Einem Bombenanschlag entkommen wird Aurelio Zen in einem Badeort der Toscana untergebracht, wo er bis zum Beginn eines Prozesses in den USA unter falscher Identität leben soll. Dann aber werden in seinem Umfeld mehrere Menschen getötet.
Ein leichter, zunächst angenehm zu lesender Krimi mit einem sympathischen Kommissar, der, wenn man den entsprechenden Anmerkungen glaubt, eine Art Gegenstück zu Donna Leons Comissario Brunetti sein soll, ohne jedoch dessen Popularität zu erreichen. Man folgt Aurelio Zen aus der Toscana nach Island, wo man sich über eigenartige, esoterisch verquickte Ereignisse wundert, zurück nach Italien und dort von Rom in die Toscana. Und hier, wo die Morde aufgelöst werden, die Liebesgeschichte anfängt, beginnt die Verwirrung: Dumm gelaufen, wenn man die entscheidende Wendung nicht versteht ohne den Vorgängerband gelesen zu haben.
Ebenso dumm, wenn ein Autor versucht, einem Buch, das im Grund "fertig" ist, einen Anhang zu verpassen, der wie angeklebt wirkt, und den abgebrochenen Spannungsbogen mit ein paar durchsichtigen Manövern oben zu halten.