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Russian Ark


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Produktinformation

  • Künstler: Alexander Sokurov
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Russisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 13. Januar 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00013UHNQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 43.302 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Auf wundersame Weise trifft ein zeitgenössischer russischer Filmemacher (Sokurov selbst?) in der Eremitage des frühen 18. Jahrhunderts auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert. Während der Marquis und der Regisseur die prachtvollen Flure und Säle des Gebäudes erkunden, werden sie zu Zeugen der zaristischen Geschichte Russlands. Vor ihren Augen entfalten sich ganz erstaunliche Szenen. Peter der Große etwa peitscht einen seiner Generäle aus, Katharina die Große hetzt bei der Aufführung ihres eigenen Theaterstücks auf die Toilette. Der Film endet schließlich vor gigantischer Kulisse, in einem königlichen Ballsaal des Jahres 1913, bevölkert von hunderten tanzender Gäste.

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Russian Ark ist das bislang einzigartige Experiment eines Spielfilms, der ohne jeglichen Schnitt auskommt. Der russische Regisseur Alexander Sokurov führt uns auf seiner 300-jährigen Zeitreise durch über 30 Säle der St. Petersburger Eremitage.

Auf wundersame Weise trifft ein zeitgenössischer russischer Filmemacher (Sokurov selbst?) in der Eremitage des frühen 18. Jahrhunderts auf einen zynischen französischen Diplomaten aus dem 19. Jahrhundert. Während der Marquis und der Regisseur die prachtvollen Flure und Säle des Gebäudes erkunden, werden sie zu Zeugen der zaristischen Geschichte Russlands. Vor ihren Augen entfalten sich ganz erstaunliche Szenen. Peter der Große etwa peitscht einen seiner Generäle aus, Katharina die Große hetzt bei der Aufführung ihres eigenen Theaterstücks auf die Toilette. Der Film endet schließlich vor gigantischer Kulisse, in einem königlichen Ballsaal des Jahres 1913, bevölkert von hunderten tanzender Gäste.

Sokurovs formal anspruchsvoller Traum von einem durchgehenden Film ohne Schnitt ist so alt wie die Filmgeschichte selbst. Hatte Hitchcock bei Cocktail für eine Leiche nur wegen der technischen Beschränkungen noch alle zehn Minuten einen möglichst unsichtbaren Cut einbauen müssen, kann Sokurov aus dem Vollen schöpfen. Dank einer speziell für die Dreharbeiten zu Russian Ark von der deutschen Firma Director's Friend entwickelten, mit Festplatten bepackten Steadicam, wurde der gesamte Film in einem einzigen Take aufgezeichnet.

