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Sämtliche Gedichte und Balladen [Gebundene Ausgabe]

Georg Kurscheidt , Friedrich Schiller
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 608 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 2., Aufl. (25. Mai 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458172351
  • ISBN-13: 978-3458172352
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 606.499 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

An den Frühling
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!
Ei! ei! da bist ja wieder!
Und bist so lieb und schön!
Und freun wir uns so herzlich,
Entgegen dir zu gehn.
Denkst auch noch an mein Mädchen?
Ei, Lieber, denke doch!
Dort liebte mich das Mädchen,
Und 's Mädchen liebt mich noch!
Fürs Mädchen manches Blümchen
Erbat ich mir von dir -
Ich komm' und bitte wieder,
Und du? - du gibst es mir?
Willkommen, schöner Jüngling!
Du Wonne der Natur!
Mit deinem Blumenkörbchen
Willkommen auf der Flur!

Der Handschuh
Vor seinem Löwengarten,
Das Kampfspiel zu erwarten,
Saß König Franz,
Und um ihn die Großen der Krone,
Und rings auf hohem Balkone
Die Damen in schönem Kranz.
Und wie er winkt mit dem Finger,
Auf tut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Ein Löwe tritt,
Und sieht sich stumm
Rings um,
Mit langem Gähnen,
Und schüttelt die Mähnen,
Und streckt die Glieder,
Und legt sich nieder.
Und der König winkt wieder,
Da öffnet sich behend
Ein zweites Tor,
Daraus rennt
Mit wildem Sprunge
Ein Tiger hervor,
Wie der den Löwen erschaut,
Brüllt er laut,
Schlägt mit dem Schweif
Einen furchtbaren Reif,
Und recket die Zunge,
Und im Kreise scheu
Umgeht er den Leu
Grimmig schnurrend;
Drauf streckt er sich murrend
Zur Seite nieder.
Und der König winkt wieder,
Da speit das doppelt geöffnete Haus
Zwei Leoparden auf einmal aus,
Die stürzen mit mutiger Kampfbegier
Auf das Tigertier,
Das packt sie mit seinen grimmigen Tatzen,
Und der Leu mit Gebrüll
Richtet sich auf, da wird's still,
Und herum im Kreis,
Von Mordsucht heiß,
Lagern die greulichen Katzen.
Da fällt von des Altans Rand
Ein Handschuh von schöner Hand
Zwischen den Tiger und den Leun
Mitten hinein.
Und zu Ritter Delorges spottenderweis
Wendet sich Fräulein Kunigund:
"Herr Ritter, ist Eure Lieb so heiß,
Wie Ihr mir's schwört zu jeder Stund,
Ei, so hebt mir den Handschuh auf."
Und der Ritter in schnellem Lauf
Steigt hinab in den furchtbarn Zwinger
Mit festem Schritte,
Und aus der Ungeheuer Mitte
Nimmt er den Handschuh mit keckem Finger.
Und mit Erstaunen und mit Grauen
Sehen's die Ritter und Edelfrauen,
Und gelassen bringt er den Handschuh zurück.
Da schallt ihm sein Lob aus jedem Munde,
Aber mit zärtlichem Liebesblick -
Er verheißt ihm sein nahes Glück -
Empfängt ihn Fräulein Kunigunde.
Und er wirft ihr den Handschuh ins Gesicht:
"Den Dank, Dame, begehr ich nicht",
Und verläßt sie zur selben Stunde.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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5.0 von 5 Sternen Mein Buch für die einsame Insel 10. Dezember 2008
Von SaMa
Format:Gebundene Ausgabe
Ich kann leider nicht mit solch ausführlicher Rezension dienen, wie meine beiden Vorredner.
Ich liebe einfach nur Gedichte und Balladen, insbesondere Friedrich Schiller und dieses Buch ist perfekt für mich. Trotz meiner größeren Sammlung an Balladen und Gedichtbänden ist dies mein absoluter Favorit. Ich finde mich darin gut zurecht, kann immer wieder darin schmökern und wenn ich ein Buch auf eine einsame Insel mitnehmen dürfte wäre es vermutlich dieses.
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5.0 von 5 Sternen Gedichte und Balladen von Schiller 30. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Dieses Buch war für mich ein Glücksgriff,denn es enthällt alles,was man von einem Gedichtband erwarten kann.
Es ist sehr zu empfehlen
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5.0 von 5 Sternen Alles drin ! 16. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Das Buch beinhaltet alles, was man von Friedrich von Schiller kennt..Die Bürgschaft, Ring des Polykrates, der Taucher, und die Glocke, alles ist da.
Ich brauche das Buch allerdings um ein kleines Verbrechen an Herrn Schiller zu begehen und eines seiner Gedichte oder eine Ballade auf die Arbeitsstelle und den Dienst umzuschreiben.Sorry Herr Schiller !!.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
"Aber das Glückliche siehst du nicht, das Schöne nicht werden, Fertig von Ewigkeit her steht es vollendet vor dir." Das Glück, so von Schiller gedacht ist nun neu erschienen. Die Jubiläumsausgabe zu einem Jubiläumspreis zeigt Schiller in seinem dichterisches Wirken und liegt nun vollendet vor.

Schillers (1759-1805) kurzes Leben ist voll von Gedanken, Ideen, Taten und Doktorwürden. Gleich drei Promotionen nennt er sein eigen, die Medizin sein eigentliches Element. Die Dichtung, ob Balladen, Poesie oder die bravourösen Stücke, Schiller ist aus dem Leben des Schönen, des Idealen, des Ästhetischen nicht wegzudenken, und doch gibt es ihn nicht mehr im Kanon der Werterhaltung deutschen Kulturgutes. Zu Gunsten der Halbbildung (Adorno) ist er offensichtlich (außer in 2005) entfallen. Umso mehr verdient er, nun 202 Jahre nach seinem Tod, eine neue Beachtung.
Schiller zählt zu den bekanntesten deutschen Dichtern. Seine frühe Schaffensphase ist in der Zeit des Sturms und Drangs. Die Zeit der Weimarer Klassik (ca. 1794-1805), als Goethe und Schiller, gewissermaßen im befreundeten Wettstreit, ihre Meisterwerke schrieben, gilt als Höhepunkt der idealistischen Dichtung. 1797 war Schillers Jahr der Balladen, die Bewunderung all des Griechischen (Kassandra, Ibycus, Zerstörung von Troja, u. a.) verband ihn mit Hölderlin. In seinem Geburtsjahr erschien Voltaires lesenwerter Candide, 30 Jahre später wurde Frankreich revolutioniert, der Dreiklang jener Formel taucht in seinen Gedichten häufig auf. Weitere 10 Jahre später, genau am 18. Brumaire des Revolutionskalenders (9.11.1799) erklärte Napoleon "den Roman der Revolution" für beendet.
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