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Sämtliche Erzählungen in vier Bänden Die Betrogene: Erzählungen 1940-1953 [Taschenbuch]

Thomas Mann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

10. Juni 2008 3596294428 978-3596294428 12
»Die lyrische Sphäre sollte mir so wenig zur künstlerischen Heimat werden wie die dramatische.« Mit dramatischen Versuchen und Gedichten hatte Thomas Mann seine literarischen Fingerübungen gemacht, bis er, etwa zwanzigjährig, die Prosa als seine eigentliche Sprachform entdeckte. Skizzen entstanden, Studien, die Lust, Erfahrenes und Erlebtes zu berichten, wuchs, entwickelte sich zur Erzählung - Ambiente und Ereignisse, Charaktere und Handlungen griffen ineinander. Beschreibung und direkte Rede forderten klare Diktion, der Wortlaut verband sich dem Satzbau. Weder Rhythmus und Klang noch Dialog gab er auf - Thomas Mann hat sie früh schon für seine Prosa genutzt. Die Schauplätze der letzten drei Erzählungen, die Thomas Mann zwischen 1940 und 1953, zwischen der Arbeit an ›Joseph und seine Brüder‹, ›Doktor Faustus‹, ›Der Erwählte‹ und ›Felix Krull‹ geschrieben hat, sind sehr unterschiedlich: Indien in den ›Vertauschten Köpfen‹, Ägypten und der Berg Sinai in der Mosesgeschichte ›Das Gesetz‹ und Deutschland in ›Die Betrogene‹. Und entsprechend gegensätzlich sind auch die Themen. Auf die »Geschichte von der schönhüftigen Sita und ihren beiden Gatten« folgt die Mosesgeschichte ›Das Gesetz‹, die Franz Werfel als ein »Vorspiel auf der Orgel« bezeichnet hatte, und schließlich ›Die Betrogene‹ als »Tod in Düsseldorf« eine Art »Gegenschöpfung« zum ›Tod in Venedig‹.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 248 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 12 (10. Juni 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596294428
  • ISBN-13: 978-3596294428
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 306.587 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Mann, 1875 – 1955, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Mit ihm erreichte der moderne deutsche Roman den Anschluss an die Weltliteratur. Manns vielschichtiges Werk hat eine weltweit kaum zu übertreffende positive Resonanz gefunden. Ab 1933 lebte er im Exil, zuerst in der Schweiz, dann in den USA. Erst 1952 kehrte Mann nach Europa zurück, wo er 1955 in Zürich verstarb.

