"Roter Rausch" ist ein Buch, für das ich mich nicht erwärmen konnte. Das lag vor allem daran, daß auf knapp 300 Seiten nur selten so etwas wie Spannung aufkam. Nur leider leben Psychothriller von Spannung.
Neben der fehlenden Spannung bin ich mit Fyfields Schreibstil (oder der Übersetzung!?) nicht zurecht gekommen. Besonders auf den ersten 100 Seiten, aber auch im weiteren Verlauf, kamen immer wieder Sequenzen vor, wo ich einen Satz gelesen habe und der folgende Satz irgendwie aus dem Zusammenhang gerissen schien. So als wenn einfach ein erklärender Satz dazwischen fehlen würde, den sie einfach vergessen hat. Dadurch wirkte der Schreibstil abgehackt auf mich. Einige "gut" platzierte Klischees haben ein Übriges getan, damit dieses Buch keine gute Bewertung bekommen kann.