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Rußland: 21 neue Erzähler [Taschenbuch]

Galina Dursthoff
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1. Oktober 2003
Komisch, klug, drastisch, verblüffend: 21 Erzählungen von den spannendsten russischen Autorinnen und Autoren der Gegenwart.

Neben so bekannten Namen wie Ljudmila Ulitzkaja und Vladimir Sorokin werden auch zahlreiche literarische Neuentdeckungen vorgestellt. Fast alle Texte erscheinen hier zum ersten Mal auf deutsch. Vor jeder Erzählung richten die Autoren das Wort direkt an den Leser und stellen sich dem deutschen Publikum vor – unkonventionell, ironisch, originell werden die eigene Person, das Verhältnis zur Literatur oder zum eigenen Land kommentiert.

Wie spannend die russische Literatur der Gegenwart sein kann, macht die enorme Bandbreite der ausgewählten Texte deutlich.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: dtv (1. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423131306
  • ISBN-13: 978-3423131308
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 430.747 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Russland ist in diesem Jahr das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Bei dtv ist u. a. eine Anthologie erschienen, die Gelegenheit gibt, außer bekannten Autorennamen wie Vladimir Sorokin und Ljudmila Ulitzkaja auch neuen zu begegnen…

Bis zum nächsten Nobelpreis ist es für die neue russische Literatur noch weit, doch sie ist auf einem interessanten Weg. Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1992 brachte der Literatur „Fast eine Stunde Null“, wie die Literaturagentin Galina Dursthoff in ihrer Anthologie „Russland – 21 neue Erzähler“ schreibt.

Die junge russische Literaten-Szene hat nicht erst seit der Frankfurter Buchmesse mit Schwerpunkt Russland die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wer einen Überblick gewinnen will, wird mit dieser Anthologie gut bedient: 21 Erzähler werden mit je einer Geschichte vorgestellt. Der perfekte Einstieg in die moderne russische Literatur.

Krud, krass, kess: Hier präsentieren sich die neuen und jungen russischen Stimmen in ihrer ganzen Bandbreite. Ein Standardwerk.

Wenn Sie sich einen Überblick verschaffen wollen über die postsowjetische Literaturszene: Diese Anthologie bietet, Ulitzkaja und 20 andere Autoren, von denen sich jeder vor seiner Erzählung mit einem kleinen Text vorstellt. Lassen Sie sich überzeugen, wie spannend die russische Literatur ist. Die Frankfurter Buchmesse widmet ihre dieses Jahr den Schwerpunkt.

Allesamt sind die Erzähler schelmische Realisten, die mit Witz und Sinn für Tragik schreiben.

Bekannte und durchgesetzte Autoren finden sich hier neben jungen und entdeckenswerten. Komische, witzige, groteske, kluge und verblüffende Erzählungen unter anderem von Irina Deneschkina, Wladimir Sorokin und Ljudmilla Ulitzkaja. Russlands Literaturszene der Gegenwart in einem ausgezeichneten Überblick.

Literatur nicht in erster Linie als ästhetischer Genuss, sondern als Mittel der Verständigung – dieser Erwartung kommt vor allem das Medium der Kurzgeschichte entgegen. Der Deutsche Taschenbuch Verlag hat Erzählungen von 21 russischen Autoren in einem Bändchen zusammengefasst. Manche Texte lesen sich wie Tagebuch-Eintragungen, andere knüpfen ironisch an die schon in historische Distanz gerückte Sowjetzeit an, viele jedenfalls kreisen um Liebe, Erotik, Beziehungskisten – um die Suche nach einem erfüllten Leben in einer Zeit, in der nichts mehr sicher und zugleich vieles möglich zu sein scheint.

Mal sind die Erzählungen komisch, mal klug. Mal geht es um drastische oder gar verblüffende Themen, die zum Nachdenken anregen. Bekannte Autorennamen stehen neben zahlreichen literarischen Neuentdeckungen. Den Erzählungen ist jeweils ein Selbstporträt vorangestellt.

Der Verlag über das Buch

»Russland ist in diesem Jahr das Gastland auf der Frankfurter Buchmesse. Bei dtv ist u. a. eine Anthologie erschienen, die Gelegenheit gibt, außer bekannten Autorennamen wie Vladimir Sorokin und Ljudmila Ulitzkaja auch neuen zu begegnen…« Salzburger Nachrichten

»Bis zum nächsten Nobelpreis ist es für die neue russische Literatur noch weit, doch sie ist auf einem interessanten Weg. Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1992 brachte der Literatur „Fast eine Stunde Null“, wie die Literaturagentin Galina Dursthoff in ihrer Anthologie „Russland – 21 neue Erzähler“ schreibt. « dpa

»Die junge russische Literaten-Szene hat nicht erst seit der Frankfurter Buchmesse mit Schwerpunkt Russland die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Wer einen überblick gewinnen will, wird mit dieser Anthologie gut bedient: 21 Erzähler werden mit je einer Geschichte vorgestellt. Der perfekte Einstieg in die moderne russische Literatur.« Hamburger Morgenpost

