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Roula Rouge: Roman [Gebundene Ausgabe]

Mathias Nolte
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

26. Februar 2007
Jonathan Schotter hat seine Frau Susanne an einen argentinischen "Dichter und Polospieler" und seinen Job in einer Münchner Werbeagentur, in der er früher ein großer Star war, an einen wesentlich jüngeren Kollegen verloren. Er landet in Berlin und streift als distanzierter Beobachter durch die Stadt; vom Leben erwartet er nicht mehr allzu viel. Da trifft er in der
S-Bahn eine junge Frau, die ihn fasziniert. Als sie ihren Laptop im Zug vergisst, nimmt Jonathan diesen mit nach Hause. Um die Unbekannte kennenzulernen, recherchiert er wie ein Besessener, knackt Codes, liest die E-Mails der geheimnisvollen Frau, die sich "Roula Rouge" nennt. Und dann schafft er es, ein scheinbar zufälliges Treffen zu arrangieren ...

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Deuticke Verlag; Auflage: 2 (26. Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552060537
  • ISBN-13: 978-3552060531
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.443 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Mathias Nolte, geboren 1952 in Reinbek bei Hamburg, arbeitete nach einer Buchhändlerlehre als Journalist (u.a. für Bunte, Forbes, Penthouse, Ambiente, Tango, Die Welt, SonntagsBlick) und lebt heute als freier Autor in Berlin und München. Sein erster Roman, "Großkotz", erschien 1984 bei Diogenes.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Drei

