Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rob(bie) der (rastlose) Baumeister., 19. Oktober 2006
Der kleine Robbie hat schon von klein auf mit seinen Kindergartenfreunden gerne Sandburgen gebaut. Die handvoll hübscher Jungs hatten Talent und gemeinsam waren sie unschlagbar! Das Geheul war groß, als die fünf Jungs sich in die Haare bekamen, weil jeder seinen eigenen Kopf durchsetzen wollte. Nun begannen jeder seine eigenen Sandburgen zu bauen.
Robbie hatte allerdings Talent und baute die größten und schönsten Sandburgen. Er hatte Erfolg. Alle Leute bestaunten sein Werk und tätschelten ihn. Die Leute strömten von überall her um seine Burg zu bewundern. Robbie hatte es wirklich gut drauf - und war auch sonst kein Langweiler. Sein schickes Aussehen tat sein übriges. Robbie wurde zum Idol der Leute, er unterhielt sie prächtig. Er bereiste alle Strände Europas und wurde gefeiert wie ein Star! - 'Gut.', dachte er, 'Was ich hier kann, kann ich überall. An jedem Strand der Welt!'. Und so zog er von Strand zu Strand und die Leute waren überall begeistert von seinen Sandburgen.
Eines Tages wurde es dem kleinen Robbie zu langweilig und weil er ja ohne Zweifel ein großer Baumeister war, wollte er etwas anderes bauen als Sandburgen, auch wenn er eine Vielfalt davon auf Lager hatte und ... den Leuten gefiel ja sowieso a-l-l-e-s. Genau das gefiel dem kleinen Robbie nicht. 'Die Leute sind ja doof.', dachte er. 'Egal was ich mache, es gefällt ihnen! Mal sehen, ob ich sie nicht mal mit was Neuem überraschen kann!'.
Es gab nämlich einen großen Flecken Erde - weit weg von dem Strand auf seiner Insel. Über dem großen Teich! -, da konnte er Burgen bauen noch und nöcher - wo die Menschen ihn ignorierten. Das ärgerte den kleinen erfolgsverwöhnten Robbie gewaltig.
So kam ihm und seinen schlauen Beratern die Idee, an den Erfolg eines alten Baumeisters namens Frankie-Boy anzuknüpfen. Frank, den man wegen seinen Ol' Blue Eyes und trotz(!) seines exzessiven Lebensstils sehr gerne mochte war Robbies neues Vorbild. Er wollte so sein wie er. (Das mit dem Exzessiven hatte er bereits gut drauf, aber das Quäntchen Erfolg dort drüben, über dem großen Teich, das fehlte noch.)
Er schloss sich in seine Kammer ein, seine Berater eilten ihm zu Hilfe - und baute etwas total Unzeitgemäßes: Einen feudalen Herrensitz! Wie man ihn aus alten amerikanischen Filmen vielleicht kennt. Sein neuester Prunkbau wirkte wie das Anwesen des großen Gatsby auf Long Island.
Für seine alten Fans war das freilich ein kleiner Schock, aber sie verziehen ihm sein Intermezzo schnell. Es war zwar nicht modern, aber so hässlich war es nun auch wieder nicht; vielleicht etwas zu bieder? Doch egal, - es kamen neue Fans hinzu. Und schließlich wurde ihm wegen dieses neuen Kunstwerkes sogar noch Eintritt in die Royal Albert Hall gewährt. Robbie gefiel das alles sehr, er wusste jetzt: 'Ich darf alles!'
Eine Weile später, baute er allerdings wieder neue "normale" Sandburgen an seinem Strand zu Hause. Er nahm ein paar Veränderungen vor und alle Leute - egal ob Fan oder Kritiker - hatten ihn wieder lieb und bestaunten seine Werke und er feierte die beste Zeit seines Lebens sehr ausgelassen, um nicht zu sagen exzessiv.
Doch Klein-Robbie bekam wieder Langeweile und wollte wieder etwas Anderes ausprobieren. Keine Burgen, keine Schlösser, keine Herrensitze und auch sonst nichts, was gefällig oder gar lieblich bis romantisch ins Auge stechen sollte - etwas völlig Anderes wollte er machen -... und baute eine Reihe Würfelförmiger Gebäude (rude boxes, nannte er sie) am Strand; versah sie mit grellen Lichtern, malte bekannte Gesichter drauf, versteckte geheime Botschaften in dieser neuen Würfel-Siedlung. Er wollte den Leuten Botschaften mit auf den Weg geben.