Während allerdings Hitchcock später im Gespräch mit Truffaut eingestand, das kompositorische Niveau nur durch eine Drehtechnik auffangen zu können, in der sozusagen Schnitt und Montage bereits simuliert wurden, rückt Sokurov in seinem konservativen Ehrgeiz von jeglicher Dynamisierung des Bildes ab. Er verleugnet die Errungenschaften des modernen Montagekinos, das ja gerade im russischen Revolutionsfilm von Eisenstein und Pudovkin seinen Anfang nahm. Wenn man so will ist dieser Ansatz jedoch die konsequente Fortsetzung des ästhetischen Traditionalismus seines Regisseurs, einer Haltung, die den gesamten Film hindurch spürbar bleibt. --Thomas Reuthebuch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Alex am 26. Januar 2004
Format: DVD
Von Regisseur Aleksander Sokurov durch die russische Geschichte geführt zu werden, ist ein Erlebnis für sich. "Russian Ark" erzählt in einer ununterbrochenen 90-minütigen Kamerafahrt durch das Museum im ehemaligen Zarenpalast (Eremitage) in St. Petersburg von wichtigen Momenten in der Geschichte Russlands. Begleitet wird der Zuschauer von einem namenlosen Zeitreisenden, den es an diesen scheinbar magischen Ort verschlagen hat. Toll ist, dass Sokurov dabei nicht chronologisch vorgeht, sondern von Raum zu Raum ein Zeitsprung mal vor, mal zurück, und auch mal in die Neuzeit stattfindet.
Der Film beeindruckt natürlich durch seine visuelle Gestaltung (Dass wir zum Höhepunkt Zeuge eines prunkvollen Balls mit Tausenden Statisten werden, die mit der Kamera in einen schwungvollen Tanz übergehen, dafür ziehe ich meinen Hut vor Kameramann Tillmann Büttner), doch nebenbei besitzt er natürlich einen überwältigenden historischen Wert und ist spannender als jeder Geschichtsunterricht.
Einziger Kritikpunkt: Wer sich nur grob in der russischen Geschichte auskennt, ist stellenweise etwas verloren, denn nicht immer wird erklärt, wann und wo man sich befindet und vor allem mit wem man es zu tun hat... Aber hier regt der Film wenigstens an, zuhause selbst ein wenig in der Geschichte zu stöbern. Und die Reiselust hat er auch geweckt: die Eremitage in natura möchte ich mir nicht entgehen lassen.
Bei soviel Abwechslung und Information in solch kurzer Zeit macht es letztlich auch nichts, dass eine klassisch dramaturgische Handlung nicht erzählt werden kann -- wie auch, wenn wir als stille Beobachter durch drei Jahrhunderte wandern. Ein filmisches Dokument, dass allein aufgrund seiner Bildgestaltung, einen wichtigen Eckpfeiler in der Filmgeschichte markiert.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Norma Schlecker HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 17. Dezember 2010
Format: DVD
Eins steht fest: "Russian Ark" wäre nie so bekannt geworden, wenn er in mehreren Einstellungen gedreht worden wäre. Der Regisseur Alexander Sokurov engagierte aber den deutschen Kameramann und Steadycam-Operator Tilman Büttner (u.a. "Lola rennt", ...), der in einem unglaublichen Parforce-Durchgang die "Russische Arche" filmen sollte. Dass dieses Vorhaben sämtliche Mitwirkende und v.a. natürlich Büttner an ihre Grenzen brachte, kann man vielfach nachlesen (und sich eigentlich auch denken!)
90 Minuten mit 35 Kilo Gewicht am Leib hochkonzentriert zu arbeiten - ohne größere Patzer, ist eine Kunst. Und wenn man nur einen einzigen Versuch hat, macht das die Sache auch nicht leichter. 3x brach Büttner den Dreh wegen erheblicher Patzer (1x spiegelte sich der Kameramann z.B. in einer Scheibe) in den ersten Minuten ab. Dann musste es klappen - das Team hatte nur 4 Stunden Licht im Winterpalast der Eremitage, Büttner war schon erschöpft und ein berühmter russischer Dirigent, der das Orchester dirigierte, musste seinen Flieger nach New York erwischen. Die Kälte draußen war überwältigend und man machte sich Sorgen, dass die Linse beschlagen könnte (es gibt auch eine Außenszene).
So viel zu einigen Schwierigkeiten, die die Dreharbeiten erschwerten. Ganz ohne Nachbearbeitung kam der Film übrigens doch nicht aus: Einmal war beispielsweise der Regisseur im Bild, so dass im Nachhinein elektronisch ins Bild gezoomt werden musste.

Zur Handlung:
Ein unbekannter Erzähler (dem "Klappentext" der DVD kann man entnehmen, dass es sich um einen zeitgenössischen Regisseur handeln soll) taucht im Winterpalast, einem Gebäude der Petersburger Eremitage, in die russische Vergangenheit ein.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Schlaphorst am 2. Februar 2004
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die wirklich erstaunlichen Leistungen und Innovationen bringt heute nicht mehr Hollywood, das immer mehr auf die gleiche Erfolgsmasche setzt (wobei das nicht unbedingt immer schlecht ist), sondern ein "kleiner" Film, eine russisch-deutsche Produktion. Bei über 90 Minuten Länge hat dieser Film keinen einzigen Schnitt (!!!), sondern nur eine Kamerafahrt durch ca. 30 Räume der Eremitage in St. Petersburg. Es wurde auch nicht auf einen computertechnischen Trick zurückgegriffen, alles ist wirklich so aufgezeichnet worden, wie man es später sieht. Diese Dreharbeiten sind weitaus schwerer, als bei anderen Filmen, da alles in einer Einstellung gedreht werden musste. Umso erstaunlicher ist die beachtliche Leistung des Drehteams, dass dem ganzen Film einen reibungslosen Ablauf gibt, selbst bei komplizierten Bewegungen der Kamera.
Was man natürlich auch nicht vergessen darf, ist die großartige Arbeit der über 2000 Schauspielern und Statisten, die dem großen Gebäude Leben einhauchen.
Aber nicht nur diese Aspekte sind hervorzuheben, ebenso die ganze Arbeit im Hintergrund: Ohne ein perfekt ausgefeiltes Drehbuch hätte dieses Werk nicht so verwirklicht werden können. Und auch das Vorbeiziehen von 300 Jahren russischer Geschichte in einem Gebäude mit nur einer Kameraeinstellung ist sehr gut geglückt.
Man muss zudem kein Vorwissen zur Geschichte besitzen, um diesen Film zu verstehen und selbst wenn man an einigen Stellen nicht mitkommt, so entschädigt doch der visuelle Teil des Filmes mehr als genug.
Das Ganze steigert sich zum Schluss in einem Tanzsaal, in dem die Kamera fast 10 Minuten lang durch die tanzendern Paare und die Reihen des "live-spielenden" Orchesters fährt.
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