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Rotes Meer
 
 
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Rotes Meer [Gebundene Ausgabe]

Åke Edwardson , Angelika Kutsch
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 355008711X
  • ISBN-13: 978-3550087110
  • Originaltitel: Vänasteland
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 313.260 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Åke Edwardson
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In einem Meer von Blut liegt ein Körper auf dem Fußboden. Aber eigentlich sieht der Taxifahrer den Körper nicht. Er sieht nur das Blut und etwas, das kein Gesicht mehr hat. Er sieht einen Fuß hinter dem Tresen hervorragen. Und er sieht eine einsame Hand in einem anderen Teil des Ladens. „So denkt er: eine einsame Hand“, heißt es im Roman Rotes Meer des 55-jährigen schwedischen Bestseller-Autors Åke Edwardson: „Still, sie ist still. Alles ist still.“

Der Taxifahrer in Edwardsohns Roman ist in den kleinen, rund um die Uhr geöffneten Laden gekommen, um Zigaretten zu kaufen. Jetzt sieht er sich einem Massaker gegenüber. Der Ladenbesitzer Jimmi Foro und zwei seiner kurdischen Mitarbeiter wurden regelrecht hingerichtet. Aber so still, wie er es am Anfang dachte, ist es dann doch nicht am Tatort. Denn der Taxifahrer schreit vor Entsetzen über den Anblick. Und er hört Schritte, leichte Schritte, wie von einem Kind, die sich entfernen. Ist das Kind ein Zeuge, der sagen kann, was hier geschah? Warum wurden die drei Männer umgebracht? Kommissar Erik Winter ermittelt -- und stößt vor in die dunklen Regionen Göteborgs, in denen es für die Menschen keine Hoffnung mehr gibt und in denen selbst zur Mittsommernacht nur Schattenexistenzen leben...

Åke Edwardson ist ein großer Erzähler. Dass er sich als solcher dem Genre des Kriminalromans verschrieben hat, können Freunde spannender Krimis nur begrüßen. Rotes Meer ist ein tolles, spannendes, literarisch anspruchsvolles Buch, das man nicht aus der Hand legt und vergisst, sondern am liebsten gleich noch einmal lesen will. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

kulturnews.de

Eventuell. Womöglich. Wahrscheinlich. Schätzungsweise. Unter Umständen. Wenn Åke Edwardson an seinen Kommissar-Winter-Krimis arbeitet, hat er bestimmt ein Synonymlexikon auf seinem Schreibtisch liegen, aufgeschlagen beim Wörtchen "vielleicht". Denn Erik Winter und seine Kollegen praktizieren bei ihren Ermittlungen am Liebsten die Brainstorming-Methode: Alles, was sein könnte, wird ausgesprochen, und dann jongliert das Team mit den Möglichkeiten. Im achten Roman der Reihe erzählt Edwardson vom Mord an vier Einwanderern, für den es bis zum letzten Drittel des Romans keine Erklärung gibt. Winter streift bei sengender Sommerhitze durch Göteborgs Randbezirke, schläft wenig und spekuliert viel, sucht Zeugen, Angehörige, Täter. Das ist zwar schön atmosphärisch geschrieben, die zahlreichen Dialoge aber wirken oft hölzern und konstruiert. Auch thematisch ist "Rotes Meer" interessant, doch Edwardson verschenkt viel, indem er zu lange zu vage vor sich hin erzählt. Fans der Reihe sind das schon gewohnt und werden sich über diesen neuerlichen Ausflug in Winters wunderliche Welt der Hypothesen freuen. (jul)

