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Joey verdient seinen Lebensunterhalt, indem er nach Verbrechen sauber macht. Eines Tages jedoch wird er von seinem zehnjährigen Sohn und dessen Freund dabei beobachtet, wie er eine der Tatwaffen entsorgt. Natürlich schnappen sich die beiden Jungs heimlich die Pistole und schießen kurz darauf ausgerechnet den Neffen eines mächtigen Russen-Mafioso an. Jetzt steckt Joey ziemlich in der Tinte. Denn wenn er besagte Waffe nicht bis zum Morgengrauen wiederfindet, werden er und seine Familie das Tageslicht nicht mehr sehen.
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Nach seiner stimmungsvollen Loser-Ballade "The Cooler" versucht sich Wayne Kramer an einem knallharten Thriller - und überzeugt erneut. "Running Scared" ist schweißtreibende, wendungsreiche und streckenweise auch ultra-brutale Albtraum-Action, die vom Zuschauer Nerven aus Stahl verlangt. Furchterregend gut auch Chazz Palminteri als korrupter Cop und überzeugend in der Hauptrolle "Into the Blue"-Beau Paul Walker. Der ultimative Geheimtipp für alle, die von konventionellem, weich gewaschenem Thrill die Nase voll haben.
Blickpunkt: Film
Eine knallharte Reise ans Ende der Nacht ist Wayne Kramers zweite Regiearbeit nach der wundervollen Loserballade 'The Cooler' geworden. Statt heiter-melancholisch rast der Actionthriller schweißtreibend-brutal durch die Unterwelt.
Im atemberaubenden Anfang drückt eine grenzbrutale Schießerei unerbittlich in den Kinosessel. Zeit zum Luftholen bleibt kaum, denn die Erschossenen waren Polizisten. Der Mafia-Handlanger Joey Gazelle ('Into the Blue'-Beau Paul Walker als harter Bursche) muss auch in diesem Fall die Mordwaffen beseitigen, die er aber heimlich im Kellerversteck hortet. Dabei beobachten ihn sein zehnjähriger Sohn Nicky und dessen Freund Oleg, der die Waffe stielt. Er schießt damit seinen prügelnden Stiefvater Anzor an (Karel Roden als tickende Drogenzeitbombe), der als Neffe des Russendons Narrenfreiheit genießt. Oleg (ehrfurchtgebietende Leistung: Cameron Bright, 'Birth') flüchtet in die Nacht New Jerseys. Findet Joey das Kind und die Waffe nicht bis zum Morgengrauen, legt der Mob ihn und seine Familie um. Eine Hetze nimmt ihren Dauerlauf, bei der der Revolver mehrfach den Besitzer wechselt und ein korrupter Cop (Chazz Palminteri), ein sadistischer Zuhälter, ein Kinderschänderehepaar (!) und weiterer Abschaum involviert (und abserviert) werden.
Kaum zu glauben, dass Kramer den Nerv hat, zwei Zehnjährige im Kreuzfeuer von rücksichtslosen Verbrechern durch die Hölle zu schicken. In einem Film, der allein mit Erwachsenen schon wie von Walter Hill wäre. Aber gerade deshalb funktioniert sein hautnah inszenierter Actionthriller - und weil die Story mit zwingendem Vorwärtsdrang und unerbittlicher Suspense besticht, die in ihrer Intensität nur noch mit '24' zu vergleichen ist. Bodenhaftung verleihen das dreckig-echte Milieu und die Grundierung als Sozialdrama, das von zwei Sorgenfamilien erzählt - eine ist unrettbar verloren, die andere kämpft ums Überleben. Das gibt den Figuren Tiefe und den Schauspielern Gelegenheit auch für dramatische Qualitäten zu sorgen. Nach so viel 'pressure' mehren sich auch positive Zeichen. Da ist man geradezu dankbar, dass noch ein Hauch von Ordnung in dieser kaputten Welt herrscht. Wie in 'Mindhunters', für den er das Buch schrieb, überrascht Kramer mit jeder Menge Wendungen, die zwar nicht immer die Plausibilität, aber dafür die Spannung erhöhen. tk.
