Ein psychisch kranker Mörder - verzweifelt Polizisten und es scheint nur einen zu geben, der diesen Fall klären kann: Der Ex-polizist Will Graham. Aber schnell merkt er, dass er alleine es nicht vermag, den Täter zu fassen, daher sucht er sich Hilfe bei Hannibal Lecter...
Vorab: Man muss keine anderen Lecter-Filme gesehen haben, um die Story zu verstehen. Auch für Laien ist die Geschichtesoweit wie nötig klar.
Nach "Schweigen der Lämmer" ist "Roter Drache" von der Techink, der Grafik und den Spezial-effekten natürlich weit voraus. Allein das macht den Film schon authentisch.
Der Film reist den zuschauer sofort in seinen Bann, sicher nicht zuletzt dadurch dass der Mörder ein gesichtsloses Phantom ist, sondern man auch immer wieder erfährt, was dieser gerade tut. Auch seine psychische Krankheit und die Ursachen sind passend und nachvollziehbar in den Film integriert. Dazu trägt Ralph Fiennes (Voldemort aus Harry Potter) als kranker Mörder auch gut bei, der diese Rolle glaubwürdig spielt.
Aber der eigentliche Star des Filmes ist natürlich Sir Anthony Hopkins in der Rolle des Dr. Hannibal "The Kannibal" Lecter. Er bringt hier besser als je zuvor die Genialität und die Authentik von Lecter rüber und dominiert jede Szene in der er vorkommt.
Der Film selbst ist sehr spannend gemacht. Auch das durchsuchen eines völlig leeren Hauses ist hier spannender als andere Filme es in ihrer Gesamtheit sind.
Durch viele Wendungen, Änderungen der Perspektive und die Geschickte Redekunst von Lecter wird die Spannung konstant hoch gehalten undvor allem am Ende noch einmal bis zur Spitze getrieben.
Dazu kommt eine passende, spannende Musik von Danny Elfman (4 Oskars für beste Filmmusik).
Also: Ein gut gespielter, intelligenter, wirklich spannender Film (Gewaltszenen sind vorhanden, aber recht dezent).