CD:
Rudebox: Rap meets Elektropop. Robert Peter Williams schwimmt gegen den Mainstream, seine Fans ziehen mit und adidas freut's! Eingängige Beats, Robs Raptalent und sein Humor (Neologismus: Rudebox) geben dem Song die gewisse Würze. 5 von 5 Sternen
Viva life on mars: Robbie goes Country. Ungewohnter, aber guter Rhythmus. Kritik am Leben und an der Politik geschickt verpackt. 6 von 5 Sternen
Lovelight: Besser als "Angels" ist das Lied nicht und für den Text kann Rob auch nichts, denn es ist ein Coversong. Er macht das Beste daraus. Ich hätte nicht gedacht, dass seine Stimme in solch hohe Regionen vordringen und dort längere Zeit bleiben kann. 4 von 5 Sternen
Bongo Bongo/Je ne t'aime plus: Altbekannte Melodie, trotzdem bringt Robbie seinen eigenen Stil unter und zeigt, dass er auch französisch singen kann. Außerdem ist sein Lieblingswort "monkey" wieder mit von der Partie. 4 von 5 Sternen
She's Madonna: Ich möchte zwar widersprechen, dass jeder Mann auf Erden gerne mit Madonna zusammen wäre, aber der Song ist ein guter Seitenhieb auf Guy Ritchie. Dieser soll seine Freundin mit den Worten verlassen haben: "I will always love you, but she's Madonna." Auch musikalisch gefällt der Song schon beim ersten Hören. 5 von 5 Sternen
Keep on: Linguistische Leckerbissen wechseln sich mit Lückenfüllern ab. Ein schnellerer Song mit Humor. 4 von 5 Sternen
Good doctor: Welche Antidepressiva hätte Herr Williams denn gerne? Humor pur. Eigentlich müsste man für diesen Song extra Vergnügungssteuer bezahlen. Welcher Künstler schafft es noch "Hydroanoxycodeine" in einem Song unterzubringen? Rob macht sich über sich selbst lustig. 5 von 5 Sternen
The actor: Robbie und Marsha Thomason werfen sich die Liedzeilen nur so zu. Aber warum zur Hölle zählt er hier Madonna Ritchie neben Monroe und Hepburn auf??? 4 von 5 Sternen
Never touch that switch: Refrain geht sofort ins Ohr. Gewagte, aber gute Computerrhythmen. Chorus sofort mitsingbar. 5 von 5 Sternen
Louise: Herr Williams zeigt sich hier von seiner gefühlvollen Seite. Wunderschönes Herzschmerzlied. 5 von 5 Sternen
We're the Pet Shop Boys: Eindeutig von den PSBs beeiflusste Melodie. Wer die PSBs nicht leiden kann, wird diesem Song nicht viel abgewinnen können. Für mich sind's aber 5 von 5 Sternen
Burslem Normals: Ruhiger Song. Relativ kurzweilig. 3 von 5 Sternen
Kiss me: Extrem tanzbare Nummer. Beim Refrain kommt Bierzeltstimmung auf. Der einzige Song auf dem Album, der von Stephen Duffy geschrieben wurde. 5 von 5 Sternen
The 80's: Rob's musikalisches Tribut an die 80er. Er erzählt teilweise im Rapstil wie seine 80er ausgesehen haben. 5 von 5 Sternen
The 90's: Von der Melodie her grenzt sich der Song von seinem Vorgänger ab.Er erinnert an den für die 90er typischen Rap. Von New Kids On The Block bis Take That wird alles thematisiert. 5 von 5 Sternen
Summertime: Im Sommer auf der "road to Mandalay". Ein schöner, ruhiger Albumabschluss, der zum Träumen einlädt. 5 von 5 Sternen
Bonustrack Dickhead: Diesmal muss man nur kurz auf den Track warten. Ein Rap, der fast schon am Eminem erinnert. Zwischendrin erinnert der Song sehr an Justin Timberlakes "Cry me a river". 4 von 5 Sternen
Gesamt CD: Aus 4,65 Sternen im Schnitt pro Song resultieren 5 Sterne für das Album.
DVD:
Eine Dokumentation, die einen kurzen Einblick hinter die Kulissen von Robbies aktueller Tour gewährt. Rob ist sich nicht zu schade, zu zeigen, dass es manchmal technische Probleme gab. Übrigens Robert, ob du es glauben willst oder nicht, aber in Österreich spricht man Deutsch! - auch wenn es sich - zugegebenermaßen - nicht immer so anhört...
Es ist schön zu hören und zu sehen, dass die Tour Rob sichtlich Spaß macht.
Rudebox hört sich live (aus Leeds) noch mal besser an.
Außerdem gibt es Mini-Ausschnitte aus der im November erscheinenden Live-DVD "And Trough It All" zu sehen, die Lust auf mehr machen.
5 von 5 Sternen für die DVD.