Privatdetektiv Kristof Kryszinski ermittelt getarnt als Hausmeister,
im sozialen Brennpunkt dem Mülheimer Wohnpark Nord.
Eigentlich soll er dort eine Einbruchsserie aufklären, doch
kaum fängt er seine Stelle als Hausmeister an, muß Kryszinski
sich erst einmal mit den rotzig frechen Jungs Yves und Jean rumschlagen.
Diese werden als Täter für die Einbrüche überführt und kommen
in ein Kinderheim. Der Fall scheint geklärt zu sein,doch Kryszinski gingen
die Ermittlungen zu glatt über die Bühne,und als er noch einmal genauer
recherchiert, stellt sich heraus das die Zwillinge unschuldig sind.
Yves und Jean sind in der Zwischenzeit von dem Kinderheim in eine Pflegefamilie
in Luxemburg weiter vermittelt worden. Auf dem ersten Blick scheint diese
ganz nett zu sein, doch der Schein trügt.
Hinter dem netten Familiensystem steckt ein perfekt organisierter
Kinderschänderring.
Kryszinski sorgt in Luxemburg ordentlich für Wirbel, und ein Wettlauf
mit der Zeit beginnt als er herausfindet, dass die Zwillinge so gut
wie verkauft sind.
Ein sensibles Thema, relativ forsch angepackt. Ich habe vorher noch
keinen Juretzka gelesen, und mußte mich erst an den etwas derben Schreibstil
gewöhnen. Trotzdem alle 5 Punkte, denn das Buch beschönigt nichts, es ist
so wie es ist, die Kinder sind am Ende immer die Schwächsten im System.