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Produktinformation
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"Die Erfahrung des modernen Elements in Eichendorff" (Adorno) kann in seiner ganzen Bandbreite nun jeder Leser für sich entdecken: Sämtliche Gedichte und Versepen des wertkonservativen Dichters sind hier (zumeist in zeitlicher Folge) vor dem staunenden Publikum ausgebreitet.
Eichendorff hat dieses "Zauberwort" fast in jeder seiner Zeilen getroffen. --Stefan Kellerer
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Aus dem Leben eines Taugeviels,
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Gedichte und Versepen (Gebundene Ausgabe)
"Die Sehnsucht ist meine Lust. Was ich liebe, muss fern sein wie das Himmelreich." Dies Bekenntnis aus der Feder des Freiherrn Josef von Eichendorff verweist auf unser aller große Sehnsucht, die wir mit ihm und mit einander teilen. Wir alle sehnen uns nach dem großen erfüllenden Glück, ob wir uns dies nun biblisch als 'Himmelreich' oder weltlich als 'Himmel auf Erden' denken. Wir lieben oder wir nennen unser Sehnen "Liebe" und suchen sie, die große Liebe, die uns das größte Glück gewähren möge, und doch scheint's so oft, wir seien ihr so weit entfernt, wie unser beträumter und ungefundener Himmel uns.Dies uns Gemeinsame lesen wir in Eichendorffs poetischen, geradezu archetypisch anmutenden Bildern von Wald, Wanderschaft und Fremde, von Meer, Liebe und Tod, und er bot und bietet uns für unsere sehnsuchtsvolle Reise durch die unerfüllte Welt der Gleichnisse eine Stimme, die wir immer wieder gern hören, weil sie unsere eigene ist. Jeder Mensch ist der Poet seiner Welt, aber Eichendorff legt ihm die Worte dafür in den Mund: "Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst du nur das Zauberwort." Dieser besondere Gedichtband vereinigt sämtliche lyrische Schriften Eichendorffs, auch die gemeinsam mit seinem Bruder Wilhelm geschriebenen Gedichte, die aus dem Spanischen übertragenen von 1839 sowie die drei großen Versepen "Julian", "Robert und Guiscard" und "Lucius". Ein schönes Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super,
Von
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Gedichte und Versepen (Gebundene Ausgabe)
Wirklich ein besonderes Buch, vollgepackt mit wunderschönen Gedichten.Die Gedichte wurden in zeitlicher Reihenfolge geordnet, super für die Übersicht! Der einzige Kritikpunkt: Das Buch ist in eine Folie eingeschweisst. So weit, so gut. Jedoch ist um das Buch ein Pappumschlag auf dem riesengroß der Preis draufsteht (siehe Foto). Falls das Buch ein Geschenk sein soll, muss man das Buch also aus der Folie auspacken und den Umschlag entfernen...Schade. Trotzdem..Absolute Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Lieben ist ästhetisch bunt,
Von Doctor Lecter (Florenz, Italien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Sämtliche Gedichte und Versepen (Gebundene Ausgabe)
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) ist der quintessentielle deutsche Romantiker. Aber was ist Romantik? Für Eichendorff war sie wohl vor allem Wunsch auf- und auszubrechen; ein Großteil seiner Gedichte spricht vom Reisen oder vom Wunsch danach:Es schienen so golden die Sterne, am Fenster ich einsam stand und hörte aus weiter Ferne ein Posthorn im stillen Land. Das Herz mir im Leibe entbrennte, da hab' ich mir heimlich gedacht: Ach, wer da mitreisen könnte in der prächtigen Sommernacht! Das ist so inaktuell nicht; wer von uns hätte nicht schon einmal den Wunsch gehabt, fortzugehen und neu beginnen zu können? Was suchte der Dichter eigentlich, worauf richtete sich seine Sehnsucht? letzlich wohl das verlorene Reich der Kindheit, in dem "Eldorado", in dem wir alle einst spielten, wie er schreibt, und das nur noch in Träumen wiederkehrt: Doch manchmal tauchts aus Träumen, Als läg es weit im Meer, Und früh noch in den Bäumen Rauschts wie ein Grüßen her. Eichendorff wusste (oder ahnte zumindest) aber auch, dass seine Sehnsucht im tiefsten Grunde Todessehnsucht war: O Trost der Welt, du stille Nacht! Der Tag hat mich so müde gemacht, Das weite Meer schon dunkelt, Laß ausruhn mich Von Lust und Not, Bis daß das ew'ge Morgenrot, Den stillen Wald durchfunkelt. Lernen Sie diesen nur scheinbar harmlosen Dichter kennen, auf den das Wort von der "stillen Größe" einmal wirklich zutrifft. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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