oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
Rubber [Blu-ray]
 
Mehr Bilder ansehen
 

Rubber [Blu-ray]

Daniel Quinn , Stephen Spinella , Quentin Dupieux    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Vorbesteller-Preisgarantie Weitere Informationen.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Dieser Artikel wird am 21. September 2012 erscheinen.
Bestellen Sie jetzt
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Four Lions [Blu-ray] EUR 9,95

Rubber [Blu-ray] + Four Lions [Blu-ray]
Preis für beide: EUR 27,94

Einer der beiden Artikel ist schneller versandfertig. Details anzeigen

  • Dieser Artikel: Rubber [Blu-ray]

    Dieser Artikel wird am 21. September 2012 erscheinen.
    Bestellen Sie jetzt
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Four Lions [Blu-ray]

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Daniel Quinn, Stephen Spinella, James Parks, Roxane Mesquida, Haley Ramm
  • Regisseur(e): Quentin Dupieux
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Capelight ( Alive AG)
  • Erscheinungstermin: 21. September 2012
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 84 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004FJQC04
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 88.865 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Covergestaltung und Inhaltsangabe sagen auf den ersten Blick: Finger weg, billiger Trash. Wäre da nicht ein begeistertes Publikum auf dem Fantasy Filmfest, das aufhorchen läßt. Rubber ist kein großartiger Film, aber er hat etwas, was andere nicht haben: Er ist originell. Schwachsinn in Reinkultur, denn hier wurde scheinbar aufs Blaue hinaus gedreht und erst am Ende wurde die Story anhand des Bildmaterials kreiert. Rubber folgt keiner klaren Struktur, er unterhält durch den faselnden Sheriff Chudd, er persifliert im weiten Sinn Hollywoods Allmacht durch die Integration der Zuschauer in den Film selbst, die sich gelangweilt mit Ferngläsern in die Wüste setzen und dem Treiben zuschauen, bevor sie bis auf eine Ausnahme an vergiftetem Truthahn krepieren. Eine ehrliche Benotung ist hier schwer und am ehesten erinnert Rubber an die gute alte Killertomate in den späten Siebzigern. Aber selbst der Film hatte eine nachvollziehbarere Handlung.

Moviemans Kommentar zur DVD: Das hell abgestimmte Wüstenbild ist stets sehr kontrastreich und farbstark. Die Schärfe ist in Ordnung und zeigt kleine Details an Sheriff Chudds pockennarbigem Gesicht mit großer Akkuratesse. Helle Hintergründe wie der blaue Himmel (43.00) werden nahezu ohne Grieseln oder gar Artefakten wiedergegeben. Akustisch ist Rubber recht direkt, und gerade in Closeups des Reifens wird das leise Knirschen des Sandes beim Rollen sehr real absolviert. Knallende Revolerschüsse (45.50) krachen mit Druck aus den Lautsprechern. Der vorderlastige Eindruck ist akzeptabel, es gibt auch einige nette Surroundeffekte. Der englische Originalton hat nicht ganz die Luftigkeit der deutschen Synchronfassung. Vor allem die echte Stimme des Sheriffs klingt deutlich dumpfer, als die Synchronstimme auf Deutsch. Als Bonus gibt es 4 Interviews, unter anderem ein 8-minütiges mit dem französischen Regisseur, das von einer männlichen Sexpuppe geführt wird. Antworten werden da schon mal rückwärts und mit gespiegelten Untertiteln wiedergegeben, was schon tief blicken läßt.   --movieman.de

Kurzbeschreibung

Robert wäre ein ganz normaler Reifen und würde sich nicht von seinen "Artgenossen" unterscheiden, wenn er nicht allein in der Wüste rumrollen würde und es zudem auf Mensch und Tier abgesehen hätte. Im blutigen Sinne, er hat telepathische Kräfte. Leichen pflastern seinen Weg. Nur einer kann ihn stoppen: Lieutenant Chad. Aber der hat schon mit einem Plüschkrokodil zu kämpfen. Das alles ist wenig erfreulich aber scheiße komisch!

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hoffmann TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
"Rubber" ist ein durch und durch absurdes, extrem eigenwilliges und an Prätensiösität grenzendes Experimental-Filmkunstwerk. Bei der durchaus einzigartigen und originellen Ausgangslage eines telepathischen Reifens Killerreifens, der durch die Gegend rollt und Köpfe (und Tiere) zum Platzen bringt, würde man eigentlich ein amüsantes B-Movie erwarten, etwa im Stil der Killertomaten. Doch der französische Regisseur und Musiker (siehe der legendäre "Flat Beat") Quentin Dupieux hat das nur teilweise im Sinn.