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Kundenrezensionen

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bin sehr enttäuscht! 12. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Auch ich zähle mich zu den Fans von Ake Edvardson und damit auch zu denen von Kommissar Winter. Aber diesmal war es des Guten zuviel. Meiner Meinung nach ist es das langweiligste und durchsichtigste Buch, das Edvardson in dieser Reihe geschrieben hat. Langweilige Dialoge, Beschreibungen der Hitze, ich kenne inzwischen alle Straßen von Göteborg. Schluss und Motiv sind völlig unbefriedigend. Schade. Ich werde es nicht weiterempfehlen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fremde Welten 6. April 2009
Format:Taschenbuch
Edwardsons Krimis beginnen meistens mit einer besonders schrecklichen Bluttat, aber man sollte sich davon nicht abschrecken lassen; die Aufklärung des Verbrechens wird spannend aber durchaus nüchtern geschildert - die Darstellung kommt der tatsächlichen Polizeiarbeit vermutlich recht nahe. Es werden zahllose Gespräche geführt, viele Fragen gestellt, Puzzlesteine zusammengetragen, von denen zunächst nicht sicher ist, ob sie überhaupt zum gleichen Bild gehören, und nur ganz allmählich kristallisiert sich eine Hypothese heraus, was geschehen sein könnte.
"Rotes Meer" spielt im mehr oder weniger legalen Einwanderermilieu Göteborgs. Im ständig geöffneten Lebensmittelladen eines Nigerianers findet ein Taxifahrer mitten in der Nacht dessen Leiche sowie zwei tote Kurden. Am nächsten Morgen wird auch noch die Frau eines der Kurden ermordet aufgefunden.
Erik Winter, der sympatische Hauptermittler in Edwardsons Krimis und seine Kollegen stoßen bei den Immigranten auf eine Mauer des Schweigens. Ein Teil ist von Abschiebung bedroht und schon deshalb verängstigt, einige sind, obwohl seit Jahren im Land, der schwedischen Sprache wenig oder gar nicht mächtig, sodass ein Kontakt zu ihnen nur über einen Dolmetscher hergestellt werden kann, an dessen Verlässlichkeit Winter schon bald Zweifel kommen.
Die Sprache ist nicht die einzige Barriere zwischen den schwedischen Ermittlern und den Ausländern, die sie zu befragen versuchen, hier stehen Kulturen neben einander, die so verschieden sind, dass eine Verständigung teilweise völlig unmöglich ist. Erst als es Winter gelingt, den kleinen Jungen zu finden, der die Mörder gesehen hat, dieser Vertrauen zu dem Polizisten fasst und Fragen beantwortet, wird das ganze Ausmaß des Falls deutlich: Auf geradezu archaische Weise wurde hier Selbstjustiz geübt - in einer Parallelwelt mitten in Schweden wird nach anderen Regeln gehandelt als den Gesetzen des Landes.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Charlotte
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Nigerianer und zwei Kurden liegen erschossen in einem Meer von Blut. Ihre Verwandten und Freunde zu vernehmen, fällt Kommissar Erik Winter außergewöhnlich schwer. Der Grund dafür ist nicht nur in den unterschiedlichen Sprachen zu suchen, die die jeweiligen Parteien sprechen. (Es gibt zwar einen Dolmetscher, aber ist ihm wirklich zu trauen?) Der eigentliche Grund für die Verständigungsschwierigkeiten liegt aber noch tiefer. Es ist die nackte Angst der Ausländer. Angst vor Entdeckung, Angst vor Ausweisung, Angst vor Fremdenfeindlichkeit. In beeindruckender Weise schildert Ake Edwardson in diesem Kriminalroman die Angst am unteren Rand der Gesellschaft, die Angst der sozial Schwächsten.
Ein hoch aktueller Roman, der in empathischer Sprache ein politisch brisantes Thema spannend verhandelt. Viel mehr als ein Krimi!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Grauenvoller Sprecher
Das mit mit Abstand das langweiligste Hörbuch, dass ich gehört habe und ich höre viel.
Der Sprecher lispelt leicht. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Tagen von C. Hummel-Albinus veröffentlicht
Leider enttäuschend
Kommissar Erik Winter hat einen neuen Fall. In einem kleinen Kiosk wurden drei Männer brutal ermordet. Ihnen wurde direkt ins Gesicht erschossen. Von wem, und warum? Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Sternenstaubfee veröffentlicht
Getretener Quark
Ich habe mich ziemlich gelangweilt (das liegt an der langweiligen Handlung) und auch etwas geärgert (das liegt an der Weitschweifigkeit der Handlung). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2010 von Großstadtbewohner
Ganz schwach
Mir hat Rotes Meer leider garnicht gefallen. Zuvor hatten mich die Krimis von Ake Edwardsson noch nie enttäuscht, aber dieser hier ist ein übler Ausrutscher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Januar 2010 von hawk
Wohl eher Totes Meer
In einem Laden werden 3 Männer getötet aufgefunden, man hat ihnen ins Gesicht geschossen. Alle 3 sind Einwanderer. Hat ihre Herkunft etwas mit dem Mord zu tun? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von Mania
Zeitverschwendung
Die Lektüre dieses Buches veranlasst mich, die erste Rezension zu schreiben. Ich bin seit dem 1. Erik Winter ein Fan und warte stets gespannt auf das neue Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. September 2009 von kcd
Nicht zu empfehlen, wenn man spannende Krimiunterhaltung sucht,...
...was eigentlich sonst von Herrn Edwardson garantiert wird. Es ist ja lobenswert sich im Rahmen eines Krimis mit sozialkritischen Themen auseinanderzusetzen, leider kam dabei die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2009 von C. Prawatschke
Hallo, wir sprechen von Schweden
361 Seiten schien die Sonne von einem völlig wolkenlosen Himmel. Jetzt kenne ich jede Straße in Göteborg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2009 von Sigrid Othmer
Eine Krimireihe als Sozialgeschichte - Edwardsons Bücher mit Erik...
"Er war nach einem Winter und einem Frühling in Südspanien zurückgekehrt, aus einer schönen Wohnung in Marbella. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. März 2009 von Winfried Stanzick
Niveauvolle Spannung, brillant erzählt
Der 1953 geborene schwedische Journalist und Schriftsteller Åke Edwardson hat sich im Genre der Krimis einen Namen gemacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2008 von Lothar Birth
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