aber dennoch zutiefst elegante und elegische Musik. Nicht ganz so geschliffen wie der Vorgänger Zero
hour dessen Stücke, alle bis ins letze durchdachte Perlen sind taucht cyclical night
mehr in einen etwas düsteren tief nostalgischen Halbtraum und umkreist dabei leidenschaftlich Themen des Verlangens und hat einen durchaus erotischen Unterton. Eigentlich besteht das Album aus
einem Haupthema, dass in mehreren Variationen und Versatzstücken immer wiederkehrt. Dazwischen gibts einige kurze zum Teil recht wild und heftig aufspielende Themen, die weniger eigenständige
Stücke sind und dann wieder in Variationen des Hauptthemas überleiten. Selbst wenn Steigerung in gewisser Weise noch möglich ist und dieses kein zeites Tango Zero hour ist gibts hier Höchstwerung,
denn alles was aus dieser letzten entscheidenden Schaffensphase Piazzollas stammt ist so musikalisch wertvoll und von innerer Schlüssigkeit, dass man es nur durch größte Anerkenneung wertschätzen kann. Große Musik.