Dupieuxs Film soll scheinbar keinen Spaß machen. Er bietet eine Art Reflektion auf B-Movies und Filme im Allgemeinen, bei denen Dinge ohnen bestimmten Grund passieren. Außerdem kommentiert er noch die Beziehung des Publikums zu Films.

Der Film beginnt mit der Hauptfigur Sheriff Chad (Stephen Spinella), der mitten in der Wüste (der Hauptschauplatz des Films) aus dem Auto steigt und direkt zum Publikum spricht. Auf dieser Meta-Ebene stellt er Fragen, warum etwa E.T. in Steven Spielbergs Films braun ist und beantwortet alles mit "Kein Grund". Er vollendet seinen Vortrag mit der Anweisung, dass dieser Film eine Hommage an "Kein Grund" ist. Dann sehen wir, dass er zu einem tatsächlich im Film anwesenden Publikum spricht, das dann mit Ferngläsern (cooles Bild) ausgestattet wird und fortwährend die "Handlung" kommentieren und darauf reagieren.

Der Anfang funktioniert, das ist amüsant, clever und ironisch. Auch das "Erwachen" des Reifens in der Wüste ist sehr gut gelungen, als Zuschauer ist man hier definitiv gefesselt. Der Reifen wurde ferngesteuert und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen, niemals stellt man die Illusion in Frage. Auch die Splattereffekte sind hervorragend und sehen verdammt realistisch aus.

Doch leider baut der Film nicht die geringste Spannung auf. Das "Heranschleichen" an die Opfer und der Abschluss seiner Mordlust wird irgendwann sehr eintönig. Dann gibt es ein junges Mädchen (Roxane Mesquida), die durch die Wüste fährt und die es dem Reifen ganz besonders angetan hat. Ein weiterer Charakter ist der im Abspann betitelte "Accountant" (Jack Plotnick), der sich um die Zuschauer im Film ganz speziell kümmert.

Als Film funktioniert "Rubber" leider nicht. Man spürt dem Werk konstant an, wie überzeugt Dupieux von seiner Idee ist, wie clever er das Konzept findet. Ihm gelingt es durchaus, dass der Zuschauer sich selbst in Bezug auf Sehgewohnheiten hinterfragt, dass er irgendwann von dem Film genervt ist, scheint sogar Teil des Plans zu sein.

Jedoch ist der "Rubber" ausgezeichnet gefilmt. Die Bilder stammen von einer Canon 5D und sind kristallklar, besonders gut kommt das auf der Blu-Ray zur Geltung. Dupieux hat außerdem ein hervorragendes Gsepür für Bildgestaltung, somit sieht der Streifen wirklich toll aus und wirkt definitiv nicht wie eine Billigproduktion, sondern auf technischer Ebene sehr hochwertig. Auch Dupieux Musik funktioniert, wenig überraschend, sehr gut, dasselbe gelingt für die Soundgestaltung allgemein.

Die Darsteller, die man fast alle schon mal in größeren Filmen gesehen hat, machen ihre Sache eigentlich durchweg gut, jedoch tritt ihre Leistung bei dem Konzept des Films etwas in den Hintergrund. Besonders überzeugt jedoch Hauptdarsteller Spinella.

Der Film ist somit eine ganz eigenständige Kreation, sicherlich interessant, originell, kreativ und technisch hochwertig umgesetzt, doch er ist einfach zu besessen von seinen eigenen Ideen, die einfach nicht so rüber kommen, wie man sich das erhofft hätte. Wer gar nicht auf solche Skurrilitäten steht, wird sicherlich von "Rubber" schreiend davon rennen und auch sehr aufgeschlossene Zuschauer müssen hierfür vielleicht noch etwas aufgeschlossener sein.