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5.0 von 5 Sternen Die Betrogene 4. Februar 2002
Hauptsächlich wegen der Erzählung auf dem Titel habe ich mir diesen Band gekauft. Und er war es voll und ganz wert.
Die Betrogene war Thomas Manns letzte Erzählung und hat alle Welt vor den Kopf gestoßen. Und noch heute mutet das Thema ungewohnt an. Zumal für einen Klassiker wie Thomas Mann, der geschlechtliche Dinge bisher nicht so ausformuliert, sondern eher angedeutet hatte. Z. B. im "Tod in Venedig".
Hier aber wird die Geschichte der Rosalie von Tümmler geschildert, die an das Leben und die Natur glaubt wie eine Karikatur fast. Sie glaubt an das Gute der Natur, das Sinnhafte und Wichtige im Leben selbst.
So denkt sie dann auch, als sie - trotz ihrer Wechseljahre - wieder blutet, die Natur beschenkt sie erneut mit Fruchtbarkeit, weil sie in den jungen Amerikaner Ken verliebt ist.
Schließlich aber endet diese Geschichte recht traurig, weil es zu einer richtigen Verbindung zwischen den beiden nicht kommt, die Natur triumphiert - auf eine gewisse Art.
Diese Erzählung wurde von der zeitgenössischen Kritik (im Jahre 1955) größtenteils zerrissen und als "passendes Geschenk für Gynäkologen" angepriesen.
Doch nichtsdestotrotz ist diese Erzählung ein veritabler und aufsehenerregender Schlußpunkt hinter einer langen Schriftstellerkarriere und verdient Beachtung. Nicht unverdient.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Menstruation als ästhetischer Hochgenuss 25. April 2005
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Vor allem die Männerwelt ist dafür bekannt, dem zutiefst weiblichen Akt der Menstruation lieber nicht allzu viel Beachtung zu schenken. In "Die Betrogene", Manns letzter Kurzgeschichte, stellt der Autor diesen natürlichen Prozess in den Mittelpunkt seiner Erzählung. Und, zum Erstaunen aller männlichen Leser, tut er dies in einer Art und Weise, die nicht so erschreckend ist wie mann sich das so vorstellt.
Dabei nimmt Thomas Mann kein Blatt vor den Mund, was ihm übrigens viel Kritik eingebracht hat, sondern lässt seine sich in ihren Wechseljahren befindende Protagonisten Rosalie von Tümmler en detail über das überraschende Wiederauftreten ihrer Blutungen berichten. Dies geschieht in der Mann-Üblichen poetischen Sprache, die es fertig bringt, selbst solche einen solch quasi suspekten Akt in einen ästhetischen Hochgenuss zu verwandeln. Kein anderer außer Thomas Mann hätte diesen Verdienst wohl leisten können.
Die erste Geschichte des Bandes "Die vertauschten Köpfe" verarbeitet eine indische Legende, mit dem ewig jungen Thema: zwei Männer, eine Frau, was nun?? Seine Erzählung "Das Gesetz" berichtet von Moses Kampf seinem erwählten Volk den Glauben an den einen Gott näherzubringen. Moses wird hier als cholerische, rhetorisch eher unbegabte Person beschrieben, der viel Geduld braucht, um den Israeliten das Gesetz Gottes näherzubringen (dies erweist sich als sehr schwierig, da vor allem das Verbot der aktiv praktizierten Geschwisterliebe auf eher wenig Gegenliebe stößt).
Fazit: drei sehr lange Kurzgeschichten mit den unterschiedlichsten Themen, die nochmals Manns Sonderstellung in der deutschen Literatur verdeutlichen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ut aliquid fieri videatur! 20. März 2011
Von Sam
Die letzte wunderbare Erzählung Thomans Manns trägt den Titel "Die Betrogene".
Ich bin ein Vielleser und kann kann mit Recht behaupten, dass ich seit langem kein so interessantes und zugleich kluges Buch gelesen habe. Die sprachliche Qualität ist wahrlich Balsam für die Seele.

In diesem kleinen Epos geht es um die Kriegswitwe Rosalie von Tümmler, die mit ihren zwei Kindern ein gutes Leben führt. Deren Mann war Offizier und erlag im Krieg seinen Verletzungen. Im Werk wird er als Held hingestellt, zumindest was seine vermeintlichen "Leistungen" im Krieg betrafen.

Da wäre einmal die Tochter Fräulein Anna von Tümmler zu nennen. Sie ist dreißigjährig. Nach dem bestandenen Abitur hat sie an Akademie der Künste studiert. Anna von Tümmler interessiert sich nicht sonderlich für Wissenschaft, sondern für freie Künste. Sie kennzeichnet die kühle Sachlichkeit gepaart mit ausgeprägtem Verstand.

Der Sohn Eduard von Tümmler steht kurz vor seinen Abiturprüfungen. Zwar soll er in diesen in Latein und Griechisch geprüft werden, doch seine Mutter besteht darauf, dass er Englisch erlernt. Der Vorwand Rosalies ist der, dass Englisch zum einen wichtig sei und zum anderen soll die englische Sprache ihn entspannen im Gegensatz zu all den stressigen übrigen Schulfächern. Der private Englischunterricht für den Sohn Eduard im Hause der von Tümmlers wird von einem fünfundzwanzigjährigen Weltenbummler namens Ken Keaton erteilt.

Wie sich im Laufe der Erzählung herausstellt, verliebt sich die über fünfzigjährige Mutter Rosalie von Tümmler in den jungen Lehrer. Ein Unding zu jener Zeit.
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