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Rufmord im Internet. So können sich Firmen, Institutionen und Privatpersonen wehren [Gebundene Ausgabe]

Christian Scherg
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 29,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

31. März 2011
Firmen und Menschen am Pranger im Internet: Während es Jahre oder Jahrzehnte dauern kann, sich einen guten Ruf aufzubauen und eine starke Marke zu entwickeln, braucht es manchmal nur wenige Momente, diese zu zerstören. Zunehmend werden Firmen, Institutionen und Privatpersonen Opfer vom Rufmord im Internet. Gewissenlose Abzocker oder Konkurrenten, die mit härtesten Bandagen kämpfen, diffamieren Menschen im World Wide Web als Kinderschänder, Nazis oder Steuerhinterzieher. Gezielt werden Produkte oder der Ruf durch unfaire Wettbewerber oder persönliche Feinde im Internet schlecht gemacht. Was sind die Methoden und Motive der Menschen, die Rufmord im Internet betreiben und wie kann man sich dagegen wehren?

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Rufmord im Internet. So können sich Firmen, Institutionen und Privatpersonen wehren + Karrierefalle Internet: Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: ambition; Auflage: 1. (31. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 394282101X
  • ISBN-13: 978-3942821018
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 284.144 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Internet als Pöbel-Plattform. Die Opfer können sich schützen. Ein Mausklick - und der gute Ruf ist zerstört. Christian Scherg, Autor von "Rufmord im Internet", weiß, was man dagegen tun kann." --Berliner Kurier am Sonntag, 12.6.2011

"Das Buch besticht durch seine zahlreichen zum Teil bekannten zum Teil unbekannten Beispiele und die Analyse der jeweiligen Handlungsweise der Beteiligten in der Situation. Es bietet auch konkrete Hinweisen, wie genau auf eine Rufmordkampagnen reagiert werden kannn, ohne jedoch zu einem Handbuch oder Nachschlagewerk zu werden. Vielmehr lässt es sich flüssig und zum Teil auch unterhaltsam lesen." --Presserecht-aktuell.de, Juni 2011

"Der Autor erklärt nicht nur nachvollziehbar, wie Cybermobbing Existenzen und Unternehmen zerstören kann (...) Er schildert außerdem anhand von Beispielen aus der Praxis, welche Formen Rufmord im Internet annehmen kann und welche Strategien sich für Unternehmen in der Praxis bewährt haben, um dagegen anzugehen." --PR Professional Newsletter, Ausgabe 11 1.6.2011

"...Das Image im Internet unter Kontrolle zu haben sei wichtig für alle Berufsgruppen, sagt Scherg. 'Die Konsequenzen einer Rufschädigung durch das Internet können gravierend sein. Für viele ist ihr guter Ruf die wichtigste Geschäftsgrundlage', sagt der Experte..." --Kölner Stadt Anzeiger, 15.7.2011

"Geisterfahrer im Netz austricksen - Maßnahmen und Strategien gegen Rufschädigung im Global Village, die jeden treffen kann. (...) Wie der Schutz von Reputation aussieht, schildert er hier so ausführlich wie hilfreich..." --W&V Werben & Verkaufen, Ausgabe 27, 7.7.2011

"Der erfahrene Experte für Online-Reputationsmanagement kennt zahlreiche aktuelle Beispiele dafür, wie schnell persönliche Existenzen zerstört sind oder die Reputation von Unternehmen und Marken bedroht ist." --Creditreform, Ausgabe 7 2011

"Damit die die eigene Reputation keinen Schaden erleidet oder sogar eine positive Reputation ins Gegenteil verkehrt wird, zeigt Scherg in praxisbezogenen Kapiteln exakt auf, worauf es ankommt, wenn man sich einem Reputationsangriff ausgesetzt sieht. Die Abwehr feindlicher Attacken ist keine Geheimkunst, erfordert aber ein strategisches und geplantes Vorgehen - Schergs Buch zeigt zahlreiche Beispiele und Verhaltensmöglichkeiten auf, die zum Erfolg führen und den Betroffenen aus der Reputationsfalle wieder heraus holen." --Bochumer Zeitung, Juni 2011

