Ratgeber Rucksäcke

Daypacks

So ein Modell gehört eigentlich in jeden Haushalt, weil es so bequem wie universell einsetzbar ist und bei geringem Gewicht viel Komfort bietet. Die Rucksäcke haben ein Volumen um 20 Liter und eignen sich für Belastungen bis zu 5 Kilo. Neben dem großen zentralen Stauraum haben die Daypacks auch gepolsterte Fächer für Laptops und Tablets, sowie kleinere Taschen für Wertsachen und einen Membrandurchlass für Kopfhörer. Außen gibt es verschiedene Vorrichtungen zum Verstauen von Regenjacken. oder Trinkflaschen, je nach Modell. Die Rückenpolster sind eher einfach gearbeitet, weil kein großer Druck besteht, die Gurte aber trotzdem ergonomisch geschwungen.

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Wanderrucksäcke

Die Last wandert von den Schultern auf die Hüfte, das ist der wesentliche Vorzug eines echten Wanderrucksacks. Damit einher geht ein integriertes Tragegestell, das die Gewichtsverteilung unterstützt. Im Packsack, der klassisch von oben gefüllt wird, haben Kleidung und Proviant für ein paar Tage reichlich Platz. Dazu bieten die Tourenrucksäcke außen viele praktische Zusatzfächer für Regenhülle, Stöcke oder die Trinkblase. Im Deckelfach lassen sich Müsliriegel und andere Muntermacher praktisch für den flotten Verzehr verstauen.

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Trekkingrucksäcke

Alles muss mit. Wer autark für Tage durch die Wildnis wandern will, schleppt schließlich einen ganzen Hausrat spazieren, mit Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, das komplette Programm. Deswegen besitzen Trekkingrucksäcke ein Volumen von 45 bis 90 Liter. Lasten über 20 Kilo sollten sich allerdings nur trainierte Trekker zumuten. Damit der Körper solche Belastung auf Dauer akzeptiert, brauchen die Rucksäcke individuell anpassbare Tragesysteme. Die grobe Differenzierung beginnt bereits bei der Wahl des Typs: weiblich oder männlich. Da Frauen im Vergleich zu Männern meist einen kürzeren Rücken haben und längere Beine sowie ausgeprägtere Hüften, sind die Gurte und Polster und vor allem die sogenannten flexiblen Hüftflossen speziell auf die Bedürfnisse abgestimmt. Zusammen mit einem integrierten Alu-Gestell verlagert das System die Last von den Schultern auf die Hüfte.

Der Rucksack verfügt über ein separates Bodenfach, das von außen über einen Reißverschluss geöffnet wird. Damit die Suche in dem geräumigen Packsack darüber nicht zur Geduldsprobe wird, verfügt er ebenfalls über Reißverschlüsse, entweder vorne oder hinten. Dieser kleine Kompromiss an den Komfort erhöht zwar latent das Gewicht, macht das Outdoor-Leben aber um vieles einfacher. Dasselbe gilt für den ergonomisch geformten Deckel, der dem Kopf viel Bewegungsfreiheit gewährt und nicht die Sicht versperrt, falls doch einmal unverhofft ein paar Bewohner des Waldes auftauchen.

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Fahrradrucksäcke

Ob zu Fuß oder hoch zu Aluross, die Auswahl unter den Rucksäcken ist groß. Wer die mehrtägige Tour durchs Gelände plant oder von Hütte zu Hütte, braucht Stauraum von 15 bis 25 Litern. Dabei kommt das Gepäck leicht auf ein Gewicht von sechs bis acht Kilo. Damit die Last nicht belastet, sollte das Rückensystem optimalen Halt für die Ladung bieten, über breite Hüft- und Schultergurte. Die hohe Stabilität auf dem Rücken konkurriert wiederum mit der Luft, die zwischen den Polstern zirkuliert. Je stabiler und größer der Rucksack, desto höher ist sein Eigengewicht, weil zum Beispiel separate Bodenfächer den Komfort verbessern.

Etliche Rucksäcke haben verstellbare Tragesysteme, die sich der Länge des Rückens anpassen lassen. Die Wahl eines solchen Modells ist noch sinnvoller, falls der Rucksack in der Familie die Runde macht. Passend zum Rückensystem und Tragesystem gesellt sich noch das Trinksystem: Wie groß ist die Trinkblase, wo wird sie fixiert und wie leicht lässt sie sich bei der nächsten Rast wieder füllen. Bleibt noch das Regensystem: Nur wenige Rucksäcke sind wirklich wasserdicht, aber alle sind wasserfest und etliche haben zum Schutz gegen Dauerregen noch separate Hüllen. Jeder Hersteller verfolgt seine Idee der Fächerverteilung, die hochwertigen Rucksäcke bieten dazu noch eigene Lösungen an Taschen, Ösen und Gurten für Karten, Brillen oder den Helm.

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Ski- & Snowboard-Tourenrucksäcke

Tourengeher und Freerider müssen sich auf ihren Wegen für alle Eventualitäten wappnen und allein das verlangt schon nach einer Vielzahl von Gurten und Riemen: zum Fixieren der Ski, an den Seiten oder frontal, die Schneeschuhe und das Snowboard. Drinnen bedarf es einer leicht zugänglichen Notfalltasche für Lawinensonde und Schneeschaufel. Verpflegung und Kleidung zum Wechseln will ja auch noch mit. Ebenso ein Trinksystem, das idealerweise vor Frost geschützt ist, damit der Schlauch nicht einfriert. Dann erfüllt der Rucksack zwei verschiedene sportliche Bedingungen: Für den Aufstieg soll das Tragesystem einen anderen Komfort bieten als bei der Abfahrt. Von Vorteil ist in dem Fall ein höhenverstellbares Tragesystem und rundherum gut gepolsterte Gurte. Und keine Hemmungen vor knalligen Farben - die buntleuchtenden Rucksäcke sind leicht aus der Ferne sichtbar und das kann in der Not sehr hilfreich sein.

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