In der Bahn saßen mir zwei Mädchen gegenüber. Sie sprachen von einem Wessi.
»So ein Lackaffe!«, erregte sich eines der Mädchen. »Was bildet der sich
ein? Und wieso lässt du dir das gefallen, Mette? Ich würde den Scheißkerl
fertig machen.«
»Lackaffe«, wiederholte das andere Mädchen und kicherte. »Das Wort hab ich
noch nie gehört.«
»Parfümierte Lackaffen nennt meine Großmutter diese Typen immer.«
Ich war dabei das Netz der Berliner Verkehrsbetriebe im Stadtplan zu
studieren und sah flüchtig auf. Eines der Mädchen trug ein giftgrünes
T-Shirt, auf dem in rosa Schrift Fuck Berlin! leuchtete. Die Freundin tat
so, als herrsche noch tiefster Winter. Sie trug eine schwarze
Persianer-Jacke und eine tief in die Stirn gezogene rosa Pudelmütze ohne
Pudel.
Der Zug verließ die Station Hackescher Markt.
»Genau so ein Arschloch ist mein Vater auch geworden«, sagte Fuck Berlin.
»Ich hab bis heute nicht verstanden, warum du nie versucht hast, ihn zu
finden«, antwortete die Persianerin. Auf der Spitze ihrer Zunge blitzte ein
Piercing auf. »Ich hätte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt.«
Fuck Berlin sah aus dem Fenster und schwieg.
Ich kam mir in meinen Sechshundert-Euro-Schuhen und mit meiner
Hermès-Krawatte voller kleiner Elefanten plötzlich ganz furchtbar vor und
hoffte, dass das Vetiver, das ich mir am Morgen auf meine Brustnarbe
gesprüht hatte, verflogen war.
»Du musst doch neugierig sein?«, sagte die Persianerin. »Wenn ich mir
vorstelle, es wäre mein Vater gewesen – undenkbar … Das ist
doch vollkommen verrückt: Mein Vater macht an meinem fünften Geburtstag
rüber und neunzehn Jahre soll es keine Spur von ihm geben. Das kann doch
nicht sein.«
Die Persianerin knuffte einen Ellenbogen in Fuck Berlins Rippen. »Ich weiß,
dass du nicht über ihn reden willst – trotzdem will ich wissen, warum
du nie versucht hast, ihn zu finden?«
Der Zug fuhr in den Bahnhof Friedrichstraße ein.
»Wer sagt dir, dass ich nie versucht habe, ihn zu finden? Scheißkerl«,
sagte Fuck Berlin.
Und dann: »Scheiße! Mensch, wir müssen raus …«
Die beiden Mädchen sprangen auf und rannten zur Tür. Die
Bahnsteig-Lautsprecher forderten zum Zurücktreten auf. Fuck Berlin stand
schon auf dem Bahnsteig, als die Persianerin eine Tür ins Kreuz bekam.
Ich verrenkte mir den Hals, um die beiden aus dem Fenster zu beobachten.
Die Persianerin hielt sich an ihrer Freundin fest. Ihr Gesicht war
schmerzverzerrt. Da riss sich Fuck Berlin plötzlich von der Persianerin los
und stürmte auf mich zu. Sie schlug zuerst mit einer flachen Hand gegen das
Fenster, hinter dem ich saß. Dann mit beiden Händen. Auf ihrem Gesicht
hatte sich Panik breit gemacht, sie schrie irgendetwas, ich konnte sie
nicht verstehen. Der Zug fuhr an. Fuck Berlin lief neben mir her, erst
langsam, dann immer schneller. Wild gestikulierend deutete sie immer wieder
mit dem Zeigefinger auf mich. Sie schien total verzweifelt. Mit der
Entfernung verloren wir uns aus den Augen. Ich war allein und ratlos. Und
dann fiel mein Blick auf den Platz, auf dem sie gesessen hatte. Und dort
lag er, ganz in die Ecke des Sitzes gedrückt: ein schwarzer Rucksack, kaum
größer als eine Aktentasche.
Ich nahm ihn an mich und legte meine Arme um ihn.
Der Zug fuhr im Lehrter Bahnhof ein. Ich überlegte kurz, ob ich aussteigen
und dort auf das Mädchen warten sollte.
Und wenn es zu verwirrt war, die nächste Bahn zu nehmen?
Ich fuhr weiter, vorbei am Reichstag, in dessen Kuppel Menschen wie Ameisen
herumliefen, vorbei am Kanzleramt mit der Skulptur von Chillida, vorbei an
der Schweizer Botschaft, auf der die Fahne des Landes wehte.
Eine so große Fahne für ein so kleines Land, dachte ich.
Auch an der Station Bellevue stieg ich nicht aus. Ich betrachtete den
Rucksack und entdeckte einen Aufkleber. Unabhängige Republik Usedom. Ich
tastete den Rucksack ab und hatte eine Ahnung. Ich öffnete den Rucksack und
schloss ihn gleich wieder, als hätte ich in ihm eine Million Euro in
kleinen Scheinen entdeckt. Ich hörte mein Herz, der Stier stürmte los.
Im Rucksack lag ein Laptop, genauer gesagt ein iBook der Computerfirma
Apple Macintosh. Apple-Benutzer liebten ihre Computer mehr als ihre Partner
aus Fleisch und Blut. Das war bekannt. Sie vertrauten dem Rechner ihr Leben
an. Sie suchten in ihm Trost, weinten sich vor seiner Screen aus. Ich
konnte ein Lied davon singen. Bevor Susanne von Lilienthal begann, mich zu
hassen, hasste sie meinen Mac. Mein Mac und ich, wir waren seit 1985 ein
Paar. Ich erinnerte mich noch genau an den Tag – ich war damals
junger Texter in einer Zürcher Werbeagentur –, als mein Boss in die
Morgen-Konferenz kam und verkündete: »Unsere Zukunft heißt Apple, Freunde!«
Und dann erklärte der System-Manager der Firma die Vorteile des Mac. Alle
hassten ihn dafür, weil ein neuer Computer und ein neues Computer-System
Lernen bedeutete. Drei Monate später waren wir alle Afficionados. Und die
Buchstaben WYSIWYG hallten wie ein Heil bringender Schlachtruf durch die
Großräume der Agentur.
Wenn einer wusste, wie Fuck Berlin fühlte, als sie verlassen, ohne ihren
Rucksack über der Schulter am Gleis zwei des Bahnhofs Friedrichstraße der
S5 nachstarrte, dann war ich es. Ich zweifelte keine Sekunde, sie war in
jenem Moment der unglücklichste Mensch auf der Welt.
Der Zug fuhr im Bahnhof Zoo ein. Ich steckte den Stadtplan in das
Stalinallee-Buch und das Stalinallee-Buch in die Seitentasche meines Anzugs
und hoffte, dass er nicht zu sehr ausbeulte. Mit dem Rucksack über der
Schulter verließ ich den Zug. Ich wusste, dass sie nicht da sein konnten,
aber ich sah mich auf dem Bahnsteig in alle Richtungen um und hielt
Ausschau nach Fuck Berlin und der Persianerin. In der Bahnhofshalle suchte
ich nach dem Fundbüro. Ein Polizist wies mir den Weg. Dort saß eine alte
Jungfer an einem langen Tisch und las die BZ, auf dem Tisch lagen zwei
abgegriffene Leitz-Ordner.
»Kann ich Ihnen helfen?«, fragte sie, ohne sich von der Zeitung
abzuwenden.
Ich antwortete nicht.
»Entweder Sie haben was verloren, oder Sie haben was gefunden. Oder Sie
sind hier falsch.« Der Blick der alten Jungfer löste sich noch immer nicht
von der Zeitung.
»Ich bin falsch hier«, sagte ich.
Erst jetzt drehte sie sich zu mir um und lächelte. »Sehen Sie, so schnell
werden bei uns die Probleme gelöst.«
Mit dem Rucksack über der Schulter verließ ich den Bahnhof. Es war
inzwischen halb sieben, mein Ausflug in den Osten der Stadt hatte über drei
Stunden gedauert. Im Nachhinein kam mir die Zeit wie zehn Minuten vor. Ich
überlegte, ob ich in meine Pension gehen sollte, um herauszufinden, wem das
iBook gehörte. Ich war mir sicher, ich würde innerhalb von Sekunden Namen,
Adresse und Telefonnummer der Eigentümerin entdecken, sobald ich den Mac
auch nur einen Spalt öffnete. Doch irgendetwas hielt mich davon ab.
Fuck Berlin tat mir leid, und ich fühlte mich ein wenig schäbig. Aber ich
konnte nicht anders.
Vom Bahnhof Zoo ging ich bis zu Beate Uhse, bog dort in die Kantstraße ein
und befand mich wieder auf einigermaßen vertrautem Terrain. Ich lief die
Kant hinunter bis zur Schlüter, bog links in die Schlüter ein, bis ich
wieder auf dem Kudamm war. Während des ganzen Weges schämte ich mich. Immer
wieder stellte ich mir die Frage, wie ich mich an Stelle des Mädchens
fühlen würde. Die Vorstellung, ein Fremder hätte freien Zugriff auf meine
Festplatte …
Das Treiben auf der Straße lenkte mich eine Zeit lang von meiner Beute ab.
Der Kurfürstendamm hatte sich in den letzten Jahren verändert. Saftige
Umsätze schienen nur noch die Kosovo-Albaner mit ihrem Hütchenspiel zu...


