Die Londoner Formation The Veils um den neuseeländischen Sänger Finn Andrews, haben mit "The Runaway Found" eines der besten Alben des noch jungen Jahres vorgelegt.
Die Band - gerade mal Anfang 20 - hat mit Hilfe von Suede-Altmeister Bernhard Butler ein wunderbar verträumtes Britpop-Album eingespielt, dass sich vor Branchengrößen wie Coldplay oder Richard Ashcroft nicht verstecken muss.
Gerade an die ruhigeren Momente von The Verve und Ashcroft erinnert "Runaway Found" des öfteren.
Viele Piano- und Streicherarrangements gibt es da zu bewundern und eine markante Lead-Stimme, die wunderbar Melancholie transportieren kann.
Eher selten begeben sich The Veils auf rockiges Territorium, wie z. B. auf ihrer Super-Single "Guiding Light", aber auch da sind sie bereits absolut zu Hause.
Ein Album, das Appetit auf mehr macht.
Anspieltipp: "Lavinia".