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Rubber Soul [Musikkassette]
  

Rubber Soul [Musikkassette] [Import]

The Beatles Hörkassette
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Biografie

DER BEATLES-KINOFILM „YELLOW SUBMARINE“ ERSCHEINT IN RESTAURIERTER HIGH DEFINITION-FASSUNG AUF BLU-RAY UND DVD!
DAS DAZUGEHÖRIGE SOUNDTRACKALBUM WIRD EBENFALLS NEU VERÖFFENTLICHT

„Yellow Submarine“, der klassische, animierte Kinofilm der Beatles von 1968, ist digital restauriert worden und wird auf Blu-ray und DVD veröffentlicht. Der für den Film konzipierte Soundtrack wird am selben Tag auf CD… Lesen Sie mehr im The Beatles-Shop

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Produktinformation

  • Hörkassette (17. Oktober 1990)
  • Format: Import
  • Label: Capitol
  • ASIN: B00000EF8J
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)

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Kundenrezensionen

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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Aufbruchsstimmung 12. März 2009
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
"Rubber Soul" stellt zweifelsohne den endgültigen Vollzug des Übergangs vom Beatles-Sound der frühen, zwar bereits melodiös und gesanglich genialen, aber strukturell und textlich noch recht einfach gehaltenen Rock'n'Roll-Frühwerke hin zum anspruchsvollen Songwriting und den aufwändigen, vom genialen George Martin vorangetriebenen Studioproduktionen der Mid-60er dar. Nach den ersten vier Beat-Alben hatte "Help!" bereits durch komplexer werdende harmonische Strukturen ("Another girl", "You're gonna loose that girl") sowie "klassisch" angehauchte Arrangements ("Yesterday") angedeutet, in welche Richtung die Beatles sich weiterentwickeln würden.
Auf "Rubber Soul" ist nun deutlich eine Erweiterung des musikalischen Horizonts der Beatles zu spüren, wobei der Esprit des geradlinigen Roch'n'Roll wie eh und je auf Stücken wie dem mitreißenden Opener "Drive my car" und den nicht minder genialen Mid-Tempo-Nummern "You won't see me" (mein Geheimfavorit auf der Platte) und "Nowhere man" weiterhin vorhanden ist.
Doch es sind die stilistischen Innovationen, die das Album so besonders einschneidend für die musikalische Laufbahn der Beatles machen. Auf "Norwegian Wood" setzt George Harrison erstmals sein berühmt gewordenes indisches Lieblingsinstrument ein, die Sitar. Bei "Michelle" zeigt Paul McCartney nicht nur seine Fähigkeit, romantische Lovesongs von bleibender Schönheit zu schaffen, sondern verbindet dies mit einer für die Rock/Popmusik der damaligen Zeit völlig neuen Dimension von Komplexität der Harmonie- und Melodieführung. Sein Partner John Lennon steht ihm dabei mit "Girl" nur ein wenig nach, kompensiert das Weniger an Melodiösität seines Stückes jedoch mit einem deutlich interessanteren Text. Über den Evergreen "In my life", seine grazile Schönheit der Melodie und George Martins an J.S. Bach angelehntes Klavierzwischenspiel braucht man unter geneigten Musikfreunden kaum noch Worte zu verlieren. Wohl aber ist es ebenso lohnenswert, auch die weniger bekannt gewordenen Tracks dieses Albums unter die Lupe zu nehmen und zu würdigen, so wie etwa das fröhlich-schwungvolle "I'm looking through you", das schrille "The Word" und die beiden betörenden und erstmals wirklich gelungenen Harrison-Songbeiträge der Beatles-Geschichte, "Think for yourself" und besonders "If I needed someone", mit seinen glockenhellen Gitarrenklängen und dem tollen mehrstimmigen Gesang im Refrain.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Beatles dank des sehr runden und angenehmen Höreindrucks, der kraftvollen und melodiereichen Einzelsongs und des neu entdeckten Variantenreichtums in dieser Schaffensphase mit "Rubber Soul" ihr vielleicht bestes, aber definitiv den Auftakt zur Reihe ihrer drei besten Alben überhaupt ("Rubber Soul" - "Revolver" - "Sgt. Pepper") abgeliefert haben. Über die musikhistorische Bedeutung muss also ebenso wenig debattiert werden wie über die Qualität dieser 14 Tracks. Sie sollten in keinem Plattenschrank fehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Audio CD
"Phil-Harmonie" - hier mal anders zu verstehen, nämlich als "Verständnis unter Freunden" - das ist es, was vielleicht die Musik von "Rubber Soul" im Wesentlichen rüberbringt.

Insofern stehen sich "Rubber Soul" und das "White Album" konträr gegenüber: Während sich im "White Album" die Individuen aus der Band herauskristallisieren und eher musikalisch in Konfrontation treten, liefern die Vier in "Rubber Soul" ihr Meisterwerk als Band ab.