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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassiger Unterhaltungsroman 1. Januar 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ein erstklassiger Unterhaltungsroman, den man blind kaufen und mit offenen Augen lesen sollte - nicht nur als Werber, Apple-User, Berliner, Münchner oder sonstiger Großstädter. Manchmal muss man laut lachen, manchmal wird es sentimental und am Ende richtig spannend. Mit Protagonisten und Szenen, die interessant und glaubwürdig geschildert sind. Und wer seine Begeisterung dem Autor anschließend persönlich mitteilen möchte, der besucht dessen Homepage mit der wunderbar einprägsamen Domain web.mac.com/mathias.nolte/Roula_Rouge/Willkommen.html 'und bekommt auf seine E-Mail sogar eine sehr freundliche Antwort. Selbst getestet. Danach dann gleich noch Großkotz verschlingen, Noltes erster Roman aus den goldenen Achtzigern, der unverständlicherweise nur noch gebraucht zu bestellen ist... eines der wenigen Bücher, das ich nach vielen Jahren nochmals gelesen habe, um herauszufinden, warum ich es damals so gut fand. Die Antwort: Weil es einfach ein gutes Buch war und ist. Das gilt auch für den zweiten Roman Roula Rouge. Ganz genau weiß ich das dann ungefähr im Jahr 2028. Bleiben Sie also dran. Oder kaufen Sie jetzt und sofort das zweite Werk von Nolte und verbessern Sie damit zugleich den derzeitigen Verkaufsrang 146.456 oder so auf der amazon Verkaufsliste, den es absolut nicht verdient hat. Kurzum: ein deutscher Autor, der richtig klasse ist, denn man kann ja nicht immer, wenn es unterhaltsam werden soll, amerikanische Autoren wie Jeffrey Deaver lesen - der im Roman übrigens auch vorkommt, aber an dieser Stelle und für dieses Buch jetzt auf eine völlig falsche Spur führt. Darum sofort zurück zum Einstiegssatz dieser Rezension: Ein erstklassiger Unterhaltungsroman, den man blind kaufen und mit offenen Augen lesen sollte - nicht nur als Werber, Apple-User, Berliner, Münchner oder sonstiger Großstädter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach gut 28. Juli 2013
Von K.E.
Format:Taschenbuch
ich habe das Buch für 3 Euro auf dem Flohmarkt gekauft u eine kitschige Liebesgeschichte erwartet.
Dem war nicht so. ich habe die Geschichte des verrückten Schotters als sehr unterhaltsam empfunden. Es ist ein tolles Buch für zwischendurch bei dem man immer wieder schmunzeln muss :-)
das ich auch aus Berlin komme machte das Buch doppelt interessant.
von mir 5 Sterne
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mathias Nolte - Roula Rouge 31. Mai 2009
Von hasewue VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Jonathan Schotter, der Hauptprotagonist und ich - Erzähler von Mathias Noltes Roman "Roula Rouge", ist geschieden, arbeitslos und daraufhin von München nach Berlin umgezogen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Durch Zufall dringt er dort in das Leben von Roula Rouge ein.
Von Anfang an war ich in Mathias Noltes Roman gefangen. Die Sprache und die Handlung wirken sehr real und authentisch, so dass es ein wahres Lesevergnügen für mich war, dieses tolle Buch zu lesen.
Jonathan Schotter und sein exquisiter Geschmack für exklusive Marken waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit ist er mir aber sehr ans Herz gewachsen, genau wie alles andere.
Die Wahl Berlin als Schauplatz zu nehmen fand ich ganz hervorragend, genau wie dessen Umsetzung. Durch die detaillierte Beschreibung bekommt das Ganze nochmals eine eigene, persönlichere Atmosphäre und man glaubt, dass man sich selbst an diesem Ort befindet. Man fühlt sich als ein Teil der Geschichte.
Dennoch gab es einige Ansätze und Andeutungen in der Geschichte um Jonathan Schotter und Roula Rouge, die nicht mehr wirklich aufgegriffen wurden, obwohl sie doch ausbaufähig gewesen wären. Auch ging für mich persönlich zum Ende hin zu schnell und einige interessante Aspekte und Fragen wurden nicht mehr genau geklärt. Einerseits finde ich das sehr schade, andererseits aber auch gut, da man so seine eigenen Schlüsse ziehen kann.
Ich bin sehr froh, dass ich dieses unbeschreiblich großartige Buch gelesen habe. Ich kann zu Recht sagen, dass ich alles an diesem Buch liebe! Die Charaktere, die Idee, die Sprache und die Atmosphäre.
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5.0 von 5 Sternen Danke Herr Nolte! 27. Juli 2014
Format:Kindle Edition
Es war ein sehr spannendes und mitbangendes Leseerlebnis, das Buch fand ich in einer Ferienwohnungsbibliothek. Ohne großen Elan fing ich an zu lesen und war nach wenigen Seiten nicht mehr weg zu bekommen. Sehr empfehlenswert ! Danke dafür M. Nolte!
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Unterhaltungsroman und nichts mehr 26. Oktober 2009
Format:Taschenbuch
Der Icherzähler scheint zunächst eine gelungene satirische Figur zu sein, die in Designerlabels statt Begriffen denkt. Dann merkt man leider, dass der Autor selbst sich mehr für Labels als für Begriffe interessiert. Zum Inhalt: Unser (wohlhabender) Held, 47, verliebt sich in eine 23-jährige. Beunruhigend ist, dass diese sich in feministischen und autonomen Kreisen bewegt. Aber es stellt sich erfreulicherweise heraus, dass dies nur eine vorübergehende Phase gewesen ist, und dass sie gerne die neuste Mode trägt, Kaviar isst, Porsche fährt, und von einem Ehering und wenigstens zwei Babys träumt. Ein gesundes, normales Mädchen also, und alles kommt zum guten Ende. Dass ich nicht kotze!