Im atemberaubenden Anfang drückt eine grenzbrutale Schießerei unerbittlich in den Kinosessel. Zeit zum Luftholen bleibt kaum, denn die Erschossenen waren Polizisten. Der Mafia-Handlanger Joey Gazelle ('Into the Blue'-Beau Paul Walker als harter Bursche) muss auch in diesem Fall die Mordwaffen beseitigen, die er aber heimlich im Kellerversteck hortet. Dabei beobachten ihn sein zehnjähriger Sohn Nicky und dessen Freund Oleg, der die Waffe stielt. Er schießt damit seinen prügelnden Stiefvater Anzor an (Karel Roden als tickende Drogenzeitbombe), der als Neffe des Russendons Narrenfreiheit genießt. Oleg (ehrfurchtgebietende Leistung: Cameron Bright, 'Birth') flüchtet in die Nacht New Jerseys. Findet Joey das Kind und die Waffe nicht bis zum Morgengrauen, legt der Mob ihn und seine Familie um. Eine Hetze nimmt ihren Dauerlauf, bei der der Revolver mehrfach den Besitzer wechselt und ein korrupter Cop (Chazz Palminteri), ein sadistischer Zuhälter, ein Kinderschänderehepaar (!) und weiterer Abschaum involviert (und abserviert) werden.
Kaum zu glauben, dass Kramer den Nerv hat, zwei Zehnjährige im Kreuzfeuer von rücksichtslosen Verbrechern durch die Hölle zu schicken. In einem Film, der allein mit Erwachsenen schon wie von Walter Hill wäre. Aber gerade deshalb funktioniert sein hautnah inszenierter Actionthriller - und weil die Story mit zwingendem Vorwärtsdrang und unerbittlicher Suspense besticht, die in ihrer Intensität nur noch mit '24' zu vergleichen ist. Bodenhaftung verleihen das dreckig-echte Milieu und die Grundierung als Sozialdrama, das von zwei Sorgenfamilien erzählt - eine ist unrettbar verloren, die andere kämpft ums Überleben. Das gibt den Figuren Tiefe und den Schauspielern Gelegenheit auch für dramatische Qualitäten zu sorgen. Nach so viel 'pressure' mehren sich auch positive Zeichen. Da ist man geradezu dankbar, dass noch ein Hauch von Ordnung in dieser kaputten Welt herrscht. Wie in 'Mindhunters', für den er das Buch schrieb, überrascht Kramer mit jeder Menge Wendungen, die zwar nicht immer die Plausibilität, aber dafür die Spannung erhöhen. tk.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Knallharte Reise ans Ende der Nacht um die Jagd nach einem Revolver, der als Mordwaffe benutzt wurde.
Kurzbeschreibung
Als kleiner Mafia-Handlanger ist Joey Gazelle dafür zuständig, besonders heiße Waffen nach deren Gebrauch verschwinden zu lassen.
Eigentlich erledigt er seinen Job zuverlässig, aber jetzt hat Joey ein Problem: Ausgerechnet der Revolver, mit dem ein Polizist erschossen wurde, fällt in die Hände von Joeys russischem Nachbarjungen Oleg.
Mit Hilfe seiner Frau und seines Sohnes setzt Joey alles daran, die Waffe wieder in seinen Besitz zu bringen. Ihm bleibt nur eine Nacht, denn sowohl seine Kollegen vom Mob als auch die Russenmafia sowie der undurchschaubare Cop Rydell sitzen ihm im Genick. Doch Oleg ist nach einer Auseinandersetzung mit seinem brutalen Vater verschwunden. Und während sich der verzweifelte Joey an seine Fersen heftet, erlebt der Junge selbst unglaubliche Abenteuer, bei denen er Bekanntschaft mit Crack-Süchtigen, Prostituierten, einem unberechen-baren Zuhälter und einem psychopathischem Kinderschänderpaar macht...
Eigentlich erledigt er seinen Job zuverlässig, aber jetzt hat Joey ein Problem: Ausgerechnet der Revolver, mit dem ein Polizist erschossen wurde, fällt in die Hände von Joeys russischem Nachbarjungen Oleg.
Mit Hilfe seiner Frau und seines Sohnes setzt Joey alles daran, die Waffe wieder in seinen Besitz zu bringen. Ihm bleibt nur eine Nacht, denn sowohl seine Kollegen vom Mob als auch die Russenmafia sowie der undurchschaubare Cop Rydell sitzen ihm im Genick. Doch Oleg ist nach einer Auseinandersetzung mit seinem brutalen Vater verschwunden. Und während sich der verzweifelte Joey an seine Fersen heftet, erlebt der Junge selbst unglaubliche Abenteuer, bei denen er Bekanntschaft mit Crack-Süchtigen, Prostituierten, einem unberechen-baren Zuhälter und einem psychopathischem Kinderschänderpaar macht...
Produktbeschreibungen
EMS Running Scared - Steelbook (Metallbox), USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 29.08.06