Der Verlag über das Buch

Während es Jahrzehnte dauern kann, eine positive Reputation aufzubauen, braucht es im Internet nur wenige Momente, sie zu zerstören. „iShareGossip“ ist nur der Anfang! Lange Zeit waren es vor allem Prominente, die sich Rufmord-attacken ausgesetzt sahen. Zunehmend werden nun aber auch Firmen, Institutionen und Privatpersonen Opfer von Rufmord im Internet. Anonyme Angreifer, die mit unfairen und zum Teil illegalen Mitteln kämpfen, stellen Personen im Internet als Steuerhinterzieher, Extremisten oder Kinderschänder an den Pranger. Auch die Reputation von Unternehmen ist in Gefahr: Produkte und Dienstleistungen werden durch gesteuerte Negativbewertungen verrissen und Konkurrenten streuen online gezielt Falschinformationen. „Die so angerichtete Rufschädigung bleibt, denn das Internet vergisst nichts“, weiß Christian Scherg. Der erfahrene Experte für Online-Reputationsmanagement kennt zahlreiche aktuelle Beispiele dafür, wie schnell persönliche Existenzen zerstört sind oder die Reputation von Unternehmen und Marken bedroht ist. In seinem Buch „Rufmord im Internet“ zeigt Scherg, mit welchen in der Praxis bewährten Maßnahmen und Strategien man sich wirkungsvoll gegen Angriffe aus dem Netz schützt und sich erfolgreich gegen das „Cybermobbing“ wehrt. Scherg gibt mit seinem Buch konkrete Hilfestellung, damit die gute (Online-) Reputation bewahrt und geschützt bleibt, die sich Personen, Unternehmen und Institutionen über Jahre hinweg rechtschaffen erworben haben.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Nun ja, wehren kann man sich gegenüber Stalkern und anderen Kriminellen im Internet nur bedingt. Aber interessant war das Buch RUFMORD IM INTERNET von Christian Scherg alle mal. Ich habe es gestern Abend mit Interesse gelesen und obwohl er natürlich ein wenig Werbung für seine eigenen Firma macht die Opfern hilft, so war ich doch begeistert über die Fallbeispiele und die Art und Weise mit der gegen Institutionen, Firmen und sogar Privatpersonen im Internet vorgegangen wird. Das Internet ist dabei kein rechtsfreier Raum, aber diese Kräfte versuchen immer wieder ihre Wege zu verschleiern und man ist oftmals hilflos vor den massiven Attacken - wobei man klar zugestehen muss, dass diese Personen ein ungeheures Maß an Energie aufwenden, um ihre Ziele durchzusetzen.

Es sind die teils bizarr klingenden Fallbeispiele die mich fasziniert haben, aber auch die Tiefe mit der Christian Scherg die Strukturen offenkundig macht, welche Wege gegangen werden, werden Hilfsmittel Verwendung finden und wie schnell es geht das man seinen guten Ruf verliert.

Manchmal ist man dabei ganz unschuldig, aber auch falsche Richtungen sind schon eingeschlagen worden und das Problem bauschte sich immer mehr auf. Dabei scheint es aktuell gar nicht so schlimm zu sein nur falsche Bilder oder Kommentare ins Netz zu stellen. Doch was wir nicht vergessen sollten: das Netz vergisst nie!

Wie löscht man korrekt, wie macht man richtig netz PR und wie reagiert man auf negative Informationen, wenn die Spambombe platzt ist es meist zu spät.

Immer wieder war ich im Buch RUFMORD IM INTERNET von Christian Scherg fasziniert über die Beharrlichkeit der Dunkelmänner / und Dunkelfrauen, nicht das Frauen nicht zu so etwas fähig wären.

Ist die Reputation erst einmal zerstört, kann man sie nur mit einem hohen Kostenaufwand wieder herstellen. Sogenannte Hypes wie das Star Wars Kid, wirken oft dabei Jahrzehntelang nach.

Kann man sich wehren? Bedingt... Negative Bewertungen, Verrisse und sogar Falschinformationen machen schnell die Runde und geglaubt wird was gedruckt oder elektronisch verbreitet wurde.

Das Buch zeigt auf wie dieses Cybermobbing ganze Existenzen und Firmen zerstören kann. Bei den Abwehrstrategien sollte man sich von Fall zu Fall beraten lassen und jeden Schritt sorgfältig planen, sonst wird es vielleicht sogar noch schlimmer. Der Online Auftritt so mancher Firma wird mittlerweile tagtäglich angegriffen und getestet - wer mag schon sagen, ob ein enttäuschter Konsument, Freund oder ehemaliger Mitarbeiter dahinter steckt.

RUFMORD IM INTERNET von Christian Scherg ist ein gutes Buch zu einem immer prekärer werdenden Thema - eine Strategie sollten insbesondere Firmen und Institutionen schon in der Schublade haben, nach dem Angriff ist es vielleicht zu spät. Privatpersonen sind Angriffen meisten schutzlos ausgeliefert - hier hilft oft nur Ruhe bewahren und fachlich versierte Beratung suchen.

Empfehlenswert!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rufmord im Internet 9. Juni 2011
Von DerJan
Format:Gebundene Ausgabe
Rufmord im Internet ist meine neueste Errungenschaft im Bücherregal. Das Buch von Christian Scherg habe ich bereits vor Wochen entdeckt und wartete auf die Auslieferung, die sich leider um fast 4 Wochen verzögert hat. Keine Ahnung warum.

