guter Name für den Mann, um den es geht. Dauernd passiert was, wird geraucht, gelaufen, gefahren, Taxi, Auto. Geredet wird in kurzen Sätzen. Renz' Stimmung ist niedergeschlagen. Wehrt er sich? Selten, aber wirkungsvoll. Ich fand am Buch die Handlung gut. Rezensionen, die ich fand, begeisterten sich für die Sprache. Doch Sprache ist doch Werkzeug, Handlungen rüberzubringen, oder Gedanken, ist die Handlung egal? Renz hat einen Plan, es ist nicht seiner, aber er stellt sich nicht quer, stellt sich zur Verfügung. Traut man als Leser Renz zu, dass er seinen Plan durchführt? Traut Renz selbst sich zu, seinen Plan durchzuführen? Renz hat keinen eigenen Ort, der für ihn zur Verfügung steht, kann nicht nachdenken. Man könnte das Ende, in dem der Plan gewendet wird, als glückliches Ende auffassen, aber nach all dem Rauchen, Laufen, Fahren, Planen ist es mehr ein Stillstand so wie eine Stille nach einem Schuss. Umsonst geplant, vielleicht sogar umsonst gelebt, aber wie soll der Mensch sein Schicksal eigentlich beeinflussen? Mit gefällt Renz deshalb, weil er manches an seinem Schicksal hinnimmt, anderes nicht, also keiner ist, der denkt, er müsse immer nur gewinnen oder immer nur verlieren, sondern der die Menschen, die er trifft, von Fall zu Fall zum Freund nimmt oder zum Gegner. Von den Zaimoglus, die ich kenne, der für mich beste.