Die Stücke wirken wie aus einem Guss. Zwar kann man ohne weiteres hören, ob Lennon oder McCartney federführend war, aber dominierend stehen die Beatles im Vordergrund, sowohl, was die Komposition, als auch, was das Arrangement angeht.

Die Lieder sind durchweg eingängig und wenig aggressiv. Auch die rhytmischen Songs wirken eher rollend, sonor und weich. Auf der anderen Seite bleibt auch ein "Michelle" noch stilistisch im Rahmen des Albums, musikalische Ausflüge, Zitate und Experimente unterbleiben weitgehend.

Dass solchermaßen die Kreativität der Vier dem Ganzen untergeordnet bleibt, macht dieses Album zu etwas Besonderem. Es ist sehr schön "am Stück" zu hören, man wird nicht in Versuchung kommen, einzelne Tracks zu überspringen oder an der Lautstärke herumzufummeln.

Wie schon in anderen Rezensionen betont worden ist, gilt die Einheitlichkeit auch für die Qualität der Stücke - auf sehr hohem Niveau, aber ohne die Extravaganzen der späteren Produktionen, insbesondere auch ohne große Orchestrierung. Viele "Rubber Soul"-Titel gehören wegen ihrer Spielbarkeit auch zum regelmäßigen Live-Repertoire der diversen Beatles-Bands.

Rubber Soul liefert sozusagen das, womit die Beatles - vor allem auch auf der Bühne - groß geworden sind, in höchster Reife. Das gilt auch für den Sound, der heute noch absolut modern klingt und die Anfänge meilenweit hinter sich gelassen hat.

