Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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32 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wirklich irrwitziger, phantastischer Roman..., 26. April 2007
der einfach Spaß macht! Glücklicherweise ist mir dieses wundervolle Buch zufällig in die Hände gefallen (wann wagen sich deutsche Buchhändler endlich mal weg von ewig gleicher amerikanischer Mainstream-Durchschnittsliteratur, und präsentieren mehr solche "Schätzchen" auf ihren Büchertischen??).
Die Geschichte von Ram Mohammed Thomas, dem in den Slums aufgewachsenen, analphabetischen Gewinner der indischen Staffel von "Wer wird Millionär" - wobei es hier um eine Milliarde, nicht um eine Million geht - ist so umwerfend herzergreifend, traurig und prall geschildert, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann!
Ohne Pathos, nüchtern, klar und mitreißend erzählt ist dieses Buch ein tolles Lese-Erlebnis, eine herrliche Reise in eine doch größtenteils noch unbekannte Welt.
Absolut empfehlenswert, von diesem Buch werden wir sicherlich noch hören!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Hörbuch: Rupien! Rupien!, 21. April 2009
Es ist schon eine unglaubliche Geschichte, die sich der Autor da ausgedacht hat. Er lässt seinen Protagonisten Thomas seine Lebensgeschichte erzählen, deren Tragik nun im Nachhinein einen Sinn bekommt - sie hat ihm, dem ungebildeten Waisenjungen geholfen, eine Milliarde Rupien in einer Quizshow zu gewinnen. Thomas hat in seinem Leben bisher nur Armut und Entbehrung kennen gelernt, nur Verlust und Schmerz. Mit diesem Schicksal, dass er mit unzähligen anderen Indern teilt, geht der Kellner in die Show und beweist, dass die Schule des Lebens ausreicht, um wenigstens in den Medien zu gewinnen. Niemand glaubt an ihn und nimmt ihm ab, dass er, der ungebildete Kellner, ehrlicher Gewinner dieser Show ist und so scheint er wieder zu den Verlierern zu gehören und landet im Gefängnis. Seiner Anwältin erzählt er, wie es dazu kam, dass er auf alle Fragen eine Antwort wusste und gibt dabei einen tiefen Einblick in seine Kindheit und Jugend...Kindesmissbrauch, Alkoholismus, Kriminalität - Swarup schildert das Leben eines großen Teils der indischen Gesellschaft erschreckend realistisch und gibt ihren Problemen durch seinen Protagonisten ein Gesicht.
Nicolas Artajo gibt dieser teils tragischen, teils komischen Geschichte eine Stimme. Stellenweise habe ich mir gewünscht, er würde mehr Betonungen setzen, häufiger auf die verschiedenen Personen, die dargestellt werden, eingehen und seine Stimme stärker verstellen, um mehr Leben in den Vortrag zu bringen. Er ist eher der ruhige Vorleser, als der lebendige Sprecher. Sehr angenehm und deutlich liest er vor und mit der Zeit wird die Ruhe seiner Stimme zu einem sehr positiven Punkt dieses Hörbuches.
Insgesamt haben mir Handlung und Sprecher gut gefallen, obwohl mir die vielen Zufälle, die dazu geführt haben, dass Thomas dem Moderator der Show komplett alle Fragen beantworten konnte, zu konstruiert wirkten.
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30 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Märchenhaft, lustig, traurig, spannend..., 13. Februar 2006
Von Ein Kunde
...das alles bietet "Rupien! Rupien!". Ein armer, indischer Kellner, aufgewachsen unter wechselnden, fast immer schwierigen Umständen und fast ohne Schulbildung, gewinnt im indischen Pendant zu "Wer wird Millionär". Das Resultat ist für ihn zunächst Festnahme und Folter durch die Polizei, da keiner glauben will, dass dieser "ungebildete" Mensch so viele schwierige Fragen richtig beantworten kann. Überraschend taucht eine Anwältin auf, die ihn mit nach Hause nimmt und ihm helfen will. Zusammen sehen sie sich etappenweise eine Aufzeichnung der Quizshow an und der Kellner, Ram Mohammad Thomas erzählt, welche Begebenheit in seinem wechselvollen Leben dazu geführt hat, dass er genau diese Frage richtig beantworten kann. Die Reihenfolge der Erzählungen ist also bestimmt durch die Reihenfolge der Fragen in der Quizshow und die stimmt nicht überein mit der Chronologie seines Lebens. Sonst wäre es meiner Meinung nach auch langweilig. Teilweise muss der Leser schon ein bisschen nachdenken, wie die jeweilige Geschichte (bzw Erzählung eines Lebensabschnitts) in den Fluss der vorherigen Geschichten passt, aber anders als andere Rezensenten fand ich das nicht schwierig. Die ganze Geschichte ist ein bisschen märchenhaft und irgendwie auch typisch indisch: halt ein bisschen verkitscht, aber sehr charmant und amüsant. Ich habe selber eine Indienreise gemacht und bei manchen Beschreibungen, z.B. der Bahnhöfe und der Reisen in den Zügen habe ich meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen wiedergefunden. Bei allem Witz, Spannung, Traurigkeit und Freude in diesem Buch ist also auch viel von Indien zu erfahren oder zu erspüren. Bittersüß und faszinierend wie das Land, so habe ich auch das Buch empfunden.
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