicher Band mit, wie der Titel der Veröffentlichung es aussagt, "Sämtlichen Werken" des Prager Prosaisten, der erst posthum durch die mannigfachen Veröffentlichungen seiner literarischen Hinterlassenschaften zu Weltruhm gelangt ist. Zu seinen Lebzeiten hatte er lediglich die Kurzgeschichtenbände "Betrachtung", "Ein Landarzt" und "Ein Hungerkünstler" sowie die einzelnen Geschichten "In der Strafkolonie", "Die Verwandlung" und "Das Urteil" publiziert; eine Menge großartiger Literatur, doch als Meister der großen Form hätte Kafka eigentlich gar nicht in die Geschichtsbücher eingehen dürfen - hatte er seinem Freund und Nachlassverwalter Max Brod doch den Auftrag gegeben, seine Romanmanuskripte zu verbrennen. Dies ist - glücklicherweise - nicht geschehen, im Gegenteil, "Amerika", "Der Prozess" und "Das Schloß" sind, noch mehr als die Kurzgeschichten, bis heute die Werke, auf denen Kafkas großer Name beruht.
In dieser Suhrkamp-Ausgabe haben wir also "Sämtliche Werke" Kafkas beisammen, verspricht zumindest der Name der vorliegenden Veröffentlichung. Über die Qualität der literarischen Arbeiten Franz Kafkas braucht zudem nicht diskutiert zu werden, auch eine Beschreibung des Kafkaschen Schreibstils oder einzelner, exemplarischer Werke ist an dieser Stelle nicht angezeigt. Vielmehr erscheint es notwenidg, einige Probleme dieser Taschenbuchausgabe "Sämtlicher Werke" Kafkas aufzuzeigen:
Zunächst ist da die Titelwahl ("Sämtliche Werke"), welche als irreführend zu betrachten ist. Was zählt zu den "Werken" eines Autors?
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinnig umwerfend!! 2. Juli 2007
Von Kedihanim
Format:Broschiert
Es fing ganz harmlos an, als ich auf einem üblichen Spaziergang in den 'Libro' reinschaute. Man sah sich um, ob nicht das eine oder andere interessant wäre. Da blieb mein Blick an diesem Wälzer hängen. Kafka war mir ein Begriff, vor allem seine Erzählung 'Die Verwandlung' hatte es mir angetan. Als ich da aber jetzt eine Ausgabe mit der Aufschrift 'Sämtliche Werke' fand, war ich begeistert und noch mehr als ich den fast schon lächerlichen Preis von 10 Euro sah. Warum für jedes einzelne Werk dasselbe Geld ausgeben, wenn man alle dafür haben kann?? Die einzelnen Titel sind vorne genau aufgelistet und umso praktischer ist das Buch, da man sämtliche Romane und Erzählungen gleich beisammen hat.

Wer Kafka genießen will und das für wenig Geld, dem ist diese Ausgabe sicher zu empfehlen!!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen faszinierend und inspirierend 4. Januar 2010
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Franz Kafkas Werke als Gesamtausgabe herauszugeben anlässlich seines 125. Geburtstages ist eine besondere Ehre, die diesem so excellenten Schriftsteller in vortrefflicher Weise zuteil geworden ist. Dem Suhrkamp-Verlag ist es gelungen, nicht nur sämtliche Werke einschließlich der Aphorismen in einem Band vorzulegen; vielmehr schafft er es, Kafkas Leben in einem fundiert gelungenen Nachwort (über 40 Seiten!) von Peter Höfle sorgsam zu verflechten mit dessen schriftstellerischem Wirken. Auch wenn sicher eine tabellarisch angelegte, jahresbezogene Biographiekurzdarstellung Kafkas noch eine zusätzliche Hilfe gewesen wäre, erhält man allein schon durch das Nachwort einen Tiefenblick mit Tiefgang in das Werk und Leben Kafkas. Die jeweils geschlossene, kapitelweise Einbeziehung der Romane, Erzählungen und anderer Schriften ermöglicht eine kompakte Lektüre.
Die Hinweise zu Textgestalt und Entstehung sind im Anhang kompakt dargestellt und helfen dabi, die jeweiligen Schriften einzuordnen.
Wer Kafka näher und intensiver in seinen schriftstellerischen Arbeiten kennenlernen mag, der ist mit dieser sämtliche Werke-Ausgabe vortrefflich bedient.
Leider fehlt jegliches Bildmaterial über Franz Kafka selbst. Hier wäre wenigstens ein Portraitfoto zu Beginn der Ausgabe gut gewesen.
Ansonsten aber auch von der dünnen, doch reißfesten Papierqualität her ein vortreffflich inspirierendes Buch, dem viele Leserinnen und Leser zu wünschen sind, zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar ist.
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5.0 von 5 Sternen Mein Lieblingsbuch! 4. April 2013
Von Thor
Format:Taschenbuch
Was kann es Besseres geben, als sämtliche Werke von Franz Kafka
in einem einzigen Buch vereint?
Alle drei Romanfragmente, alle Novellen und im Grunde auch jede
einzelne Erzählung sind absolut einzigartig und gehören zurecht
zur Weltliteratur. "Der Prozess" und "Das Schloss" gehören beide
zu meiner persönlichen Liste der fünf besten Bücher, die ich bislang
gelesen habe.
Was noch dazukommt, ist die Tatsache, dass viele der kurzen Erzählungen,
die in diesem Band zu finden sind, in keiner Reclamausgabe oder
Erzählungensammlung vorkommen, dabei befinden sich darunter etliche
Juwelen, die der Inbegriff des Kafkaesken sind, darunter sind folgende
meine Favouriten:

"Der Geier": Weiß der Geier, warum man diese Geschichte sonst in kaum
einem Band zu lesen bekommt. Diese bizarre Erzählung vereint alles,
was Kafka so einzigartig macht.

"Das Brot": Eine absolut faszinierende Erzählung über ein Brot, welches
sich nicht schneiden lassen will, bei der es besonderes Vergnügen bereitet,
sie versuchen zu interpretieren. Besonders grandios ist die Entgegnung des
Vaters auf das Erstaunen seiner Söhne ob seines Misserfolgs, das Brot zu
schneiden: "Ist es nicht merkwürdiger, dass etwas gelingt, als das es nicht
gelingt?"

"Das Dorngebüsch": Eine unverkennbar kafkaeske Erzählung, in welcher sich
jemand rettungslos in einem Gebüsch verirrt.

"Der Ringer", "Der Engel": Weitere groteske Erzählungen, die mich faszinieren
und über die ich gerne nachdenke.

(viele der Kurzgeschichten habe ich in
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