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Sämtliche Gedichte in zeitlicher Folge (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Klaus Briegleb , Heinrich Heine
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. April 1997 insel taschenbuch (Buch 1963)
Heinrich Heine dichtete gegen Herzensträgheit und Denkfaulheit, gegen Vorurteile und nationale Begrenzung. Er war in seiner Zeit der Poet der neuesten Zeit.
Die vorliegende Ausgabe ist die einzige Einzeledition sämtlicher Gedichte von Heinrich Heine mit allen verstreuten publizierten oder nachgelassenen Texte. Damit bietet sie eine authentische Chronologie seines gesamten dichterischen Schaffens.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 917 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 6 (27. April 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 345833663X
  • ISBN-13: 978-3458336631
  • Größe und/oder Gewicht: 14,5 x 9,3 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.317 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

1797
Harry (ab 1825: Heinrich) Heine wird am 13. Dezember als ältestes Kind des Tuchhändlers Samson Heine und seiner Frau Betty, geb. van Geldern, in Düsseldorf geboren.

1814
Heine verläßt ohne Reifezeugnis das Düsseldorfer Lyzeum und besucht die Handelsschule.

1815
Er schreibt regelmäßig Gedichte.

1816
Heine beginnt – nach zwei fehlgeschlagenen Versuchen in Frankfurt – im Bankhaus seines Onkels Salomon Heine in Hamburg eine kaufmännische Lehre. Liebe zu seiner Cousine Amalie.

1818
Salomon Heine ermöglicht seinem Neffen die Eröffnung eines Manufakturwarengeschäftes in Düsseldorf (Harry Heine & Comp.). Der Betrieb wird bereits im Frühjahr des darauffolgenden Jahres wegen drohenden Bankrotts liquidiert.

1819
Heine holt die Maturitätsprüfung nach und beginnt, finanziell weiterhin unterstützt von Salomon Heine, das Studium der Rechts- und Kameralwissenschaft in Bonn.

1820
Bekanntschaft mit August Wilhelm Schlegel. Byron-Übersetzungen. Das Drama Almansor entsteht. Fortsetzung des Studiums in Göttingen. Anfang 1821 wird er wegen einer Duellaffäre für ein halbes Jahr der Universität verwiesen.

1821-23
Fortsetzung des Studiums in Berlin. Heine hört Vorlesungen u. a. bei Friedrich Karl v. Savigny, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und den Philologen August Boeckh und Friedrich August Wolf. Verkehr im Salon Rahel Varnhagens.

1821

Erste Buchveröffentlichung Heines (Dezember): Gedichte, Maurer: Berlin 1822.

1822
William Ratcliff (Drama), Briefe aus Berlin. Heine tritt dem »Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden« bei. Polenreise.

1823
Tragödien nebst einem lyrischen Intermezzo erscheint bei Dümmler in Berlin.

1824
Fortsetzung des Studiums in Göttingen. Harzreise. Besuch bei Goethe in Weimar.

1825
Übertritt zum Protestantismus. Am 28. Juni Taufe auf den Namen Christian Johann Heinrich (den Taufschein nennt Heine das »Entreebillett zur europäischen Kultur«). Promotion zum Dr. jur. (20 Juli). Im Spätsommer erste Reise nach Norderney und Arbeit an der Nordsee. Nach einem Aufenthalt in Lüneburg zieht er nach Hamburg. Die dort geplante Anwaltslaufbahn scheitert. Die Harzreise erscheint im »Gesellschafter«.

1826
Beginn der Beziehung zu Julius Campe; Bd. 1 der Reisebilder erscheint in seinem Verlag.

1827
Das Buch der Lieder und Bd. 2 der Reisebilder erscheinen. Reise nach England. Bd. 1 der Reisebilder wird in Österreich und in den Rheinprovinzen verboten. Heine wird Redakteur von Cottas Neuen allgemeinen politischen Annalen in München.

 1828
Italienreise. Der Plan, sich in München als außerordentlicher Professor niederzulassen, zerschlägt sich. 2. Dezember: Tod des Vaters.

1829
Rückkehr nach Hamburg, dann Arbeit an Bd. 3 der Reisebilder in Berlin und Potsdam; im Sommer auf Helgoland, dann wieder Hamburg. Nach der Veröffentlichung der Reisebilder im Dezember scharfe Angriffe auf Heine wegen der Platen-Polemik in den Bädern von Lucca.

1830
Auf Helgoland erfährt Heine von der Juli-Revolution in Paris.

1831
Der 4. Bd. der Reisebilder erscheint. Es gelingt Heine nicht, in Hamburg eine berufliche Existenz aufzubauen, und er übersiedelt ins freiwillige Exil nach Paris (Ankunft dort am 19. Mai).

