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Ruf des Dschungels Audio-CD – Audiobook, 20. Oktober 2006


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Argon Verlag; Auflage: 1 (20. Oktober 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783866101500
  • ISBN-13: 978-3866101500
  • ASIN: 3866101503
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,4 x 13,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Dieses Dilemma war abzusehen. Allein die Ankündigung einer Fortsetzung von Sabine Kueglers Erfolgsbuch Dschungelkind trieb dem Rezensenten den Schweiß auf die Stirn. Hatte er nicht vor nunmehr fast zwei Jahren fasziniert den Lebensweg dieser jungen Frau bestaunt, die bei dem Stamme der Fayu in Westpapua aufgewachsen war und nun, zurück in Deutschland, ihren Bericht aus einer fremden Welt vorlegte? Gewiss, der missionierende Vater, dessen Auftrag und Bestimmung im Dunkeln lagen, befremdete einigermaßen. Doch wie bald nach Veröffentlichung des Buches in den kritischen deutschen Medien aufklärerisch wütend die Macheten über den Köpfen der Kueglers geschwungen wurden, dürfte den kriegerischen Fayu in nichts nachgestanden haben.

Nun steht der leise Zweifel im Raum, ob man sich an den exotischen Impressionen und Robinsonaden einer Familie ergötzt hatte, die mit ihrer Wycliff’schen Bibelübersetzungsmission den indonesischen Machthabern das Eroberungsfeld erst recht mitbereiten half. Sabine Kuegler ist eine clevere Frau. Vielleicht ein regelrechtes Vermarktungsgenie, wie die FAZ vom März 2005 in ihrem Artikel „Buchen Sie ein Dschungelkind!“ ätzend suggerierte. Ihr wird auch der Kommentar von Ulrich Delius von der „Gesellschaft für bedrohte Völker“ kaum entgangen sein, der die „Kueglersche romantische Verklärung" der Ureinwohner Westpapuas geiselte, die auf „fatale Weise verdränge, wie es in Westpapua unter indonesischer Kontrolle aussehe“ - Dies wissend, stellte Sabine Kuegler ihre Rückreise in den heimatlichen Dschungel deutlich unter das Motto der Aufklärung.

Will heißen, das an Bodenschätzen reiche Westpapua wird seit der Rückgabe durch die holländischen Kolonialmächte von Indonesien beherrscht. Umsiedelung, Vertreibung und Ermordung stellen eine permanente Bedrohung der Ureinwohner -- auch der Fayu -- dar. Menschen werden ermordet oder verschwinden spurlos, die Abholzung des Regenwaldes übertrifft noch die des Amazonasgebiets. Uns indes geht es wie Sabine Kuegler selbst. Auf den ersten Blick wirkt alles vertraut. Alles, was Dschungelkind zu einem so faszinierenden Bericht gemacht hatte, ist erneut vorhanden. Die schlichte und einfühlsame Sprache, die Schilderung der Begegung mit alten Freunden, das Gefühl, in der eigentlichen Heimat angekommen zu sein. Und doch hat dieses Idyll in mehrfacher Hinsicht tiefe Risse bekommen. Sabine Kuegler schreibt dagegen an. Wären da nur nicht diese anderen Stimmen, die so gnadenlos im Kopf des Rezensenten dröhnen. –-Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Désirée Nosbusch moderierte bereits im Alter von 12 Jahren Kindersendungen bei Radio Luxemburg.Sie studierte Schauspiel in New York und hat in vielen deutschen und internationalen TV- und Kinoproduktionen mitgewirkt. Seit kurzem führt sie auch sehr erfolgreich Regie. ?Ruf des Dschungels? ist ihr erstes Hörbuch.

