Bereits das Cover und der Titel lässt annähernd erahnen, was uns in "Rotten Little Animals" erwartet. Eine total verrückte, abgedrehte Geschichte! Einfach etwas total neues und schräges.
Es gibt nämlich etwas, das wir Menschen nicht wissen und nicht einmal erahnen. Tiere können genauso sprechen wie wir. Und sie stehen genauso auf Party, Geld und Drogen, wie wir Menschen auch. Klar der Regisseur Stinkin' Rat übertreibt es doch sehr mit dem Feiern. Aber solche gibt es ja bei uns auch.
In "Rotten Little Animals" drehen die Tiere einen Film. Als zufällig ein kleiner Junge, die Dreharbeiten beobachtet und sieht, dass die Tierwelt nicht das ist, was sie zu sein scheint, ist für die Tiere klar, dass sie nicht nur eine neue Hauptrolle in ihrem Film zu besetzen haben, sondern dass der Junge im Anschluss auch verschwinden muss, damit das Geheimnis weiterhin gewahrt bleibt...
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht auf den Inhalt eingehen, da sonst zuviel von der Geschichte verraten wird. Das Buch fasst nämlich gerade mal 80 Seiten. Hier wird aber mal wieder klar, warum mehr Seiten zuviel gewesen wären. Die Handlung ist einfach so herrlich absurd und verrückt, dass mehr zuviel des Guten gewesen wären. Die Geschichte hat genau die richtige Länge, auch wenn man das Buch so in windeseile durchgelesen hat.
Empfindlich und zart besaitet sollte der Leser hier nicht sein. Denn der Inhalt ist ordinär, exzessiv und blutrünstig.
Ich für meinen Teil habe Kevin Shamels "Rotten Little Animals" einfach nur geliebt. Ich konnte lachen und mich gleichzeitig ein wenig ekeln. Allerdings muss der Humor des Lesers schon ein wenig krank sein.
Wem allerdings schon "Die Kannibalen von Candyland" oder "Ultrafuckers" gefallen hat, darf natürlich an diesem Buch nicht vorbeigehen. Auch allen neugierigen Lesern, die gerne das Genre "bizarro Fiction" kennenlernen wollen, ist dieses Werk nur zu empfehlen.