Das Mediabook von Capelight Pictures ist jedenfalls wie gewohnt enorm liebevoll und sehr ansehnlich gestaltet. Auf dem Cover liegt nur ein abnehmbares Titelblatt, darunter befindet sich dann das Cover ohne FSK-Flatsche. In der Mitte des Mediabooks befindet sich dann ein mehrseitiges Heft mit aufschlussreichen Interviews, eins mit Dupieux selbst, eins mit den Produzenten Julien Berland und Gregory Bernard. Dazu gibt es noch den Soundtrack, der 15 Tracks enthält. Außerdem gibt es zu der Blu-Ray noch die DVD oben drauf. Bild- und Tonqualität sind ebenfalls erstklassig. Die Extras sind eher rar: Es gibt Interviews mit Dupieux (ca. 8 Minuten, nervigerweise teilweise rückwärts inkl. Untertitel), Stephen Spinella (ca. 6 Minuten), Roxane Mesquida (ca. 4 Minuten) und Jack Plotnick (ca. 9 Minuten).
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
BLU-RAY / DVD:

Insbesondere die Blu-ray, aber auch die DVD (gemäss der vorliegenden Auflösung) kommt mit sehr detailreichem und klarem Bild welches jedes Sandkorn in der Wüste einzeln erkennbar macht. Soundmässig wird eine gute Anlage sehr durch die subsonic Bässe am Anfang ausgereizt, gegen Ende kommen die Elektrobeats auch sehr gut rüber.

Laufzeit: 78:53 Min. (74:39 Min. o. A.)
Verpackung: Keep Case (Amaray)
Bildformat: 1,78:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 5.1),Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch

Extras:
- Interviews mit:
* Quentin Dupieux - Drehbuch und Regie (8:31 Min.)
* Stephen Spinella - "Lieutenant Chad" (4:07 Min.)
* Roxane Mesquida - "Sheila" (3:27 Min.)
* Jack Plotnick - "Buchhalter" (8:47 Min.)

- Teaser (0:25 Min.)
- Trailer (1:08 Min.)

- Filmtipps:
* Four Lion (2:02 Min.)
* Infestation (1:54 Min.)
* Enter the Void (1:31 Min.)
* Dobermann (1:36 Min.)

FILM:

Der sicherlich unbekannte Regisseur Quentin Dupieux legt mit RUBBER ein nachhaltiges Bekenntnis zum Nihilismus ab. Der Killer-Reifen Robert versteht es durch Telepathie/Telekinese und Konzentration zunächst Vögel und Kaninchen, später dann eine ganze Reihe von Menschschädeln platzen zu lassen. Er verliebt sich sogar in ein Mädchen und zu seinen Hobbies gehört es Autorennen zu sehen.

Und das ist noch längst nicht alles im Kuriositäten Kabinett.. Das ganze wird dann noch sozusagen auf einer Meta-Ebene durch ein Publikum mit Ferngläsern gesehen die nach und nach vergiftet werden. Der Film wird die Gemeinde der Seher ganz klar in beigeisterte Unterstützer und Verachtende mit abgrundtiefer Ablehnung spalten. Ich selbst bewundere den Film für seine Konsequenz und Grundidee, in der tatsächlichen Darbietung sehe ich doch leider eine Reihe von Schwächen.

Der Film beginnt ganz stark in der ungewöhnlichen Weise in Form eines skurrilen und coolen Polizisten den Zuschauer direkt anzusprechen und den Begriff der "Willkür" ausführlich anhand von Beispielen der Film-Historie zu erklären. Das ist sehr erfrischend und lustig und bald wird auch der Reifen selbst erweckt und er dreht seine Kreise und beginnt seine Reise im Kontext der oben genannten Aktivitäten. Dabei sieht man ihn einfach gefühlte minutenlang rollen und in seiner speziellen denken und die Welt beobachten.

Der Film besticht durch seine Konsequenz in dieser minimalistischen Umsetzung seiner Story ohne auch nur den geringsten Versuch durch weitere kreative Ansätze oder Story-Twists noch weiter zu fesseln. Dies ist gleichzeitig die Schwäche des Films, der durch die teils langen und einförmig gestalteten Szenen auch wirklich hartgesottene Seher früher oder später langweilt. Die ewig gleichen Szenen bei denen die Köpfe der Menschen in jedesmal der gleichen Weise platzen sind auch nach 2-3 mal einfach nur langweilig. Die Gore-Szenen sind allerdings hochwertig gestaltet.

RUBBER macht nochmal Punkte gut als die verfolgenden Polizisten Robert eine Falle mit einer Bombe stellen und durch aberwitzige Dialoge versucht wird ihn zu provozieren. Dies ist stets begleitet von der Meta-Ebene der Ironie der Seher die sich auch immer wieder - auch für den Zuschauer - nach dem Sinn des Gesehenen fragen. Der Ton bzw. die Sounduntermalung ist übrigens sehr positiv, im 2. Teil des Films denkt man Elektro-Heroes a la "Daft Punk" persönlich würden auf der Kinobühne stehen so phett sind die Bässe und Beats.