1832
Heine wird Korrespondent der Augsburger ›Allgemeinen Zeitung‹ (Französische Zustände, Buchausgabe 1833).

1833
In Frankreich berichtet Heine in »L’Europe litteraire« über Deutschland; die Artikelserie faßte er unter dem Titel »L’état actuel de la littérature en Allemagne. De l’Allemagne depuis Madame de Staël« zusammen; deutsch: Zur Geschichte der neueren schönen Literatur in Deutschland (später unter dem Titel »Die romantische Schule« [1835]). Probleme mit der Zensur erzwingen die Einstellung der Berichterstattung über die »französischen Zustände«. Im ersten Band von Der Salon publiziert Heine u. a. das Romanfragment Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski.

1834
Heine lernt seine spätere Frau Crescence Eugénie Mirat (»Mathilde«) (1815-1883) kennen.

1835
Verbot seiner Schriften in Deutschland durch den Bundestagsbeschluß gegen das ›Junge Deutschland‹. Im zweiten Band des Salon erscheint u. a. Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland. Erste Lähmungserscheinungen und Augenleiden.

1836
Heine bekommt von der französischen Regierung eine Pension zugesprochen.

1837
Der dritte Band des Salon enthält u. a. den Essay Elementargeister und das Erzählfragment Florentinische Nächte. Als »Vorrede zum dritten Theile des Salon« erscheint separat Über den Denunzianten (gegen den Schriftsteller und Literarhistoriker Wolfgang Menzel).

1838
Der Schwabenspiegel.

1839
Shakespeares Mädchen und Frauen mit Erläuterungen von H. Heine
. Offener Brief an Campe: Schriftstellernöten.

1840
Ludwig Börne. Eine Denkschrift erscheint unter dem von Heine abgelehnten Titel »Über Ludwig Börne«. Im vierten (und aus ökonomischen Gründen letzten) Band des Salon erscheint das Romanfragment Der Rabbi von Bacherach. Heines Berichte aus Paris (»Lutetia«, d. i. der lateinische Name für Paris) beginnen in der Augsburger »Allgemeinen Zeitung« zu erscheinen (bis 1843).

1841
Heirat mit Créscence Eugenie Mirat. Erste »Zeitgedichte«.

1843
Atta Troll. Ein Sommernachtstraum (satirisches Versepos). Deutschlandreise. Bekanntschaft mit Karl Marx in Paris; Mitarbeit an Marx’ und Arnold Ruges »Deutsch-französischen Jahrbüchern«. Heine verkauft gegen eine jährliche Rente alle Verlagsrechte seiner Werke an Campe.

1844
Zweiter und letzter Deutschlandbesuch. Tod von Salomon Heine; Erbschaftsstreit. Weitere Zusammenarbeit mit Marx beim »Vorwärts!«. Deutschland. Ein Wintermärchen und Neue Gedichte erscheint.

1845
Heines Gesundheitszustand verschlechtert sich: Erblindung auf einem Auge, die Lähmungserscheinungen schreiten fort.

1848
Mitte Mai: Heine wird bettlägerig; Beginn der »Matratzengruft«.

1851
Der Dichter Heine meldet sich zurück mit dem Ballettlibretto Der Doctor Faust. Ein Tanzpoem, nebst kuriosen Berichten über Teufel, Hexen und Dichtkunst und dem Romanzero, einem Gedichtzyklus mit den Teilen »Historien«, »Lamentationen« und »Hebräische Melodien«.

1854
Drei Bände Vermischter Schriften erscheinen. Darin: Geständnisse; Gedichte. 1853 und 1854; Die Götter im Exil; Die Göttin Diana; Ludwig Marcus. Denkworte; Lutezia. Berichte über Politik, Kunst und Volksleben (stark erweiterte und aktualisierte Version seiner Korrespondentenberichte von 1840-1843 nach Augsbur...


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenddämmerung in Deutschland 27. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen, und meine heißen Tränen fließen." (Heine; Nachtgedanken)

Diese Ausgabe aller Gedichte Heinrich Heines, zudem in chronologischer Reihenfolge, bietet sämtliche Texte in der von ihm selbst autorisierten Fassung letzter Hand. Die zeitliche Anordnung der Gedichte hält sich darüber hinaus an die zyklische Form, die der Autor den meisten seiner Gedicht gegeben hat, und stellt dementsprechend viele der später aufgelösten Kleinzyklen wieder her; auch zyklische Teilzusammenhänge der Gruppierungen letzter Hand sind so in ihrer entstehungsgeschichtlichen Frühform sehr schön sichtbar. Dies ermöglicht ein Lesen der Lyrik Heines, wie es noch niemals zuvor je möglich gewesen ist. Aber auch textbiographisch ist diese Ausgabe aufregend; sie wird dem berühmten und meistgescholtenen Lyriker deutscher Sprache durchaus gerecht. Lohnend ist die Lektüre seiner Gedichte aber nicht nur aus formstilistischer Sicht, und auch nicht nur aus der historischen, sondern weil es Dokumente eines Mannes sind, der Verändern wollte, und der dabei doch erkennen mußte, wie wenig Literatur oft vermag. Teils polemisch, teils frivol sind seine Gedichte, oft voller Spott, und doch mögen viele von ihnen immer noch bissig und aktuell sein.

[Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.] (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich liebe die Gedichte von Heine 21. Februar 2006
Format:Taschenbuch
Ich liebe Heine. Ich liebe den Lyriker Heine, der der Nachwelt unzählige, wunderschöne Gedichte hinterlassen hat, die niemals langweilig oder monoton, sondern immer geistreich, schlicht, frech und ironisch sind. Seine Liebesgedichte sind gekennzeichnet von der unglücklichen und unerfüllten Liebe, an der Heine auch gelitten hat. Ich liebe den Journalisten Heine, der mit seinen Prosaschriften das moderne Feuilleton erfand, der mit seinen Reisebreichten und Essays zu unterhalten verstand, der zwischen Frankreich und Deutschland zum Verständnis beitragen wollte. Ich liebe den Spötter Heine, der blasphemisch, witzig und boshaft die staatlichen und kirchlichen Institutionen sowie antisemitische Strömungen attackierte. Ich liebe den politisch engagierten Dichter, der in seinem Gedicht "Die schlesischen Weber" Partei für die Armen und Arbeiter ergriff, der aber gleichzeitig ein Skeptiker, ein demokratischer Individualist blieb. Ich liebe den sexuell freizügigen Dichter, der sich in einem Gedicht dazu bekennt: "Himmlisch wars, wenn ich bezwang, Meine sündige Begier, aber wenns mir nicht gelang, Hatt ich doch ein groß Pläsier"; einen Dichter der keinen Blatt vor dem Mund nahm, wenn es um geschlechtliches ging("Was dem Menschen dient zum seichen, damit schafft er seinesgleichen"). Ich liebe den Visionär Heine, der ein drittes Testament("Die dumme Leiberquälerei hat endlich aufgehört") und "ein neues Lied, ein besseres Lied" verkündigte: "wir wollen hier auf Erden schon das Himmelreich errichten". Ich liebe den Romantiker Heine, dem die Sterne über seinem Grab als Totenlampen ausreichten.... Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heine, sämtliche Gedichte, Taschenbuchausgabe 18. Juni 2010
Format:Taschenbuch
Zu Heinrich Heine selbst muß man nichts mehr sagen. Daß seine sämtlichen Gedichte hier in einer preiswerten Taschenbuchausgabe vorliegen, muß man dagagen besonders herausstellen. Es ist für den Leser eine Freude, in zeitlicher Reihenfolge Heines Gedichte zu lesen und auch damit seinen Lebensweg zu begleiten. Demjenigen Leser, der Heines Lyrik kennenlernen will, sei diese Ausgabe sehr empfohlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heinrich Heine kann niemals enttäuschen 21. März 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Lese seit meiner Schulzeit Gedichte und besonders die von Heinrich Heine. Er ist so aktuell wie eh und jeh und ich befürchte seine Verse werden immer aktuell bleiben.
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenddämmerung in Deutschland 27. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen, und meine heißen Tränen fließen." (Heine; Nachtgedanken)

Diese Ausgabe aller Gedichte Heinrich Heines, zudem in chronologischer Reihenfolge, bietet sämtliche Texte in der von ihm selbst autorisierten Fassung letzter Hand. Die zeitliche Anordnung der Gedichte hält sich darüber hinaus an die zyklische Form, die der Autor den meisten seiner Gedicht gegeben hat, und stellt dementsprechend viele der später aufgelösten Kleinzyklen wieder her; auch zyklische Teilzusammenhänge der Gruppierungen letzter Hand sind so in ihrer entstehungsgeschichtlichen Frühform sehr schön sichtbar. Dies ermöglicht ein Lesen der Lyrik Heines, wie es noch niemals zuvor je möglich gewesen ist. Aber auch textbiographisch ist diese Ausgabe aufregend; sie wird dem berühmten und meistgescholtenen Lyriker deutscher Sprache durchaus gerecht. Lohnend ist die Lektüre seiner Gedichte aber nicht nur aus formstilistischer Sicht, und auch nicht nur aus der historischen, sondern weil es Dokumente eines Mannes sind, der Verändern wollte, und der dabei doch erkennen mußte, wie wenig Literatur oft vermag. Teils polemisch, teils frivol sind seine Gedichte, oft voller Spott, und doch mögen viele von ihnen immer noch bissig und aktuell sein.

[Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.] (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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