Das Schreiben ist konventionell. Es wimmelt von Sätzen wie 'Tausend Bilder schossen mir im Zeitraffer durch den Kopf'. Nun gut, es ist nur ein Unterhaltungsroman, aber ich wurde dazu verleitet, mir das Buch zu kaufen, weil auf dem Waschzettel stand: 'Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2007'. Diese Liste muss *meilen*long gewesen sein.
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4.0 von 5 Sternen Ost und West prallen aufeinander
Jonathan Schotter, fast fünfzig, frisch geschieden und arbeitslos und versucht einen Neuanfang in Berlin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. August 2010 von Tigerle
4.0 von 5 Sternen Laptop, Lippenstift, Liebe
Jonathan Schotter ist 47, Anzugträger und neu in Berlin. Seine Frau Susanne von Lilienthal hat er an einen argentinischen Dichter verloren, seinen Job an einen jüngeren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2009 von _tintin_
5.0 von 5 Sternen Komplizenschaft aus Liebe?
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Veröffentlicht am 10. Dezember 2007 von S. Prahl
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das cover ist mich förmlich angesprungen in der buchhandlung - und der inhalt hörte sich super spannend an. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen ein berlin roman?
Mathias Nolte: Roula Rouge

ein roman, der sich sehr flüssig liest und doch sehr spannend ist rund um verlorene ibooks, eine suche, das leben in berlin, eine flucht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Juli 2007 von hw
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