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Rubber Soul

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Produktinformation

  • Audio CD (30. April 1987)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Apple (Beatles) (EMI)
  • ASIN: B000002UAO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.040 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Drive My Car
2. Norwegian Wood
3. You Won't See Me
4. Nowhere Man
5. Think For Yourself
6. The Word
7. Michelle
8. What Goes On
9. Girl
10. I'm Looking Trough You
11. In My Life
12. Wait
13. If I Needed Someone
14. Run For Your Life

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

THE BEATLES Rubber Soul (1987 UK issue 14-track stereo CD issue of the classic 1965 album picture sleeve CDP7464402)

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Stufen Sie es ein, wo Sie wollen, aber das Album Rubber Soul stellt unbestritten einen Wendepunkt im vielfältigen Werk der Vier dar, egal wo oder unter welchen Umständen Sie die Platte das erste Mal gehört haben. Rubber Soul gibt es übrigens in zwei Versionen: einer U. S.-amerikanischen und einer englischen Version. Erstere erschien in veränderter, verwässerter Form und enthielt nur zwölf statt der vierzehn Songs des Originals; wohl um dem damals populären Dylan/Byrds-Folkrock Konkurrenz bieten zu können und auch noch etwas Extrakohle aus dem Parlophone-Katalog zu pressen. Die hier erhältliche, ursprüngliche britische Version weist erhebliche Unterschiede auf, ist sie doch weitaus dynamischer und abgerundeter. Bei vielen Klassikern, z. B. "Drive My Car" und "Nowhere Man" (beide auf der U. S. Version nicht enthalten!), findet eine Verschmelzung zwischen der ansteckenden Unbeschwertheit früherer Beatles-Songs und der beginnenden Studiotüftelei statt. Einen Song wie "The Word" kann man durchaus als früh-psychedelischen Warnschuß ansehen, wohingegen "Norwegian Wood" oder "Girl", das am allerletzten Tag der Studio-Sessions geschrieben wurde, eine eindeutige Wende in Lennons Oeuvre einläuteten. Auch Harrison leistet seinen Beitrag mit seiner 12-saitigen Rickenbacker und dem Byrds-haften "If I Needed Someone". --Don Harrison

