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am 1. September 2013
Das Buch heißt schöner Weise ja auch "Running with the Kenyans", nicht "The Secret of the Kenyans".
Und darum geht es auch. Der durchaus talentierte (10km/38min) Autor Finn zieht mit seiner Familie für ein gutes halbes Jahr nach Kenia ins Herz des kenianischen Laufsport, nach Iten. Eine kleine Stadt in einer ärmlichen ländlichen Region auf 4000 Fuß Höhe, die sich in den letzten 30 Jahren zu einer Läufer-Hochburg entwickelt hat.
Es handelt sich ebenso um eine nicht zu tief greifende Sozial- und Milieu-Studie wie auch um eine Liebeserklärung an den Laufsport.
Nach dem Buch hat man ein paar schöne Insights zur kenianische Mentalität und Geschichte, aber über Laufsport wenig gelernt, was man sich nicht hätte denken können. Was ich absolut ok finde. Es gibt keine erwiesenen genetischen Vorteile gegenüber der ganzen restlichen Welt, mit der sich gern "herausgeredet" wird. Wohl aber massive kulturelle, gesellschaftliche! Mit denen man aber ehrlich gesagt gar nicht tauschen möchte, denn es erfordert starke Armut, um dem Laufsport den Status, die Akzeptanz zu geben, den er in Kenia hat.

Irritierend ist, dass Finn teilweise echt etwas blauäugig ist (kleiner Spoiler: z.B. verwendet er gegen Ende in einem Marathon ein einziges Gel bei km 24. Weiß ein Runnersworld-Autor nicht, dass das in einem Einbruch enden muss?).
Dann ist er ein Vorfuß/Barfuß-Lauf-Befürworter, was er in seine Theorien über den schnellen kenianischen Lauf nicht müde wird, zu erwähnen, und ausschließlich Bestätigungen sammelt. Dass in jeder aktuellen Spitzengruppe jedes bedeutender Marathons jeder Stil zu finden ist, ignoriert er.

Das Buch ist zudem recht kurz, ich hab es in zwei Abenden durchgelesen. Wobei ich auch nicht wüsste, wo man noch viel hätte hinzufügen können.
Gibt aber durchaus ne Kaufempfehlung. Allein schon, weil ich jetzt auch mal "Ugali" mit Gemüse nachgekocht habe und es definitiv zu eine meiner Leibspeisen werden könnte :D
Und weil ich nach langer Zeit noch mal richtig Bock hab, auch lange Strecken zu trainieren, was ich jetzt gleich im Anschluss mache :)
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So sollen Sport-Bücher sein. Wir erleben, wie unser Autor vom übergewichtigen Sesseldrücker zum 3-Stunden-Marathon Läufer wird. Nicht (nur) dank der Kenyaner, sondern vor allem, weil er verletzungsfrei durch kommt, aufgrund der Umstellung seines Laufstils.
Und wir lernen einiges über den Alltag der Kenyaner und ihre "Geheimformel".
Die Highlights (Achtung Spoiler)
- Barfuss laufen hilft und Hackenlaufen macht den Körper kaputt
- Kenyanische Ernährung (mal Googlen, gibt ein paar gute Artikel): 750g Carbs, mässig Fett und Eiweis. Milch, Getreide, Mais, Gemüse, wenig Fleisch
- Hotbed of running, die laufen in dem Ort ALLE so viel/schnell, das motiviert und ist Teil des Erfolges
- Rennen ist ihre einzige Chance an das Grosse Geld zu kommen, nur wenige schaffen es, aber die Motivation ist sehr sehr gross
- Es hilft, wenn man nichts macht, als zu Trainieren, Essen, Schlafen. Keine Termine, kein Stress, keine Arbeit

Und das Fazit: Es gibt kein Geheimnis, die Summe machts.

Bern 24,05,2013
Stephan Wiesner
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am 4. September 2015
Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern dieser Art (z.B. Born to run) ist dieses Buch sehr ehrlich und ohne viel Romantik geschrieben. Ich habe das Buch in meiner Zeit in Kenia gelesen und kann wirklich alles bestätigen was er in diesem Buch über Land und Leute erzählt. Für mich gehört dieses Buch auf jeden Fall in das Regal eines Läufers!
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am 10. Februar 2014
Für einen Blick hinter die Kulissen empfiehlt sich eher Toby Tanser More Fire oder Train hard win easy. Das Buch stellt die kurzen Erfahrungen des Autors in einem Urlaub dar.
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