Geboren 1972 in Nepal, kam Sabine Kuegler mit fünf Jahren in den Dschungel von West Papua, wo ihre Eltern, deutsche Sprachwissenschaftler und Missionare, einen neuen Wirkungskreis gefunden hatten. Zusammen mit ihren beiden Geschwistern verlebte sie dort ihre Kindheit und Jugend fernab der Zivilisation. Mit 17 Jahren kehrte Sabine Kuegler nach Europa zurück. Die Sehnsucht nach dem Dschungel und seinen Menschen lässt sie seither nicht mehr los.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bücherfresser am 27. August 2009
Format: Taschenbuch
Um es gleich mal vorauszuschicken: Ich hatte nicht vor, dieses Buch zu lesen, da mich der Vorgänger "Dschungelkind" mit seinen ganz netten, aber harmlosen und langweiligen "Dschungelgeschichten" ziemlich entäuscht hatte. Nun habe ich es doch gekauft, weil es im Laden in Italien nicht viele andere deutsche Bücher gab und war überrascht: Dieses Buch ist auf sehr positive Art und Weise völlig anders als sein Vorgänger. Die Geschichte über Sabine Kueglers Rückkehr zum Stamm der Fayu wechselt sich mit einer eindringlichen Beschreibung der Situation der "Urbevölkerung" der Papua in West-Papua ab. Das gibt dem Buch eine ganz eigene Spannung und macht es zu einem eindringlichem Plädoyer für die Sache der Papua. Man mag einwenden, dass es bei diesem schlimmen und ernsten Thema fehl am Platze wäre, einen "Spannungsbogen" zu erzeugen, aber andereseits werden so bestimmt deutlich mehr Leute auf die Situation in Papua aufmerksam als durch ein Sachbuch. Ich auf jeden Fall wusste vor diesem Buch nichts über die schlimme Lage der Bevölkerung dort. Das hört sich nun schrecklich langweilig an, aber wie gesagt, Kuegler schafft es, den Leser zu fesseln, Beschreibung des Alltags, politischer Ereignisse, Beschreibung von Schrecken und Hoffnung wechseln sich ab. Natürlich ist das kein Buch für Leute, die sich ein paar nette Geschichten über das "exotische Leben im Dschungel" erhofft hatten, aber das wäre auch unehrlich und wer will sowas ernsthaft lesen? Ich kann "Ruf des Dschungels" nur empfehlen, auch wenn es manchmal wütend und manchmal traurig macht.Lesen Sie weiter... ›
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. am 31. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe das zweite Buch wie das erste innerhalb drei Tagen verschlungen und bin sehr positiv überrascht: es ist sprichwörtlich außer meiner Erwartung. Ich habe eigentlich ein heiteres, leichtes Buch wie das erste erwartet, aber die Beschreibung der Gewalttaten, die scheinbar in West-Papua Gang und Gebe sind, hat mich tief berührt und schockiert!

Neben dem Bedenken, ob es "klug" und auch ein wenig naiv von ihr war, die nackten Wahrheiten alles auszuschütteln bewundere ich ihren unglaublichen Mut. Ich hoffe dieses Buch kann wirklich beitragen, die Situation der Menschen dort zu verbessern. Gleichzeitig befürchte ich für sie den Beginn einer schwierigen Zeit: einerseits war es ihr bei der Reise nach 15 Jahren in die Dschungel endgültig klar, dass sie dorthin gehört, andererseits wird sie sichlich für eine längere Zeit nicht mehr dort sein können und dürfen... Aber sie hat ihre Berufung des Lebens gefunden, das ist sehr viel wert und es ist beruhigend zu sehen, dass die sogannte westliche Zivilisation das Gewissen und die Moralvorstellung eines Menschen doch nicht betrüben kann!

Ich wünsche ihr alles erdenkliche Gute, weiterhin Mut, Kraft und Stärke!

