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Roter, brauner und grüner Sozialismus: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus
 
 
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Roter, brauner und grüner Sozialismus: Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus [Broschiert]

Josef Schüßlburner
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: Lichtschlag; Auflage: 1., Aufl. (31. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3939562041
  • ISBN-13: 978-3939562047
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 503.268 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Josef Schüßlburner
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Hat der Nationalsozialismus eine sozialdemokratischen Wurzel? Alle Kernelemente, die dem NS zum Vorwurf gemacht werden müssen, finden sich im klassischen Sozialismus ideologisch vorgezeichnet. Trotz erbitterter Auseinandersetzung zwischen den Sozialismen stellen sich die Übergänge als fließend dar. Der Autor fordert eine umfassende Sozialismus-Bewältigung, die nicht auf den Nationalsozialismus beschränkt werden kann. Nur dann erscheint es möglich, die Wiederkehr faschistischer Tendenzen zu verhindern, die in der BRD vor allem als Antifaschismus auftreten und sich in der Verehrung für die Nationalsozialisten Mao Tse-tung und Pol Pot bei der 68er-Generation manifestiert haben. Diese will nunmehr im Sinne der Wiederkehr des nachhhaltig Verdrängten das Vermächtnis von Adolf Hitler umsetzen, den 'Schlag gegen rechts' zu führen.

Über den Autor

Josef Schüßlburner, Regierungsdirektor (Jurist), geb. 1954 in Niederbayern, arbeitet in einem Bundesministerium; er war zum Sekretariat der Vereinten Nationen in New York und als Experte des Luftverkehrsrechts zur Kommission der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel abgeordnet. Er hat sich im Zusammenhang mit verfassungs- und völkerrechts- geschichtlichen Studien eingehend mit der Geschichte politischer Ideen beschäftigt. Zuletzt hat er als Mitherausgeber den Sammelband: Was der Verfassungsschutz verschweigt veröffentlicht. Für dieses 2007 erschienene Werk hat er u. a. den Beitrag: Diskussion über Verbot der SPD? beigesteuert, der im Interesse eines effektiven Verfassungsschutzes die Notwendigkeit einer umfassenden Sozialismus-Bewältigung aufzeigt. Zur damit verbundenen Demokratieproblematik ist 2004 das Werk Demokratie-Sonderweg Bundesrepublik erschienen. Im August 2007 hat die Bundestagsfraktion der Ex-SED in einer gegen den Autor gerichteten Kleinen Anfrage der Bundesregierung das Grundrechtsverwirkungsverfahren nahe gelegt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leviathan
Format:Broschiert
Zugegeben, an Schüßlburners Schreibstil muss man sich gewöhnen, aber sobald man sich innerhalb kürzester Zeit eingefunden hat, öffnet einem dieses Buch die Augen. Für mich ist dieses Buch quasi der Abschluss meiner eigenen geistigen Entwicklung vom jungen Sozialisten, Wirtschafts-Laien und Stammtisch-Hetzer gegen den bösen Kapitalismus, hin zum überzeugten Libertären. Es war ein langer Weg, der sich am Ende, wenn man die Idee der Freiheit erst einmal begriffen hat, exponentiell vollzieht. Von klein an wurde uns eingetrichtert allein den Begriff "Kapitalismus" mit negativen Ressentiments zu assoziieren, liberale Waffengesetze als idiotische Tradition amerikanischer Rückständler zu sehen und den Staat als unentbehrlich. Es kostete mich einiges an Überwindung all dieses Denken, dass ja mein eigenes Ich letztendlich ausmachte, zu hinterfragen und zu überwinden.
Eine dieser letzten dogmatischen Glaubensgrundsätze, die uns von Vater Staat und all seine Subventionsempfänger von klein an eingebleut wurden, war die Mär vom guten Internationalsozialismus (in roter und grüner Färbung) um bösen Nationalsozialismus (in brauner Farbe) als zwei vollkommen gegensätzliche Ideologien. Zwar wurde mir im Laufe der Zeit immer bewusster, dass beide Konzepte nur zwei verschiedene Seiten ein und derselben Medaille sind, aber die geistigen Wurzeln beider Ideologien und die verblüffenden Parallelen waren mir nie so bewusst wie nach dem Lesen dieses Buches.
Schüßlburner ist hier ein ganz großer Wurf gelungen. Zwar ist das Buch stellenweise etwas lähmend (durch zu viele Wiederholungen), doch abgesehen von diesem kleinen Kritikpunkt ist dieses Buch ein Augenöffner.
Am Ende wird die Absurdität des "Kampfes gegen Rechts", geführt von 68ern, Antifas, Postkommunisten und sozialistischen Parteien, so offensichtlich wie niemals zu vor. Er gleicht dann mehr einem Konkurrenzkampf zweier Parteien, die ursprünglich eine waren und sich durch ideologische Detailfragen spalteten und jetzt ums geistig ähnliche Wählerklientel buhlen.
Es wird dann offensichtlich, dass sich niemand ernsthaft vom Nationalsozialismus distanzieren kann, der sich nicht gleichzeitig vom Sozialismus distanziert. Ob hier die Rasse oder dort die Klasse, hier der internationale Jude und dort das internationale Kapital. Es ist ein und dasselbe Programm.
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37 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Pflichtlektüre !!!! 25. September 2009
Von Treb Melsa TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
In den üblicherweise veröffentlichten Meinungen (Presse etc.), im Schulunterricht, im Seminar oder Hörsaal der Hochschulen oder am Stammtisch, so gut wie überall wird der Nationalsozialismus durch die "Brille Stalins" gesehen. Ein Geniestreich des roten Massenmörders, in der Bundesrepublik ist seine Botschaft vom "guten und hehren Sozialismus" und vom bösen "Hitlerfaschismus" voll verinnerlicht.
Hier ist das Buch von Josef Schüßlburner richtiggehend eine Wohltat, endlich jemand der - wie Ludwig von Mises, Wilhelm Röpke und andere Emigranten vor dem 2. Weltkrieg - klar sagt, dass alle Farben des Sozialismus' in einen Topf gehören, alle die gleichen Wurzeln haben - heute zählen auch die 'Grünen' dazu, denn ihre Ideologie wurzelt direkt in der nationalsozialistischen Gesetzgebung: Reichsnaturschutzgesetz 1935 und Naturschutzverordnung von 1936.