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sjard Seliger VINE-PRODUKTTESTER am 1. Oktober 2009
Format: Audio CD
Sehr gutes Remaster, es gesellt sich in die Riege der besseren der Remaster-Alben, u.a. zusammen mit Abbey Road und dem White Album.
Die Songs strahlen in neuem Glanz, der Sound klingt klarer, frischer, druckvoller und einfach echter. Da merkt man, dass die Remasterherren Steve Rooke und Guy Massey mit voller Hingabe zur Musik gearbeitet haben.
Eine liebevolle Aufmachung der CD selber und eine Mini-Doku für den Rechner zu Hause machen die Sache noch lohnenswerter, als sie es eh schon ist...bei dieser zeitlosen, kultigen und tollen Musik sowieso.
Absolute Kaufempfehlung!!!
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50 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 29. Oktober 2000
Format: Audio CD
Rubber Soul war definitv das Ende der naiven Phase der Beatles, in der sie sich einfach mit ihren Gitarren hinhockten und ein Album aufnahmen. Es ist das letzte Album, auf dem die Gitarren dominieren, es ist das erste, auf dem der Sound so rund und fett ist, daß man Ringo förmlich trommeln sieht, es ist das letzte, das Lennon und McCartney als schöpferische Einheit präsentiert, das erste, bei dem George Martin am Speedregler der Bandmaschine spielte, sei es, um McCartney bei seinem Solo auf 'Drive My Car' zu helfen oder dem Piano auf 'In My Life' einen barocken Klang zu geben. Alle vier Beatles stießen neue Türen auf: Lennon schrieb mit 'Nowhere Man' seinen ersten bekenntnishaften Text, von dem die Öffentlichkeit auch Notiz nahm - diese Experimente waren z. B. in 'Help' oder 'I'm A Loser' noch gescheitert.McCartney packte seinen neuen Rickenbacker-Bass aus und revolutionierte das Baßspiel mit gegenläufigen Melodien bei 'Michelle' und Distortion bei 'Think For Yourself'. Harrison löst mit der Verwendung der indischen Sitar eine Initialzündung in der Popmusik aus - fortan gibt es keine Limitierung mehr auf zwei Gitarren und Bass, alles ist nun möglich. Ringo Starr taucht zum erstenmal als Mitkomponist auf und bedient sogar stellenweise die Orgel, in 'You Won't See Me' bekommt er eine zweite Spur nur für seine Hi-Hat. Auch kompositorisch liefert die Band eine ganze Reihe von Gassenhauern ab, das gern genommene 'Drive My Car' mit schneidendem Soulgesang, 'Norwegian Wood' als Folkpopohrwurm, das bereits erwähnte 'Nowhere Man', dessen Sound und Arrangement die Byrds kurze Zeit später in 'My Back Pages' kopierten.Lesen Sie weiter... ›
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47 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 20. Mai 2005
Format: Audio CD
Auf der ersten Best-of der Beatles ("rotes Album", 1962-'66) stammen sechs von 26 Songs = fast ein Viertel (!) von Rubber Soul - Das allein scheint schon Argument genug für die Anschaffung der Platte.
Aber der fast zwingende Eindruck, es handle sich um ein typisches Hit-Album (die bekanntermaßen oft genug mit sog. "Fillern" auf LP-Länge aufgemotzt werden!), trügt gewaltig: Vielmehr drückt sich in Rubber Soul der einschneidende Wandel der Fabs von der Schlager-Maschine zur ehrgeizigen Avantgarde einer Bewegung aus, welche in sog. „Popmusik" mehr sah als eine Unterhaltungbranche für die protestierende jugendliche Subkultur.
Wie sie das gemacht haben? Nun ja, zunächst war eben das Albumkonzept ein vollkommen neues - weg von der üblichen Schlager+Füller+Covers-Maxime (Rubber Soul ist die erste Beatlesscheibe ohne Fremdkompositionen!) hin zu einer stimmigen Kollektion von Aufnahmen; Beach Boy Brian Wilson hat über Rubber Soul gesagt: Es „erschien mir wie eine Sammlung von Folk-Songs, die irgendwie alle miteinander zusammenhingen."
Außerdem strotzt die LP geradezu vor Experimentalgeist. „Drive my Car" entwickelt genauso wie „The Word" unglaubliche Dynamik aus einer Melodie heraus, die nie mehr als zwei Halbtonschritte umfasst - Soul pur! Die elektrischen Gitarren werden immer zurückhaltender, der rockige „Wall of Sound" (für den fünf Jahre später Phil Spector erst richtig bekannt wurde) immer transparenter, es war ja die Hochzeit des Folkrock - zugleich aber etablierten die Beatles mit „Norwegian Wood" die indische Sitar und in Harrisons packendem „Think for yourself" den Verzerrer!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Krautschneider am 14. März 2011
Format: Audio CD
Zwar hatten die Fab Four mit Vorgängerwerken wie "A Hard Day's Night" und vor allem auch "Help" schon ansatzweise so etwas wie "Konzeptalben" geschaffen, doch erst RUBBER SOUL sollte DEN (ersten) markanten Wendepunkt in der Chronologie der Beatles markieren.

Das Album ist insgesamt tatsächlich "stimmiger" und in sich geschlossener als alles andere, was man bis dato gewohnt war (abgesehen von klassischer Musik und den alten Bluesgrößen vielleicht). Im Bereich "Pop/Rock-Musik" waren die Beatles wieder einmal die ersten, die eine gewagte Idee erfolgreich in die Tat umsetzen sollten (wie so oft).

RUBBER SOUL muss wirklich eine kleine Revolution am damaligen Musikmarkt gewesen sein, stand doch anno 1965 noch eher das Produzieren und Verkaufen von Singles im Vordergrund. Von nun an sollte sich dies aber ändern...

Die Platte als einzelne - so sehr sie auch neuartig und einflussreich gewesen sein mag - halte ich jedoch nicht für die größte Leistung der Beatles. Irgendwie betrachte ich RUBBER SOUL auch eher als Teil einer "Umsturz-Triologie" - bestehend aus eben RUBBER SOUL, REVOLVER und SGT. PEPPERS, - die eine nachhaltige Veränderung der Musiklandschaft im Bereich Pop/Rock bewirken sollte, denn als einzelnen Meilenstein. Kurz: Für mich gehören die drei oben genannten Alben aus der Dekade (1965-1967) irgendwie zusammen, auch wenn jedes Album für sich freilich als abgeschlossen und vollendet bezeichnet werden kann...

Meine persönlichen Lieblinge auf der Scheibe sind das hübsche "Drive My Car" sowie "Norwegian Wood" und "In My Life", das meiner Meinung nach den Höhepunkt von RUBBER SOUL markiert.
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