Doch niemand wollte ihn verstehen. :-(
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Und morgen erzähle ich euch die Geschichte, wie der kleine Robbie schließlich doch groß wurde und es ihm alles zu langweilig wurde mit der Baukunst und seiner Beliebtheit und er sich auf die Suche nach dem Schöpfer der Welt machte, um mal ein ernstes Wörtchen mit dem Mann zu sprechen ... :-)
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30 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Shake your Rudebox, 18. Oktober 2006
Gleich eins vorweg - "Rudebox" ist NICHT das angekündigte Super-duper-electro-funky-house-dance-Album! Wäre bei 17 Songs auch ein wenig anstrengend. Dennoch ist es definitv ein Schritt nach vorn für Mr. Williams und wer mich kennt, weiss dass ich mich immer wieder für Künstler begeistere, die auch mal etwas wagen und experimentieren. Und das tut er hier.
Cirka 7 Songs könnte man tatsächlich als Dance-Songs bezeichnen - der Rest ist entweder gitarrenhinterlegt und mid-tempo-lastig oder so abgedreht und unmelodiös, dass es wie ein Mix aus Depeche Mode und Björk klingt. Das muss zwar nicht schlecht sein, aber sicherlich gewöhnungsbedürftig.
Nun zu meinen persönlichen Highlights:
"Rudebox" - kennt jeder, Nummer 1 Hit.
"Lovelight" - die zweite Singleauskopplung, ein sehr gelungenes Lewis Taylor Cover und womöglich der strukturierteste und eingängiste Song des Albums.
"The Actor" - mein persönlicher Favorit! Der Bass stampft mit großen Schritten, Robbie's Gesang ist wunderbar anders und der Refrain ist sehr eingängig und geht nach mehrmaligem Hören nicht mehr aus dem Kopf. So stelle ich mir einen guten Dance-Song vor....hoffentlich die 3. oder 4. Single!
"She's Madonna" - der viel diskutierte Song. Im Nachhinein ist er gar nicht so skandalös, sondern man sollte ihn mit einem Augenzwinkern betrachten und als Ode an die großartige Madonna verstehen. Der Beat ist nicht so direkt wie bei "The Actor" sondern spielt eher eine Hintergrundrolle. Dennoch ein schöner Song und mit Sicherheit auch eine baldige Single.
"Never Touch That Switch" - erinnert sehr stark an die Gorillaz und ist entsprechend genauso gut wie deren musikalische Darbietungen. Herrlich abgedreht, schräg und gewagt!
"We're The Pet Shop Boys" - Klingt wie ein typischer PSB-Song und Robbie's Stimme wurde so verfremdet und mit einem Echo hinterlegt, dass es schwer ist zu unterscheiden, wann er singt und wann die PSB singen...aber das soll wohl so sein (siehe Titel des Songs). Das lustige ist, dass es hier mal nicht um Frauen, sondern um "Boys" geht. Das dürftige zwar wieder die Gerüchteküche zum Brodeln bringen, aber gerade weil das den Robbie ziemlich kalt lassen wird, gibt es von mir einen Daumen nach oben.
Andere nennenswerte Songs wären noch "Kiss Me" oder "Louise". Der Rest ist mehr oder weniger für die "Skip"-Taste gedacht.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Erdrückende Einfallslosigkeit, 24. Oktober 2006
Die erste Single 'Rudebox' ließ ja schon schlimmes erahnen, da kämpft sich der Balladen erprobte Robbie Williams durch einen merkwürdigen Rap-Dance-Hypriden ohne Refrain oder Melodie und tut etwas, dass wirklich niemand gewollt hat: er rappt!
Jetzt ist also auch das gleichnamige Album erschienen mit dem Robbie angeblich einen kreativen Triumphzug der Selbstverwirklichung führt, schade nur, dass man als Hörer davon überhaupt nichts merkt... Das Album besteht nämlich zu einer Hälfte aus Coverversionen diverser Dancefloor-Kracher und zur anderen aus Songs die Guy Chambers wahrscheinlich in eine Truhe eingeschlossen und in Beton gegossen hätte. Kaum ein Song bleibt im Ohr, kaum einer zieht einen wirklich auf die Tanzfläche, bei den meisten möchte man eigentlich nur, dass es bald zu Ende ist. Das Album ist in keinster Weise kreativ oder revolutionär, es klingt einfach so wie Robbie klingen würde, hätte seine Karriere in den 80's stattgefunden, aber das hat man wohl davon wenn man sich u.a. die Pet Shop boys ins Boot holt. Ich kann also allen nur raten erstmal in das Album reinzuhören bevor man es sich kauft, es klingt sehr nach einer Sammlung von schwachen B-Seiten...
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