Endlich ist sie draußen, die neue Tristania. Nach drei Jahren Wartezeit halte ich zwar nur eine Demo-Copy (Anfang der Woche bekommen), der neuen Tristania in der Hand, aber die "echte" wurde von mir auch schon ("blind") bestellt.
Tristania war für mich schon immer eine der besseren Gothic-Metal-Bands aus diesem Genre. Die Norweger die sich 1996 gründeten, haben relativ wenige Studio-Platten herausgebracht, aber dafür stimmt fast immer die Qualität.
"Rubicon", ist zwar im typischen Tristania-Stil gehalten, hat aber einige positive Überraschungen parat. Als erstes präsentiert sich die neue Sängerin Mariangela Demurtas und das recht überzeugend.
Das erste Stück "Year Of The Rat" ist absolut überzeugend, vom Tempo her sowie auch die Vocals, sind erste Sahne.
Weiterhin sind die beiden Stücke "Sirens" und "Magical Fix" durch ihre verschiedenen, immer wieder wechselnden Vocals, sehr gut strukturiert.
Ich habe die Platte jetzt innerhalb von vier Tagen mehrere male durchgehört und finde sie insgesamt recht gut.
Leider gibt es auch etwas Schatten...
Die Stücke : "Vulture", "Amnesia" und auch "The Passing" sind etwas schwächer und fallen doch etwas ab.
...auch ist die Rhythmusbasis fast immer gleich. Der Drummer und auch der Basser spielen zwar gekonnt aber relativ monoton ihre Parts herunter...da hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht...siehe "Beyond The Veil" und auch "Ashes".
Zwar kommt "Rubicon" nicht an die beiden stärksten Alben "Beyond The Veil" und "Ashes" heran, ist aber trotzdem eine gute, wenn auch nicht überragende Gothic-Metal-Platte.
Für Leute die Tristania nicht so kennen sollten...:
Wer auf CORONATUS, EPICA, MY DYING BRIDE und SIRENIA steht, kann getrost zugreifen. Für alle anderen: Erst genau durchchecken, dann ev.kaufen.
4 Sterne.