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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein wunderbares, ein ruhiges, aber trotzdem enorm groovendes Stück moderner Musik ...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rules (Audio CD)
... ist der Band um Erlend Øye mit ihrem zweiten Album "Rules" gelungen. Der Albumtitel war auch richtungweisend bei der Produktion der 11 Songs: Alles sollte genau so im Studio eingespielt werden, wie es auch auf der Bühne live zu wiederholen sei. Gegenüber dem Debüt "Dreams", wurde die Band um Keyboarder Daniel Nentwig als festes Mitglied erweitert. Spielte er auf dem ersten Album nur auf zwei Stücken mit, hat er nun, mit seinen warmen Fender Rhodes-Sounds, einen festen Platz in den entspannt, housigen Arrangements. Wie die Songs überhaupt sehr aufgeräumt wirken. Alle Instrumente haben ihren Platz im kollektiven Klangbild um im nächsten Moment auch alleine, mit kurzen, stimmigen Soloeinlagen zu glänzen. Speziell der House-Einfluss, das Übertragen der elektronischen Klänge auf die klassische Bandbesetzung, gibt dem Sound der Vier etwas sehr lebendiges. Dem gegenüber steht die ruhige Stimme Erlend, der sich ja bereits mit Kings Of Convenience den ruhigen, folkigen Klängen verschrieben hatte, ohne sich modernen Sounds zu verwähren. So sind The Whitest Boy Alive eigentlich die logische Weiterentwicklung in Øye's musikalischem schaffen. Man darf gespannt sein, wie es mit dem medienscheuen Norweger weitergeht. Jetzt erfreuen wir uns einfach an den tollen Songs auf "Rules". Und übrigens, die Band ist im April auf Deutschland-Tour!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Cool, gefühlvoll und beschwingt, groovie!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Rules (Audio CD)
~... Das geht doch gar nicht! Hätte ich auch gesagt. Tut es aber. Der gebürtige Bergener und inzwischen Wahlberliner Erlend Øye hat vermutlich die erstaunlichste Stimme die es gibt. Scheinbar so unprätentiös, dass der ungeneigte oder flüchtige Hörer nach einem kurzen Moment sagen muss: Was ist das denn für ein seichter Quatsch. Wer einen Moment ausharrt, bemerkt jedoch eine unerklärliche Tiefgründigkeit und Gravitation die von dieser Stimme ausgeht. Unglaublich weich, aber doch sehr präsent. Bisher war seine Stimme die logische Symbiose mit seiner Musik, ob als 'Kings of Convenience', unter eigenem Namen oder beim ersten Album von 'Whitest Boy Alive'. Der kurze etwas schwungvollere Ausflug mit 'Röyksopp' konnte daran nicht viel ändern. - Soweit so 'cool und gefühlvoll'. Umso mehr überrascht nun 'Rules' mit seinem Schwung und luftigen und gar richtig mitreißenden Rhythmen: 'Keep A Secret' und 'Intentions' grooven noch geschmeidig, aber bedächtig, während 'Courage' zum Refrain mit seinen fast houseartigen Keyboards richtig zum Tanzen einläd. Jaa, das hätten wir vom guten Erland gar nicht (mehr) erwartet und hätte es vor dem 27. Februar jemand behaupet, so hätten wir ihn noch erstaunt angeschaut. Auch sein immer noch bedächtiger Gesang integriert sich erstaunlich geschmeidig in den ihn umspülenden Schwung der Musik. Sicher wird es mitunter auch wieder bedächtiger, beispielsweise gibt es wohl niemanden auf der Welt, der so unaufgeregt über einen 'Rollercoaster Ride' berichtet. Aber dieses Album bleibt ungemein beschwingt und bietet paar echte Tanzflächennummern! Typisch ist dabei, dass der Øye (Gesang und Gitarre) sich dabei auch noch 'Rules' auferlegt hat, nämlich mit Marcin Öz (Bass) und den beiden neuen Kollegen Sebastian Maschat (Schlagzeug) und Daniel Nentwig (Tasten) alles live, gemeinsam und in einem Lauf einzuspielen, weil sie keine Lust mehr hatten, nur mit Laptop auf der Bühne zu stehen. Dass sie dabei Spaß hatten, merkt man an den oft sessionartigen instrumentalen Ausgängen der Songs. Das Ergebnis kann sich hören lassen und macht umso mehr Lust darauf, sich das wirklich mal Live anzusehen. Daneben ist das Album sehr sauber aufgenommen und mit einem dichten und präsenten Klang abgemischt. Das ganz leichte Grundrauschen, jeweils bevor das erste Instrument beginnt, verstärkt dabei nur das Gefühl, die Jungs könnten mit ihren Instrumenten im Raum stehen. Soweit wie Stephan Herczeg am 25.2. in der FAZ geht, indem er fordert, "Rosenstolz, Bushido und Peter Fox sollen bitte aus Berlin wegziehen, damit die Stadt nur noch The Whitest Boy Alive gehört", würde ich nicht gehen, denn diese in jeder Hinsicht angenehme Musik möchte ich gar nicht mit jedem teilen, aber Erlend Øye hat die Hörer wohl schon immer gespalten. Zwar wird sich das jubelnde Lager mit diesem Album deutlich vergrößern, aber jede Massenveranstaltung würde zu der gemütlichen Musik so gar nicht passen. Also "psst", mehrmals anhören, jedes Mal besser finden und weitersagen, aber nicht allen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das wird jetzt nicht ganz einfach ...,
Von Martin Lorenz "martin.k-lorenz" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Rules (Audio CD)
... für einen Wahlmünchner, wie ich einer bin, aber ganz und gar neidlos muß man anerkennen, dass eine der coolsten Clubplatten dieses Jahres ohne Zweifel aus der Hauptstadt kommt. Oder zumindest entstand sie unter der maßgeblichen Mithilfe dreier Berliner Musiker, die dem Mastermind Erlend Øye bei The Whitest Boy Alive seit ihrem prächtigen Debüt Dreams" von 2006 zur Seite stehen. Es gibt wirklich wenige Platten, die mir so zeitgemäß und gleichzeitig über alle Maßen entspannt vorkommen wie diese. Øye ist ja in dieser Hinsicht weiß Gott kein Anfänger, als Mitbegründer der Nerdcombo Kings Of Convinience prägte er mit deren 2001 erschienenem Albumtitel das gern zitierte Motto Quiet Is The New Loud", schraubte für das Label K7 eine hübsche DJ-Kicks-Compilation zusammen und übernahm diverse Gastparts bei Genrekollegen wie den norwegischen Röyksopp. Wohnen tut er natürlich auch in Berlin und bei allem Hypegeschrei scheint es bei ihm sogar Sinn zu machen, denn ob die Clubszenen anderer deutscher Städte diesen Input hergeben, darf zumindest leise bezweifelt werden. Rules" jedenfalls ist ein kleines Meisterwerk, hier federt alles herrlich leicht, die Keyboards fuzzen und schnalzen, Øyes Timbre klingt soulig wohltuend und irgendwie, irgendwo, irgendwann muß der Meister einmal eine dezent unterdrückte Vorliebe für die Kuschelriffs der Dire Straits entwickelt haben - es knopflert so heimlich in manchem Song und tut doch gar nicht weh. Auch ein Verdienst, möchte man meinen ...
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