»Krud, krass, kess: Hier präsentieren sich die neuen und jungen russischen Stimmen in ihrer ganzen Bandbreite. Ein Standardwerk.« Facts, österreich

»Wenn Sie sich einen überblick verschaffen wollen über die postsowjetische Literaturszene: Diese Anthologie bietet, Ulitzkaja und 20 andere Autoren, von denen sich jeder vor seiner Erzählung mit einem kleinen Text vorstellt. Lassen Sie sich überzeugen, wie spannend die russische Literatur ist. Die Frankfurter Buchmesse widmet ihre dieses Jahr den Schwerpunkt.« Brigitte

»Allesamt sind die Erzähler schelmische Realisten, die mit Witz und Sinn für Tragik schreiben.« Woman

»Bekannte und durchgesetzte Autoren finden sich hier neben jungen und entdeckenswerten. Komische, witzige, groteske, kluge und verblüffende Erzählungen unter anderem von Irina Deneschkina, Wladimir Sorokin und Ljudmilla Ulitzkaja. Russlands Literaturszene der Gegenwart in einem ausgezeichneten überblick.« Focus

»Literatur nicht in erster Linie als ästhetischer Genuss, sondern als Mittel der Verständigung – dieser Erwartung kommt vor allem das Medium der Kurzgeschichte entgegen. Der Deutsche Taschenbuch Verlag hat Erzählungen von 21 russischen Autoren in einem Bändchen zusammengefasst. Manche Texte lesen sich wie Tagebuch-Eintragungen, andere knüpfen ironisch an die schon in historische Distanz gerückte Sowjetzeit an, viele jedenfalls kreisen um Liebe, Erotik, Beziehungskisten – um die Suche nach einem erfüllten Leben in einer Zeit, in der nichts mehr sicher und zugleich vieles möglich zu sein scheint.« Rheinische Post »Mal sind die Erzählungen komisch, mal klug. Mal geht es um drastische oder gar verblüffende Themen, die zum Nachdenken anregen. Bekannte Autorennamen stehen neben zahlreichen literarischen Neuentdeckungen. Den Erzählungen ist jeweils ein Selbstporträt vorangestellt.« Schwarzwälder Bote


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4.0 von 5 Sternen Irritierend lesenswert 10. November 2003
Von Ein Kunde
Ich hatte noch nicht viel mit dem heutigen Russland zu tun. Wohl daher war ich teilweise irritiert über die Puzzlestücke, die sich in diesem Buch zeigten. Zum Teil hat mich die ewige Litanei über das "Wodka-trinken-wie-Wasser" und die ständigen Besoffenen abgestossen. Ist das Leben dort so? Mit Staunen habe ich das zur Kenntnis genommen. Aber es gibt auch andersfarbige Puzzlestückchen: Rührende Szenen der Freundschaft, aber auch Parabeln über das Verzweifeln. Eine anregende Mischung ist gelungen.

Manchmal hätte ich mir statt der teils verschleiernden Selbstbeschreibungen der Autoren, die vor jeder Kurzgeschichte stehen, eher Beschreibungen gewünscht.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ist Rußland wirklich 6. Januar 2004
Von Micelli
Ein schönes Buch - weil es so facettenreich ist. Wahrheitsgetreu oder nicht, die vielgerühmte russische Seele wird hier eingefangen. Es ist dies eine der besten Sammlungen von Kurzgeschichten russischsprachiger Autoren, wenn nicht gar die beste. Ein Überblick über die literarische Szene dieses Landes Anfang des neuen Jahrtausends. Mit Geschichten, die berühren, faszinieren und neugierig auf mehr machen. Weil Sie entweder verdammt gut ausgedacht sind oder weil sie einfach wahr sind. Geschichten, die von Freundschaften erzählen und Leben in all seinen Facetten und in allen Gesellschaftsschichten. Utopien die keine sind, weil Geld alles ermöglicht? Liebe, die wohl ohne Wodka nicht Liebe wäre. Abenteuer die kafkaesk im Kopf stattfinden oder sind sie wirklich? Manchmal so herrlich verrückt, dass man fragen muss: Ist Rußland so? Es ist das Rußland der Schriftsteller die in diesem Buch schreiben - so individuell wie allgemeingültig. Möge der Leser entscheiden. Es lohnt sich.
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4.0 von 5 Sternen eben anders 8. Januar 2010
Ich hatte das Buch von einer russischen Arbeitskollegin empfohlen bekommen. Ich finde es interessant, dass die Teilnehmer an einer anderen Kultur auch anders schreiben - und denken? Jedenfalls finde ich es unglaublich spannend, die einzelnen Geschichten mit der deutschen Denkweise zu vergleichen. Die Russen haben eben auch ganz andere Probleme als wir: da gibt es Kälte und Hunger, soziale Missstände, unter denen wir zum Glück nicht zu leiden haben.
Ich habe daraufhin auch von Irina Deneschkina das Buch "Komm" gelesen, das weit über die hier veröffentlichte Geschichte hinausgeht. Ebenso sehr empfehlenswert!
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