Zum Buch:
Als jemand, der das Internet gerade in der Tiefe für sich und sein Unternehmen entdeckt und grundsätzlich wenig Bücher aus diesem Bereich liest, kam das Buch gerade recht. Schließlich verspricht es, ein Hybrid aus Thriller und Sachbuch zusein.

Der Autor

Christian Scherg kannte ich von einer Veranstaltung, wo er zum Thema Reputation gesprochen hat. Ich fand es spannend, weshalb ich mir auch das Buch gekauft hab .

Der Stil

Der Schreibstil von Scherg ist sehr kurzweilig, ich habe das Buch in einem Abend komplett gelesen. Scherg schreibt sehr unterhaltsam und scharfsinnig. Gut ist, dass er komplett praxisorientiert schreibt.

Die Kapitel

Die Struktur fand ich zwar nicht auf Anhieb eingänglich. Die Titel der Kapitel machen neugierig, verraten aber wenig über den Inhalt des Kapitels.

Kapitel 1 führt, nach einer allgemeinen, thematischen Einleitung, tiefer in das Thema ein und nutzt dazu den aktuellen Fall aus der Presse 'i Share Gossip'.

Kapitel 2 widmet sich einer sehr bewegenden Darstellung eines Schicksales. Es geht um den Musiker Bruno Leicht, der Opfer von jahrelangen Cyberangriffen und Mobbing im Internet wurde.

Kapitel 3 geht dann konkreter auf das Internet ein. Es geht um die 'Facebook-Falle', Bewertungen im Internet und 'Erpresserportale', die erst gegen ein Schutzgeld negative Dinge von ihren Seiten löschen.

Kapitel 4 ist ein eher theoretisches Kapitel, das erklärt, was Reputation (im Internet) ist und bedeutet, wie sie zustande kommt und welche Rolle Werte dabei spielen.

Kapitel 5 fand ich besonders interessant, da hier einige bekannte Fälle in den thematischen Gesamtzusammenhang gebracht werden. Beschrieben wird hier zum Beispiel der Fall 'Brent Spar' (die Öl-Plattform aus den 90er-Jahren) und der damit verbundendene Ruf-Verlust des Shell-Konzerns.

Kapitel 6 beschäftigt sich mit den Opfern von Rufmord im World Wide Web. Es werden verschiedene Fälle umrissen, die zeigen, wie unterschiedlich sich Rufmord äußern kann.

Kapitel 7 hingegen thematisiert die Täter und deren Motive. Das Kapitel beschäftigt sich mit Fragen wie: Welche Menschen gehen Rufmord online? Welche verschiedenen Motive gibt es? Warum bleiben die Täter anonym?

Kapitel 8 ist ein sehr technischer Abschnitt des Buches. Eingangs wird die Funktionsweise von Suchmaschinen erklärt. Hier werden ein Werkzeugkasten konkreter Gegenmaßnahmen und verschiedene technische Kniffe beschrieben, wie sich Rufmord vermeiden lässt und was im Akutfall zu tun ist.

Kapitel 9 leitet mit der aktuellen Rechtslage ein und macht deutlich, dass das deutsche Recht nur wenige Bereiche des Internets ausreichend abdeckt und so Rufmord im Internet begünstigt wird. Darauf aufbauend werden verschiedene Fälle von Cyberattacken analysiert und wie man sich professionell dagegen verteidigen kann.

Das Buch schließt mit einem Ausblick und einem Glossar.

Fazit

'Rufmord im Internet' ist kurzweilig, spannend und praxisorientiert. Es geht um den Ruf im WorldWideWeb ("Online Reputation"), Cybermobbing, Suchmaschinenoptimierung und PR-Instrumente im Internet. Immer wird der Fokus sowohl auf Personen als auch auf Firmen gelegt. Gerade die Praxiserfahrung in 'Rufmord im Internet' macht das Buch, trotz leichtgängigem und unterhaltsa,en Sprachstil, sehr interessant .
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch Falschheit hat zwei Seiten 24. Juni 2011
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ohne Cyberstalking und -mobbing verharmlosen zu wollen, stellt auch der Autor dieses Buches fest, dass falsche Angaben von Internet-Nutzern gang und gäbe sind. Und dieser Unart wird nicht nur auf den Profilseiten von Partnerschaftsvermittlungen eifrig nachgegangen. Aber meist geht es bei Christian Schergs Betrachtungen und Untersuchungen doch um Täuschungen im Internet mit kriminellem Charakter. Und welche Formen dieser Typ von Falschheit annehmen kann, zeigt der Autor mit vielen Beispielen. Etwas ungeschickt finde ich allerdings, dass Christian Scherg den Werbespot für seine eigene Firma gleich an den Beginn seiner interessanten Ausführungen stellt. Denn das beeinflusst natürlich die Lesehaltung. Zumal nicht jeder nach einer Adresse sucht, die digitalen Personen- und Objektschutz anbietet und Gefährdete frühzeitig bei Abwehrmassnahmen berät.

