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Rumo & die Wunder im Dunkeln: ein Roman in zwei Büchern Taschenbuch – 1. August 2004


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Rumo & die Wunder im Dunkeln: ein Roman in zwei Büchern + Ensel und Krete: Ein Märchen aus Zamonien + Der Schrecksenmeister: Ein kulinarisches Märchen aus Zamonien von Gofid Letterkerl. Neu erzählt von Hildegunst von Mythenmetz
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 704 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 1. (1. August 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492241778
  • ISBN-13: 978-3492241779
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 4,4 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (293 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.411 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Er ist der geistige Vater von "Käpt'n Blaubär" und "Kleines Arschloch". Walter Moers, 1957 in Mönchengladbach geboren, hat weder Kunst studiert noch eine grafische Ausbildung genossen. Dennoch gehört er seit 1985 zu den besten deutschen Comicautoren. 1994 erhielt er für das Konzept der TV-Sendung "Käpt'n Blaubärs Seemannsgarn" den renommierten "Adolf-Grimme-Preis". Im gleichen Jahr bemühte sich das Landesamt für Jugend und Soziales, eines der "Kleines-Arschloch"-Bücher auf den Index zu setzen. Ohne Erfolg. Mittlerweile hat sich der Zeichner mit Werken wie "Die Stadt der träumenden Bücher" auch als Autor von Romanen und Erzählungen etabliert. Die Leser lieben seine Geschichten aus Zamonien, dem Kontinent der Fantasie - und des Humors, natürlich.

Produktbeschreibungen

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Im fünften Kapitel seiner 13 1/2 Leben nahm Käpt'n Blaubär als Navigator des vagabundierenden Rettungssauriers Mac an einer folgenschweren Aktion teil: Er befreite Dutzende kleiner, herzzerreißend jaulender Wolpertingerwelpen aus einem Haus, das nur Sekundenbruchteile später von einem Bolloghintern zerquetscht werden sollte. Sieben Leben später begegnete er einem dieser Welpen wieder, der inzwischen zu einem ausgewachsenen Raubtier im Dienste des Lügentycoons Volzotan Smeik herangewachsen war. Aus Dankbarkeit befreite der Wolpertinger Blaubär aus den Klauen seines Chefs. Sein Name war Rumo.

Zu Beginn des neuen Zamonien-Romans ist Rumo noch ein kleiner, schutzbedürftiger Welpe, der von Fhernhachenzwergen auf einem Bauernhof aufgezogen und verhätschelt wird. Diese Idylle hat jedoch bald ein Ende: Eine Horde bösartiger Teufelszyklopen überfällt das Anwesen und verschleppt alles, was sich bewegt. Und so verbringt Rumo seine intensivste Wachstumsphase in der Speisekammer auf den Teufelsfelsen, einer schwimmenden Insel. Dort halten die Zyklopen ihre lebendige Nahrung, und mit Gier und Begeisterung sehen sie zu, wie Rumo immer größer und appetitlicher wird.

Glücklicherweise findet der verängstigte Wolpertinger unter den Gefangenen bald einen Freund: Die Haifischmade Volzotan Smeik -- genau, der spätere Lügentycoon -- nimmt den Welpen unter seine Fittiche. Er erzählt ihm Geschichten und bringt ihm viel Wissenswertes über das Leben in Zamonien bei, bis Rumo zu seiner endgültigen Größe herangewachsen ist und die beiden Fluchtpläne schmieden können. Bald erleben die Teufelszyklopen ihr blaues Wunder!

So weit nur das erste der zahlreichen neuen Abenteuer aus der fantastischen Welt Zamoniens. Neben einer ganzen Reihe von Figuren aus den 13 1/2 Leben und Ensel und Krete hat Walter Moers viele neue ungewöhnliche Gestalten ersonnen. Auch Rumo ist eine eigenwillige und eigenständige Hauptfigur, die Moers zu gänzlich neuen Betrachtungen Anlass bietet. Ein Geschenk des Himmels für Zamonien-Fans also, ein dicker Schmöker voll schräger Ideen und abgefahrener Zeichnungen. Ergo: Computer abschalten und den Telefonstecker ziehen -- und den Nachbarn Bescheid sagen, dass lautes, lang anhaltendes Gelächter kein Anzeichen aufkeimenden Wahnsinns ist. Der neuen Moers ist eben erschienen. --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen.« Professor Doktor Abdul Nachtigaller -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