Der Abspann fällt leider total ab und man muss Minuspunkte verteilen, da er fast nur Szenen aus dem Film wiederholt, nette take-outs wären besser gewesen, und sogar nochmal den gesamten - an sich sehr guten - Monolog vom Anfang wiederholt und diesen durch diese stumpfe Wiederholung dadurch deutlich abschwächt. All die gennanten Schwächen lassen mich auch als Liebhaber der krudesten und sinnlosesten Filmwerke aller Art hier nur eine durchschnittliche Wertung geben. Der Film hätte als Kurzfilm genug Power gehabt um zu begeistern, hier wurde aber leider eine Reihe von netten Ideen auf ca. 85 min. aufgeblasen ohne tatsächlich hierfür das Potential zu haben.

3/5 Sternen
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von B. Pilzer
Format:Blu-ray
'Rubber' ist einer dieser Filme, die man entweder liebt oder hasst ' ich mag ihn sehr. Das hat nichts damit zu tun, dass der Regisseur Quentin Dupieux international unter dem Namen 'Mr Oizo' als DJ und Produzent bekannt ist, und ich bei seinen Sets schon sehr viel Spaß hatte; solche Leute gibt es ja, die jeden Unsinn gut finden, nur, weil sie den Kopf dahinter mögen.
'Rubber' ist Unsinn. Doch geplanter.

Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung, ein Monolog, der über die 'Willkür' in Filmen (und eigentlich auch im Leben) philosophiert, und das ist 'Rubber' in weiten Teilen. Alles geschieht willkürlich. Alles? Nein. Eben nicht. Und genau darüber macht sich schon der Monolog lustig, denn nicht Alles, was der Sheriff da aufzählt, geschah wirklich willkürlich. So hat der Film in der Willkür selbst durchaus einigermaßen logische Handlungsstränge. Ansonsten würde gar keine Geschichte erzählt werden.

Die Geschichte ist die eines Autoreifens, der zum Leben erwacht. Zu dem hat er telekinetische Kräfte, mit denen er mordet ' aber nicht willkürlich ;) Verfolgt wird die Handlung von Zuschauern, die über Ferngläser dem Reifen bei seinem Treiben zusehen. Auch, wie der Reifen sich verliebt'

Das klingt Alles sehr abgefahren, doch bei genauerer Betrachtung spielt Dupieux mit dem Horrorgenre, den dort sind solche Verrücktheiten (vlt nicht ganz so überzeichnet) Normalität. Aber der Film ist nicht nur eine Hommage an Horrorfilme, sondern er spielt auch mit dem Zuschauer. Wo beginnt Voyeurismus? Und passieren Dinge noch, wenn man nicht hinsieht? Was ist Inszenierung, und was Realität? Ist der Zuschauer sogar hinderlich für die Handlung? Oder nur ein überschätztes Detail?
Da spitzelt schon der Humor heraus, den der Film auf jeden Fall besitzt (und damit wird leider sehr schlecht auf der Hülle geworben) und ihn an der eine oder andere Stelle sogar rettet; denn etwas dröge kommt die eine oder andere Szene schon daher ' wenn man sich nicht wirklich in den Reifen hineinfühlen kann.
DAS aber, kann man sehr gut. Ich kann nur sagen: 'Respekt', denn Gefühle für einen Reifen zu entwickeln (oder 'seine' nachvollziehen zu können), das muss man als Regisseur erst einmal hinbekommen.
Zurück zum Zuschaueraspekt: Immer wieder sieht man den Figuren über die Schulter, oder beobachtet sie selbst dabei, wie sie etwas ansehen ' auch wenn man selbst es gar nicht sieht. Es ist ein Spiel mit der Perspektive und den Erwartungshaltungen, was eigentlich wieder sehr David Lynch like ist: Der Film baut sich im Endeffekt erst im Kopf des Zuschauers richtig zusammen. Und wir wissen ja: Jeder hat seine eigene Realität.