Um wenig informierten Lesern das Phänomen Rufmord im Internet näher zu bringen, stellt Christian Scherg im ersten Kapitel die Website "iShareGossip" vor, die bei Verunglimpfungen und Diffamierungen von Lehrern und Schülern eine führende Rolle spielt. Gleich danach wird die Frage aufgeworfen, wann es der Gesellschaft einen Mehrwert bringt, dass im Internet neue Pranger aufgestellt werden. Wer sich der Forderung anschliesst, dass Steuersünder, illegale Prostituierte, Schläger und Raser im Internet öffentlich gebrandmarkt werden, muss sich im Klaren sein, dass dies bei einer anderen Kategorie auch ihn selber treffen könnte. Was das bedeuten könnte, illustriert die Geschichte des Jazzmusikers Bruno Leicht, die mit dem Ratschlag endet, niemals Kontakt zu einem Stalker aufzunehmen, sondern seine Aktivitäten zu ignorieren. Aber Christian Scherg zeiht auch das Fazit, dass viele Internetbenutzer erstaunlich naiv sind, dem Netz allzu viel anvertrauen und es mit der Wahrheit selber nicht so genau nehmen.

Das dritte Kapitel "Die dunkle Seite des Internet" beginnt mit der wichtigen Feststellung, dass die überwältigende Mehrheit der 1.1 Milliarden Transaktionen auf der Auktionsplattform eBay problemlos und zu allseitigem Wohlgefallen abliefen. Dass bei Versteigerungen vorwiegend betrogen wird, ist also ebenso ein Mythos wie der googlende Personaler. Aber Missbrauch ist eben ein besseres Medienthema als Normalität.

Wie heikel kritische Berichterstattungen im Internet sein können, zeigt das Beispiel des Gründers vom Online-Dienst "CharityWatch". Was Christian Scherg über die Angriffe gegen Stefan Loipfinger schreibt, bestätigt die Erfahrung, dass es auch unter den "Gutmenschen" zahlreiche Rufmörder gibt, die sofort wild um sich schlagen, wenn sie mit den Massstäben beurteilt, die sie bei anderen anwenden.

Im vierten Kapitel geht es um die Bedeutung von Reputation und damit mehr um den Rufmord an Unternehmen. Dabei weist Christian Scherg zu Recht darauf hin, dass die viel gepriesene Meinungsfreiheit im Internet oftmals missbraucht wird.

Was das Internet wirklich verändert hat, illustriert Christian Scherg am Beispiel des Reputations-Gaus "Brent-Spar" und anderer Skandale. Und im sechsten Kapitel versucht der Autor eine Antwort auf die Frage, ob eine spezifische Opfer-Persönlichkeit gibt. Doch leider gehört dieses Kapitel eher zu schwächeren, weil der Autor interessante Studien zu diesem Thema nicht berücksichtigt, sondern von der eigentlichen Frage abweicht. Zu einer ähnlichen Einschätzung kam ich bei den Ausführungen über die Täter. Denn auch dazu gibt es spannende Untersuchungen, deren Resultate für die Leser dieses Buches ebenfalls interessant wären.

Google ist die Leinwand, auf der das globale Netz projiziert wird, lautet das so genannte "Niggemannsche Axiom". Also stellt sich die Frage, wie sich Suchmaschinen wie Google beeinflussen lassen. Wüsste der Autor darauf eine neue und treffende Antwort, würde sein Buch die Bestsellerlisten der ganzen Welt anführen. Aber dem Geheimnis der Google-Algorhythmen kommt man nicht so leicht auf die Spur. Und die Welt wird weiterhin damit leben müssen, dass rund 87 Prozent aller Anwender lediglich die ersten beiden Google-Suchergebnisseiten wahrnehmen. Mit anderen Worten: Ist ein diffamierender Beitrag auf einer dieser beiden Seiten, tritt der Ernstfall ein. Was man dann noch tun kann, steht auch im abschliessenden Kapitel "So wehren Sie sich als Opfer".

Mein Fazit: Da ich ein Unternehmen in Marketingfragen berate, das unter anderem Markenschutz im Internet anbietet, bin ich mit der Materie einigermassen vertraut. Daher konnte mir Christian Scherg auch nicht viel Neues berichten. Aber sein Buch ist auch nicht für Spezialisten gedacht, sondern will ein breites Publikum über Gefahren im Internet aufklären und ihm Möglichkeiten aufzeigen, sich gegen Rufmord wehren zu können.
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