jury 5* A0158 8.8.2010e 7 A
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43 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Auf der ersten Best-of der Beatles ("rotes Album", 1962-'66) stammen sechs von 26 Songs = fast ein Viertel (!) von Rubber Soul - Das allein scheint schon Argument genug für die Anschaffung der Platte.
Aber der fast zwingende Eindruck, es handle sich um ein typisches Hit-Album (die bekanntermaßen oft genug mit sog. "Fillern" auf LP-Länge aufgemotzt werden!), trügt gewaltig: Vielmehr drückt sich in Rubber Soul der einschneidende Wandel der Fabs von der Schlager-Maschine zur ehrgeizigen Avantgarde einer Bewegung aus, welche in sog. „Popmusik" mehr sah als eine Unterhaltungbranche für die protestierende jugendliche Subkultur.
Wie sie das gemacht haben? Nun ja, zunächst war eben das Albumkonzept ein vollkommen neues - weg von der üblichen Schlager+Füller+Covers-Maxime (Rubber Soul ist die erste Beatlesscheibe ohne Fremdkompositionen!) hin zu einer stimmigen Kollektion von Aufnahmen; Beach Boy Brian Wilson hat über Rubber Soul gesagt: Es „erschien mir wie eine Sammlung von Folk-Songs, die irgendwie alle miteinander zusammenhingen."
Außerdem strotzt die LP geradezu vor Experimentalgeist. „Drive my Car" entwickelt genauso wie „The Word" unglaubliche Dynamik aus einer Melodie heraus, die nie mehr als zwei Halbtonschritte umfasst - Soul pur! Die elektrischen Gitarren werden immer zurückhaltender, der rockige „Wall of Sound" (für den fünf Jahre später Phil Spector erst richtig bekannt wurde) immer transparenter, es war ja die Hochzeit des Folkrock - zugleich aber etablierten die Beatles mit „Norwegian Wood" die indische Sitar und in Harrisons packendem „Think for yourself" den Verzerrer! Besonders aber fällt - auch aus heutiger Sicht noch - der bewusste Einsatz von Perkussionsinstrumenten über das konventionelle Drum-Set hinaus auf - von Marimbas über Bongos bis zum heute alltäglichen Tamburin. Allerdings treten diese Produktionsdetails nie - anders etwa auf dem zweiten, ganz andersgearteten Meisterwerk der Liverpooler, Sgt. Pepper's - vor die Songs und störten womöglich deren Brillanz, im Gegenteil: Zuvorderst ist die fünfte Beatles-LP immer Songalbum und „Liederbuch".
Typisch ist denn bei all dem Innovationspotential auch, dass Rubber Soul von der damaligen Plattenkritik eher verhalten aufgenommen wurde: „The new Beatles fourteen-track album (...) is not their best at first hearing. (...) It isn't apparently filled with Lennon-McCartney classics", schrieb z.B. der Melody Maker. Und wie falsch er damit lag! Dieses erste LP-Zeugnis der Beatles vom Zenit ihres Schaffens war vielmehr gespickt mit den allerfeinsten Liedern, die bis dato ihrer Feder entsprungen waren - George Harrison's famose Tunes miteingeschlossen. Aber gerade John Lennon's Beitrag als Songwriter stellt alles in den Schatten, was er bis hierher geleistet hatte und auch alles, was noch folgen sollte; „Norwegian Wood" ist genialer Chanson, „Girl" bezaubert als Minneklage im Beat-Format, „Run for your Life" ist der beste und coolste Beschluss eines Beatles-Albums überhaupt (weil - im Gegensatz z.B. zu „Tomorrow never knows" - auch hörbar!), vor allem aber „In my Life" lässt einen nicht mehr los: Das schönste und songtechnisch elaborierteste Stück, das John je geschrieben hat. So ist denn Rubber Soul auch ein bisschen so was wie sein Vermächtnis aus der Beatles-Ära. (Jedenfalls für mich!)
Aber auch die McCartney-Teile sind nicht von Pappe - im Gegenteil! „Michelle" (gewissermaßen Schubert mit Blues!) ist sicher am bekanntesten, aber der wahre Geniestreich ist „You won't see me" - vielleicht sogar das beste Stück des Albums! Ich weiß nicht, warum dieses ergreifende, bewegende, zutiefst berührende Harmonie-Juwel in Best-of-Listen nie berücksichtigt wird. Dasselbe könnte man auch von „I'm looking through you" sagen: Das ist schlicht und einfach vollendeter Power-Pop mit Hirn und Herz!
Insgesamt ist Rubber Soul die reifste und ausgeglichenste, geschlossenste, einfach stimmungsvollste Platte der Beatles - vergleichbar hierin höchstens mit Abbey Road (v.a. dessen zweiter Seite), allerdings mit dem Unterschied, dass auf der letztgenannten Scheibe nur Harrison den allerhöchsten Gipfel der Kunst, Lieder zu schreiben, erreicht hat. Dafür fehlt natürlich ein wenig die Melancholie des Wissens, dass mit Abbey Road endgültig zu Ende gegangen ist, was mit Rubber Soul ja eben erst begonnen hatte!
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Eher für Beatles- Verhältnisse durchschnittliches...
"Rubber Soul" scheint mir eine eher durchschnittliche Beatles- CD zu sein. Es gibt kaum die großen Knaller auf der Platte; andererseits haben da einige durchaus... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Ingmar veröffentlicht
Das "Pot-Album"
Mit "Rubber Soul" gelang den Beatles 1965 der Übergang von der Pubertät zur Adoleszenz. (Der Albumtitel, ein Wortspiel um Gummi-Sohle/Gummi-Seele, entsprang dem Begriff... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Toby Tambourine veröffentlicht
Das Ende der Beatles-Pubertät. Oder ihr Anfang...
Zwar hatten die Fab Four mit Vorgängerwerken wie "A Hard Day's Night" und vor allem auch "Help" schon ansatzweise so etwas wie "Konzeptalben" geschaffen, doch erst RUBBER SOUL... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Michael Krautschneider veröffentlicht
Großes Album - schlechtes Remaster
Der Sound an sich mag toll remastered sein - aber muss man sich dabei immer noch an dieses PingPong-Stereo halten? Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von S. Jochum veröffentlicht
Klassiker lebendig erhalten
Das Album macht schon mal rein optisch Pluspunkte. Ein Booklet ist dabei, das Papp-Sleeve ist auf Hochglanz poliert und dreiteilig, wenn man es aufklappt - wobei ein schönes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. November 2009 von Jannik Thiele
Es lohnt sich...
Eigentlich waren die Produktionen von George Martin zu ihrer Zeit schon eine saubere Sache. Ich war gespannt, was 8 Tontechniker in 4 Jahren Arbeit schaffen würden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Eric Ying
Remastered - und es lohnt sich!
Sehr gutes Remaster, es gesellt sich in die Riege der besseren der Remaster-Alben, u.a. zusammen mit Abbey Road und dem White Album. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2009 von Sjard Seliger
Not my favourite Beatles record!
Sakrileg!, werden einige gleich schreien, denn ich, obgleich Beatles-Fan (aber auch Stones-; Kinks-, Move-, Who-, Dylan-, Young-, Yes- Genesis-, King Crimson-,Pink Fkoyd-... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2009 von Polter, Rainer
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Klanglich macht die "Remastered Version" von Rubber Soul einen klaren Schritt nach vorne. Daher ist für Fans der Kauf fast schon Pflicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. September 2009 von pilates-powers.de
Rubber Soul ist einfach klasse
Wenn man jemandem von Rubber Soul erzählt, kennen es nur Beatles-Fans. es sind auch viele (für mich) unbekannte Stücke darauf, die jedoch sehr gut sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2009 von Sebastian Loth
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