137 von 146 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kerstin Wiedemann VINE-PRODUKTTESTER am 13. August 2006
Format: Taschenbuch
Ich kam über Umwege zu diesem Roman: Weil ich zuvor schon "Die Stadt der träumenden Bücher" gelesen hatte und davon begeistert war, wollte ich noch mehr von Walter Moers lesen und landete bei "Rumo". Zu meinem Erstaunen gefiel mir dieser Roman noch viel besser! Ich habe wirklich schon sehr viele Bücher gelesen, aber selten habe ich sie so verschlungen wie "Rumo und die Wunder im Dunkeln". Ich war richtig traurig, als ich es ausgelesen hatte, denn von mir aus hätte es noch einige 100 Seiten dicker sein können. Zusammen mit dem Hauptprotagonisten, dem Wolpertinger Rumo, wird der Leser auf eine spannende Odyssee quer durch Zamonien mitgenommen: Der kleine Rumo wächst zunächst auf einem idyllischen Bauernhof auf, wird aber dann von den schrecklichen Teufelszyklopen entführt und durchlebt dort die Hölle, während er heranwächst und sich zu einem begnadeten Kämpfer entwickelt. Dank seiner Kampfkünste und seines Mentors, der Haifischmade Volzotan Smeik (etwa ein sympathischer Nachfahre des fiesen Phistomefel Smeik?) kann Rumo entkommen und trifft nach langer Reise endlich auf seine Artgenossen. Es stellt sich heraus, dass Rumo zwar viel vom Kämpfen, aber nichts vom richtigen Leben versteht, zum Beispiel von Wolpertingerinnen. Eines Tages sind alle Wolpertinger plötzlich wie vom Erdboden verschluckt, und Rumo zieht los, um sie zu suchen, vor allem seine Flamme Rala...
Wer diesen Roman liest, kann sich auf ein Wechselbad der Gefühle gefasst machen: Das Kapitel auf den Teufelsfelsen ist ein regelrechter Horrortrip.
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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Gesing am 24. Juli 2006
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der Fantasy-Leser kennt's: die meiste Literatur ist englisch, viele gute Sachen werden erst gar nicht übersetzt oder verlieren in der Übersetzung. Doch nun bedaure ich die englischsprachige Gemeinschaft, scheint es mir doch absolut unmöglich, diese Sprachgewalt, die Walter Moers da aufbringt, jemals angemessen ins Englische zu bringen (wenn sowas überhaupt gemacht wird).

Ich bin schon lange davon abgekommen, bei Fantasyromanen jedes Wort oder gar Zeile zu lesen (und im Falle von Robert Jordan ganze Bücher), wenn's "mal wieder ein bisserl länger dauert". Nicht so bei Moers. Da hätte ich das Gefühl des Verlustes, hätte ich ein einziges Wort ausgelassen. Man genießt einfach nur. Zusammen mit den Illustrationen ist dieses Buch ein nur als perfekt zu bezeichnendes Gesamtwerk.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Colinio am 18. Februar 2005
Format: Taschenbuch
Rumo ist, meiner Meinung nach, das bisher beste Buch von Walter Moers.
Bei Rumo wird alles von einem großen Thema - keinem roten sondern silbernen Faden - zusammengehalten: Die Suche und der Kampf um die Liebe.
Fast alles was Rumo tut und erlebt geschieht nur aus diesem Grund, auch wenn er es zu Beginn nicht mal weiß. Angefangen bei der Befreiung von der Zyklopeninsel bis hin zum Marsch nach Heel. Die Abenteuer die Rumo erlebt machen ihn in der Tat zu einem Helden.
Der Humor kommt in diesem Buch von Walter Moers kürzer als in Blaubär und Stadt der träumenden Bücher, kann aber immer noch hier und da für ein Schmuzeln sorgen. (Natürlich sind da die Geschmäcker verschieden.)
Und wie auch schon von anderen Rezensenten hervorgehoben gibt es in Rumo viel Gewalt. Allerdings bin ich der Meinung, dass Moers nicht für Kinder sondern Erwachsene schreibt, weshalb mich das nicht stört.
Die Bösewichte sind beängstigende Gestalten, die ihren bedrohlichen Charakter durch ihre Unzerstörbarkeit, ihr intrigantes Vorgehen oder einfach durch den extremen, krankhaften Wahnsinn erhalten. Besonders "gefallen" hat mir König Gaunab der 99., dessen Irrsinn einfach königlich ist.
Die vielfältigen Wesen und Charaktere, die in der Geschichte auftauchen, werden meist ausführlich vorgestellt und liefern so spannendes Hintergrundwissen und geben den Gestalten eine Tiefe, wie man sie in anderen Büchern oft vermisst.
Manche Dinge werden natürlich in gewohnter Manier von Moers in gezeichneter Form dargestellt. (Mann merkt, dass seine ersten Bücher Comics waren. Hier sei "Der Fönig" empfohlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eva Reitenbach am 7. August 2012
Format: Taschenbuch
Wer hätte gedacht, dass eine der schönsten Liebesgeschichten aus der phantastischen Ecke kommt? Der Shakespeare des Fantasy, Walter Moers, bringt alles was dazugehört in seinen Zwei-Welten-Epos ein: Gnadenlose Brutalität, loyale Freunde und leichtsinnige Heldentaten. Natürlich alles im Zeichen der Liebe.
Wer Den Blaubär gelesen hat, kennt ihn schon, Rumo, den schweigsamen und gefährlichen Wolpertinger. Jetzt erzählt Moers seine fabelhafte Geschichte. Wie sollte es anders sein, dieses zum Kampf geborene Wesen hat einen besonders weichen Kern und eine herzerweichende Kindheit. Der Bauernhof, aus dem ihn schon Blaubär auf spektakuläre Weise vor dem Erdrücken durch einen riesigen Bollogghintern errettete, ist der Anfangsschauplatz. Der putzige, kleine Wolpertinger meint erst allein zu sein, wird dann jedoch binnen kürzester Zeit mit den anderen Bauernhofbewohnern von Zyklopen in Säcke gestopft.

Brisantes Material um eine packende Geschichte zu beginnen und Moers lässt sich tatsächlich nicht lumpen. Denn auf den Teufelsfelsen begegnet Rumo Smeik, einem Vertreter der Haifischmaden - unfassbar seltsam anzuschauen, unendlich schlau und mit einer Menge krimineller Energie - der sofort das Potential des weißfelligen Kämpfers erkennt, ihn von den wandernden Teufelsfelsen zu retten. Immer wieder tauchen Smeik und seine Artverwandten in Moers Zamonienromanen auf und sie sind wie immer ein Garant für unvorhergesehene Ereignisse (mit nicht immer glücklichem Ausgang).
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