Das Buch ist ausgezeichnet recherchiert, jeder Leser kann die angeführten Originalquellen, falls der Leser dem Autor nicht glaubt, nachprüfen. Die zitierten Stellen stimmen.
Für mich, der ich ca. 1978 angefangen habe mich von den "hehren Ideen des Sozialismus" zu distanzieren, weil "Sozialismus die Theorie und Praxis des Massenmordes" ist, waren viele Positionen des Buches neu, obwohl ich aus der Exil-Literatur (1933 - 1945) einige Aspekte schon kannte.
Für jeden Bürger, der wissen möchte wo repräsentative Parteien - 'SPD', 'Grüne' und die 'Linke' sowieso - der Bundesrepublik ideengeschichtlich verortet sind, sollte diese Buch Pflichtlektüre sein.
Schüßlburner zeigt kenntnisreich, dass die SPD es versäumt hat ihre Vergangenheit zu bewältigen. Nationalsozialismus und SPD habe gleiche Wurzeln, nämlich den klassischen Sozialismus; Beispiele, die Schüßlburner aufzeigt und mit fundierten Quellen absichert:
gesundheitspolitische Vorstellungen führender SPD-Parteigenossen aus der Zeit vor und nach dem 1. Weltkrieg in Sachen Eugenik und Euthanasie sind von den Nationalsozialisten nur umgesetzt worden;
das sozialdemokratische schwedische Ehepaar Myrdal, beide international hoch dekoriert, schwärmten geradezu über die sozialistischen Maßnahmen im Hitler-Deutschland. Auf ihre Initiative hin übernahmen die Schweden manches von Hitler-Deutschland. Und in Teilen der neuen schwedischen Reichsverfassung, die nach 1945 entstand, sind Formulierungen von Prof. Ernst Rudolf Huber, Hitlers Kronjuristen in Verfassungsfragen, fast wörtlich eingeflossen;
Ferdinand Lassalle, einer der Ahnväter der Sozialdemokratie, der von den Deutschen als Führungsvolk auf dem Wege des Fortschritts schwärmt; der den großen Krieg gegen die Slawen herbeisehnte, welche zum Fortschritt erzogen werden müssten; der Deutschland als den vorbestimmten Herrscher Europas betrachtete! Ohne jüdischen Stammbaum hätte der Sozialdemokrat Lassalle in die Ahnengalerie der Nazis gepasst!
Karl Kautsky, der als Chef-Kommentator der SPD die Demokratie wie folgt definierte: "In der wahren Demokratie fallen alle Rechte im Kollektiv zusammen. Der Einzelne hat keinerlei Rechte mehr, auch kein Recht auf Widerstand." Ein Kautsky, der sich, trotz seiner jüdischen und slawischen Wurzeln, mit abscheulicher Dialektik Marx und Engels in der Verachtung der Slawen und Juden anschloss: "Im Sozialismus wird der Jude als Mensch verschwinden." Eine Rückfrage bei Engels und Kautsky schloss sich der Engelschen Verachtung des slawischen Untermenschen an.
Antisemitismus findet man auch bei Bebel, der sagte der "Antisemitismus ist der Antikapitalismus des dummen Kerls", um erläuternd hinzufügen, dass eben der Jude die abscheuliche Personifizierung des grässlichen Kapitalisten sei.
Insbesondere Marx und Engels schwärmten geradezu vom großen Europäischen Krieg, der dann Europa einen Riesenschritt in Richtung Sozialismus bringen sollte und die slawischen Völker, welche zur Revolution ungeeignet seien, in die Knechtschaft mit anschließender Erziehung zum Sozialismus bringen sollte. Vom Jahre der Erstveröffentlichung des 'kommunistischen Manifests' ist bis zum Tode von Marx kein Jahr vergangen, in welchem nicht wenigstens ein kriegsschwärmerisches Pamphlet durch Marx und Engels veröffentlicht worden ist.

Diese kurzen Splitter aus dem Buch mögen genügen, doch schon diese zeigen die große ideologische Verwobenheit des gesamten sozialistischen Spektrums; egal welche Farbe dieser hat - die Menschen werden absolut verachtet.
Das Buch ist ein grandioser Wurf - Respekt und Dank an den Autor!
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9 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Die Rezensenten mit den fünf Sternen haben hier wohl nicht kritisch genug gelesen. Einen libertären Schluss kann man aus den Büchern von Schüßlburner kaum ziehen. Ist es liberale Meinungsfreiheit den Holocaust leugnen zu dürfen oder Antisemetismus zu verbreiten? Dieser Autor ist der neuen Rechten zuzuordenen, die unter intellektuellem Deckmantel alte rechtsextreme Weisheiten salonfähig machen will. Das ist natürlich besonders willkommen, wenn man damit Antikommunismus befördern und Gesellschaftskritik diskreditieren will.
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