Die Schauspieler sind sehr überzeugend und als Zuschauer kann man wirklich froh sein, dass keine 'großen Namen' für das Projekt verpflichtet wurden, die irgendeine unbegründete höhere Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Stephen Spinella sollte einen Oscar bekommen und Roxane Mesquida ist ein tolles Eye-Candy (yamm :. ).
'Rubber' ist eine Low-Budget-Produktion, doch das sieht man dem Film nicht an. Die Effekte sind Handgemacht und somit hervorragend (jetzt mal ehrlich: Seit ihr nicht auch genervt von schlechten Computeranimationen und wünscht euch echte Tricks zurück?) und die Bilder sind wirklich beeindruckend und fesselnd ' das Wüstenszenario erinnerte mich an 'Electroma' von Daft Punk; die elektronische Heroen mögen allgemein künstlerische Filme und staubige Bilder. Mir gefällt das.

Der Soundtrack ist nebenbei von (jetzt doch wieder so genannt) Mr. Oizo und Gaspar Auge (der eine Hälfte von 'Justice' ist ' auch beim Label 'Ed Banger' wie der Oizo selbst) und leider nichts Besonderes. Er fällt nicht weiter auf, hier und da hört man siebziger Jahre Einflüsse, aber Electroclash wie wir sie von den Tanzflächen kennen, gibt es kaum ' bezeichnenderweise ist der Track 'Rubber' nicht im Film, obwohl der in der Szene rauf und runter gespielt wurde.

Jeder, der auf den Film nur ein halbes Auge wirft, zuckt vlt nur mit den Achseln und meint: 'Schrott'. Kann ich auch verstehen, doch das sind dann wohl eher solche Menschen, die Blockbuster sehen und kein richtiges Kino (jaha, da kuckt ihr jetzt, doch Blockbusterkino ist leider nur noch Franchise-Scheiß) schätzen.

'Rubber' ist einfach einmal etwas anderes. Ein Film, der keine Antwort liefert und im Prinzip nicht viele Fragen stellt ' doch der Zuschauer beginnt selbst Fragen zu stellen. Auch so etwas mag ich
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
Alle Achtung endlich mal was mit Sinn..
Der Film ist eine Wohltat zum Standard/Fließbandkino. Werke wie die Tranformers Reihe werden gefeiert von den Konsolenkids des Planeten und hier fühlt man sich... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von actic3 veröffentlicht
Danke für diesen Film!!!
Ob ihr es wollt oder nicht, dieser Film ist ein Meisterwerk!

Der gepflegte Filmfan kennt diesen Geheimtipp und weiß ihn zu schätzen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bernstein veröffentlicht
Unterirdisch toller Film
Dieser Film ist wahrlich phenomenal, gigantisch.....nein ich wage es zu sagen '' EPISCH '' ............ schlecht............ Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Radioactiveman veröffentlicht
Dieser Film hat zurecht einen Preis verdient...
... für die größte Langeweile die man je ertragen musste! Dieser Film ist so langweilig, da fehlen einem die Worte. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von L. groß veröffentlicht
Eine gute Idee - die von einem LKW-Reifen überrollt wurde - aber...
Wer - wie ich - einen Film erwirbt, dessen Hauptrolle ein zum Leben erwachter Autoreifen bekleidet, dessen Lebensaufgabe widerum offenbar darin besteht, alles was ihm in den Weg... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Charles the Bookeater veröffentlicht
Nicht mal Trash, nur Rubbish
Tut mir leid, bin wirklich ein Freund des Trash aber dieser Film ist einfach nur schlecht. Für 79 Minuten auch extrem langweilig. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Dieter Berthold Kottnik veröffentlicht
Trash pur als Limited Edition im Mediabook!
Soviel soll verraten werden: ein Autoreifen erwacht zum Leben & mutiert mittels telepathischer Fähigkeiten zum Serienkiller..... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Flugsi veröffentlicht
Rubber
Quentin Dupieux, besser bekannt als Mr. Oizo liefert 10 Jahre nach seinem Erstlingswerk "Nichtfilm"
eine Hommage an diverse Klassiker der Filmgeschichte. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von kaossfreak veröffentlicht
Anspruchsvoller Reifen mit viel Charakter
Was denkt Ihr, wenn Ihr zum ersten mal die Grundstory von Rubber lest?

"Ein Reifen rollt durch Amerika und tötet Menschen mit telekinetischen Fähigkeiten"... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Film-Nerd veröffentlicht
Gib Gummi
(Original Kinoversion 2010)

Der Hauptdarsteller des Filmes "Rubber" ist... ein Autoreifen mit sinistren, nein mörderischen Absichten. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von MissVega veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de