"Runnin' Wild" ist mehr als nur ein Neuaufguss des Sounds von AC/DC, die Airbourne zu ihren großen Vorbildern zählen. Zwar erinnert Airbourne an AC/DC, aber die rotzige Mischung aus Old School Hardrock und erdigem Heavy Metal über weite Strecken an Angus Young ß Co, auch Einflüsse der Australier Rose Tattoo, der Backyard Babies sind zu hören. Bei den 11 neuen Songs kommt definitiv keine Langeweile auf, das daran liegt, das Airbourne konsequent das Gaspedal durchtreten. Kernige AC/DC-Riffs, eingängige Songstrukturen, rauer Gesang und mitreißende Ohrwurm-Refrains mit Mitgröl-Garantie rotzen entweder im griffigen Mid-Tempo - oder im atemlosen Up-Tempo-Bereich durch die Gehörgänge und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Was "Runnin' Wild" zu einer der herausstechendsten und gelungensten Platten der aktuellen Hard-Rockszene macht, ist die intensive und authentische Art, mit der Airbourne ihre Musik präsentieren. Es sind junge, hungrige Musiker, die ohne Wenn und Aber Bock auf Rock'n Roll haben. Airbourne sind die einzig legitimen Nachfolger von AC/DC.