Und, natürlich ist das Buch lesenswert!
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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Van WoerkomHeike am 13. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe Frau Kuegler selbst bei einer Lesung ihres Buches Dschungelkinds erlebt und war sofort von ihrer natürlichen Persönlichkeit beeindruckt. Tatsächlich hatte ich so gut wie nichts über West-Papua bis dato gehört oder gelesen und so fand ich es einfach ungewöhnlich, wie sich Sabine und ihre Familie in einer so fremden Welt scheinbar spielend einlebten. Am meisten fazinierte mich, dass ihre Eltern tatsächlich zu einem dauerhaften Frieden zwischen den Stämmen beigetragen haben und die Fayu somit vor ihrer Selbstvernichtung bewahrten. Vielleicht wäre es für Sabine besser gewesen, wenn sie nie zurück in den Westen gegangen wäre und so wäre ihr viel Leid erspart geblieben. Allerdings finde ich, dass die Autorin oft allzu kritisch mit sich selbst ist. Wer hat schon einen so interessanten Werdegang? Sicher ist sie unfreiwillig zu einer Exotin geworden, aber sie muss sich doch nicht ständig an den langweiligen Westlern messen.

Beim 2. Teil erinnern mich viele der beschriebenen Mißstände und die Bedrohung, dass der Lebensraum vernichtet wird an andere Völker, die ebenfalls bedroht, diskriminiert und dezimiert werden wie Tibeter, Aboriginies, Indios, Pygmäen, Ureinwohner Japans, Indianer usw- Das Streben nach Unabhängigkeit erinnert mich an die wunderbaren Bücher von G. Belli, über ihren Befreiungskampf, den sie in Nicaragua mitanführte. Aber es gibt noch mehr starke Frauen, die ähnliche Kämpfe führen wie Waris Dirie gegen Beschneidung von Frauen in Afrika und Aayan Hirsi Ali gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam. Sie alle kämpfen für eine bessere, menschwürdigere Existenz auf diesem Planeten und riskieren ihr Leben. Wünschen wir ihnen Glück und viel Kraft, dass sie ihre Ziele erreichen und dass Gier, Korruption und Gewalt nicht weltweit an der Tagesordnung stehen.
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59 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Lukas am 3. Oktober 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist die logische Fortsetzung von Kueglers erstem Buch. Es handelt sich bei diesem Buch keinesfalls um ein "Dschungelkind 2" sondern quasi um die Auflösung des ersten:

Wer die Schilderungen Sabine Kueglers über ihre Kindheit und ihren später erlittenen Kulturschock gelesen und mitempfunden hat, wird überrascht sein, wie "Ruf des Dschungels" nun Personen, Geschichten und Handlungsfäden, die scheinbar abgeschlossen schienen, subtil wieder aufnimmt, als wären sie bewusst auf diese Weiterführung hin angelegt, diese weiterspinnt, so dass sich endlich ein ganz neues Bild bietet.

Beim Lesen baut sich eine Spannung auf, anders als in einem Roman, aber nicht minder packend, inmitten gegenwärtig existierender Gefahren, in bislang unveröffentlichten, an Horrorfilme erinnernden Berichten. Keine Fiktion, sondern heutige Realität. Der Leser wird unvermittelt in ein brandaktuelles Zeitgeschehen hineingezogen, vor ihm öffnen sich Türen auf Szenarien und Zusammenhänge, die der breiten Öffentlichkeit bisher verborgen geblieben waren.

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Sabine Kuegler bewegt sich in ungeahnten Gefahrenzonen, inmitten einer Tragödie erschreckenden Ausmaßes, und findet sich selbst aufgrund ihrer plötzlichen Popularität als Autorin des Bestsellers "Das Dschungelkind" unversehens in einer Schlüsselposition wieder:

Was sie nun zu erzählen hat, wird international gehört, und nicht mehr totgeschwiegen werden.

Schon in ihrer Kindheit wurde Sabine Kuegler Zeugin von schrecklichen Ereignissen, die kaum zu verkraften sind. Vieles erschien zu bedrohlich, um es zu hinterfragen.
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