die jugendlich-attraktive klavierspielerin olga scheps hat nach ihrem doch ambi-
tionierten chopin-album nun ein 'russisches' mit diversen komponisten - tschaikovsky,
rachmaninov und weniger bekannten wie arensky, liadov, titov und rubinstein,
nicht arthur, nein, anton, tschais lehrer, eingespielt.
ein nicht unbedeutender berliner musik-kritiker fand olgas klavierspiel 'jämmerlich:
den tschaikovsky ohne charme, den rachmaninov versuppt' -
und so klingt es vergleichsweise wenig durchdacht und, bildnerisch gesprochen, nicht
durchformuliert, allenfalls auf einheitlich schön-moderaten wohlklang hin gespielt.
unbedarften 'pianosound' -
liebhabern mag dieses dauer-'moderato cantabile' durchaus genügen,
versierten musik-kennern hoffentlich nicht.
ein vergleich mit den grossen (russischen) pianisten wäre zwar ungerecht, aber bezeugte
eine pianistische wie gestalterische inkompetenz, die olga scheps durchaus auszeichnet.
noch klingt manches nach gepflegt-gekonnter home-work, manuell tadellos -
dabei fragt man sich nur, wer solch wohlfeile indifferenz finanziert und produziert-?
inzwischen muss sowas auch mit dem digi-mobil-equipment zuhause möglich sein.