der Russel Hobbs 18534-70 Mono Wasserkocher hat zwar einen ellenlagen Komplettnamen, ist dafür aber wenigstens auch ebenso schick. Da ich sowieso ein Fan von Produkten bin, die in Schwarz gehalten sind, gefiel mir das Design auf Anhieb. Die leicht matte Oberfläche bietet einen naturgegebenen Kontrast zu dem rundherum laufenden weißen Streifen und macht sich im Grunde in jeder Küche gut.
Wenn man den Kocher an seinem rutschfesten Henkel hält und das erste Mal auf die Platte stellt, wirkt das geringe Eigengewicht des Monos etwas beunruhigend, da er schon sehr wackelig steht. Duch das eingefüllte Wasser ist dieses Problem dann aber nicht mehr vorhanden und der Kocher steht während des erhitzens sehr fest.
Der Deckel schnappt dank Federung durch einen Knopfdruck auf und das Befüllen stellt keine Schwierigkeit dar. Sobald der Russel Hobbs eingeschaltet wird, taucht eine LED das Wasser in ein schönes Blau und die Wasserstandsanzeige wird dadurch zu einem Teil des Gesamtdesigns aufgewertet - sehr hübsch anzuschauen.
Nun zum wichtigsten: Dem eigentlichen Wasser kochen. Dies findet meiner Ansicht nach erstaunlich ruhig statt. Im Vergleich zu unserem alten Wasserkocher (übrigens aus dem selben Hause) ist das schon beinahe ein Flüstermodus. Erklärt werden kann dies durch die Leistung, die mit 2.200 Watt angegeben ist, während der Alte schon mit 3.000 W Leistung zieht. Da ist es auch kein Wunder, wenn das kochen schon mal knappe 4 Minuten dauert. Doch moment... hier liegt nämlich der Hund begraben. Hängt man den Mono an einen Leistungsmesser, wird deutlich, dass er im allerbesten Falle maximal 1.700 W aus der Dose zieht. Das ist schon extrem schwach, wenn selbst auf dem CE-Aufkleber steht, dass er sich mindestens (!) seine 1.800 W holt. Dann ist auch die etwas lange Wartezeit, bis das Wasser kocht, kein Wunder mehr.
Das ist für mich dann auch der Grund, einen Stern abzuziehen, womit der Russel Hobbs allerdings immernch ein gutes Gerät ist, welches den meisten Ansprüchen genügen dürfte.